Die Nase läuft oder ist verstopft, der Hals tut weh, Husten macht sich bemerkbar, der Kopf dröhnt, leichtes Fieber kommt hinzu und man fühlt sich geschwächt – so geht es vielen Deutschen momentan.
Die alljährlichen Grippewellen sind mal wieder ausgebrochen. Es gibt zwar unzählige Medikamente, die einem versprechen schnell wieder