Start Aktuell TOP-Ansiedlungsbilanz 2015 – WAS krönt Stormarn

TOP-Ansiedlungsbilanz 2015 – WAS krönt Stormarn

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Wirtschafts Aufbaugesellschaft Stormarn mbH (WAS) am 29. Dezember 2015

Ich freue mich heute besonders, so ein tolles Ergebnis für 2015 bekannt geben zu dürfen, zumal es meine letzte Pressekonferenz zu den Ansiedlungszahlen der WAS ist, sagt Norbert Leinius, Geschäftsführer der WAS. Nachdem wir schon 2014 ein Rekordergebnis erzielt hatten, sind wir sehr stolz dieses außergewöhnlich hohe Niveau dieses Jahr nicht nur halten zu können, sondern auch noch zu toppen. Damit verbinde ich auch ein Lob an mein Team!

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Stormarn – attraktiv, dynamisch ist stark gefragt!
Neben verschiedenster Faktoren – auf einige komme ich später noch zu sprechen – überzeugt natürlich die geografische Ausgangslage in Stormarn, betont Leinius. Zentral in der Metropolre-gion Hamburg gelegen, kommt man auf dem Weg nach Nord oder Süd einfach nicht an uns vor-bei. Die Offenheit in alle Richtungen macht Stormarn zu einer der führenden Top-Regionen bun-desweit und überzeugt Investoren, zu uns zu kommen.
28 Unternehmen gaben für den Standort Stormarn das „Go“. Die WAS setzt ihren erfolgreichen Weg nahtlos fort, bestätigt der WAS-Chef. Im nächsten April beendet er seine langjährige Arbeit als Geschäftsführer bei der WAS und krönt nicht nur Stormarn mit diesem großartigen Ansied-lungsergebnis, sondern auch seinen Abschied.
Tolle Unternehmen sorgen für eine starke, regionale und internationale aufgestellte Wirtschaft. Das hat Stormarn zu dem gemacht, dass es im jährlichen Ranking der Bundesländer regelmäßig eine Spitzenposition belegt – die Top Ten!

Ein Blick auf unser Ansiedlungsergebnis in diesem Jahr:

 28 Ansiedlungen (neue, aber auch Erweiterungen bestehender Investitionen)
 rund 31 Mio. EUR (Investitionen für reine Hochbaumaßnahmen)
 rund 1.300 Arbeitsplätze, davon ca. 540 – neue.

Preisgünstige baureife Gewerbeflächen sowie moderate Steuersätze und die Tatsache, dass die zuständigen Behörden hier unbürokratisch und schnell entsprechende Anträge bearbeiten, sind Standortvorteile, mit denen Unternehmen ihre Ziele erreichen, hebt Leinius hervor.

Darüber hinaus stimmen auch die „weichen Faktoren“: geballte Fachkompetenz, verlässliche Be-ziehungen, der hohe Imagefaktor Stormarn‘s, mit seiner Nähe zur Metropole und der ausgezeich-neten Wohn- und Lebensqualität. Ausgestattet mit diesen Pluspunkten zieht Stormarn seit Jahr-zehnten Unternehmen aus allen Regionen an.
Die angesiedelten Betriebe oder Erweiterungen klassifizieren sich in:

 Dienstleistung 11 Unternehmen
 Handel 7 “
 Handwerk 7 “
 Produktion 3 “.

Um nur einige Highligts zu nennen:

 Reinfeld/Stubbendorf (Stöhr Brot, Brot- u. Backwaren Vertriebszentrum)
 Bargteheide (Elektro Timm GmbH, Elektrofachbetrieb)
 Siek (Meyer Menü Beteiligungs-GmbH, Großküche)
 Stapelfeld-Braak (die Rathmann GmbH & Co.KG, Transportunternehmen)
 Reinbek-Haidland (Multi-Lite Lichttechnik & Handels GmbH)
 Reinbek-Haidland (Peters & Bey GmbH, Produktion u. Vertrieb v. Ladungssystemen
i. d. Schifffahrt)
 Trittau (Ryll Messebaugesellschaft mbH international)

So bewertet auch Landrat Klaus Plöger, Aufsichtsratsvorsitzender der WAS, die starke Ansied-lungsbilanz. Neben den „Highlights“ gibt es eine Reihe weiterer wichtiger Investitionen, die nicht weniger bedeutsam für den Standort Stormarn sind. Außerdem nehmen die zahlreichen Erweite-rungsvorhaben ansässiger Unternehmen einen hohen Stellenwert ein. Diese positive Entwicklung trägt noch einmal zu einem deutlichen Anstieg bei der Erwerbstätigkeit bei. Plöger‘s Ziel eine „3“ vor dem Komma zu schreiben. Die ist seit einigen Monaten Fakt. Nun die traumhafte „5“ hinter dem Komma, so Plöger begeistert. Dies ist der niedrigste Wert seit 1997.

Diese Stabilität erreichen wir u. a. durch Standortsicherung – ein vorrangiges Ziel für uns als Wirtschaftsförderer, betont Norbert Leinius. Ansässige investitionsbereite Unternehmen brau-chen Raum, den wir unbedingt bereithalten sollten. Um hier am Ball zu bleiben, lautet das Gebot, bereits bestehende Gewerbegebiete zu verdichten und durch Arrondieren der Flächen optimal zu nutzen. Das schafft für unsere Unternehmen die Möglichkeit zu expandieren.

Schlagworte, wie Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Energiewende sind mittlerweile zum festen Repertoire im Alltag geworden, versichert der WAS-Chef. Gleichzeitig gibt es nach wie vor ein enormes Potenzial für weitere Entwicklungen auf dem Sektor.
Zurzeit planen wir in Kooperation mit der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung einen län-derübergreifenden, hochwertigen Gewerbepark im Bereich Rahlstedt/Stormarn. Dieses Projekt wird drei Ansätzen – ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien – unterzogen. Um den Flächenverbrauch zu reduzieren, ist vorgesehen, parkende Fahrzeuge sowie Mitarbeiterstellplätze unterirdisch auf dem eigenen Grundstück unterzubringen. Gleichzeitig soll der Kulissenraum zwischen Wandsbek, Stapelfeld und Barsbüttel aufgewertet werden. Als ein Gemeinschaftspro-jekt einer neuen Kulturlandschaft soll der Landschaftsraum qualifiziert werden.

Seit Jahren geht die Stormarner Wirtschaft einen beispielhaften Weg ressourcenschonende Pro-jekte voranzutreiben. Kürzlich eingeweiht, das größte BHKW im Norden, in Stapelfeld, die Boltze-Gruppe hat im letzten Jahr im Neubau in Braak die größte Grundwasser-Geothermie-Anlage in Norddeutschland in Betrieb genommen, Aldi am Standort Bargteheide verbindet Ökonomie und Ökologie mit seiner größten Photovoltaik-Anlage in Schleswig-Holstein, das

Solarkraftwerk von Lidl in Siek versorgt den Energiebedarf des Lagers, so könnte ich die Reihe fortsetzen, bestätigt Leinius.
Bei unseren Planungen zum neuen Gewerbegebiet in Ahrensburg werden wir im Zeichen der Elektromobilität in jedem Fall eine Schnellladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge mit berücksichti-gen. Mustergültig geht das in Bad Oldesloe bei der Jenny AG. Auf dem Grundstück der Firma ist zum kostenlosen Betanken von Elektroautos eine Solar-Stromspeicher-Tankstelle installiert.
Leinius weiter: Wirtschaft ist heute so komplex, wie nie. Der Erfolg definiert sich nicht nur über rein ökonomisches Handeln, sondern ergibt sich aus einem dynamischen Dreiklang von sozialen, ökologischen und ökonomischen Interessen.

Ein starker Wirtschaftsstandort mit hohem Beschäftigungsstand, wie Stormarn, erfordert vorran-gig unser aller Engagement für gute und ausreichende Arbeitskräfte, appelliert der WAS-Chef. Deshalb haben wir neben den „Klassikern“ in der Wirtschaftsförderung auch unsere Power in Projekte gesteckt, die den Standort weiterhin stärken sollen. Dem Förderverein für Arbeit und Bildung in Stormarn e.V. konnten wir mit einem Sachmittelzuschuss helfen – war ja kürzlich in der Presse zu lesen. Wir sind froh, dass somit die erfolgreiche Arbeit der Beratungsstelle Frau & Beruf in Stormarn fortgesetzt wird. Wir brauchen das Frauenpotenzial!

Gleichfalls erfährt das, von der WAS angeschobene, Pilotprojekt „Beruf und Familie Stormarn GmbH“ seit Gründung (2012) unsere Hilfe und Unterstützung, unterstreicht Leinius – Familien-freundlichkeit schafft eben neue Perspektiven!

Für viele Regionen ist der Tourismus von entscheidender wirtschaftlicher Bedeutung, fährt Lei-nius fort. Das ist auch eine unserer Aufgaben, in dem wir das Tourismusmanagement Stormarn beim professionellen Marketing tatkräftig unterstützen. Wir wünschen uns, dass noch mehr Men-schen die Schönheit Stormarn‘s für sich entdecken.

Wir wollen mit Wirtschaft, Politik und Kommunen optimale Voraussetzungen für eine gesunde Work-Life-Balance schaffen. Leben und Arbeit können hier wunderbar symbiotisch miteinander verbunden werden – einander stärken und befruchten.
Beschäftigte, die in ihrer Work-Life-Balance unterstützt werden, finden den Weg nach Stor-marn!

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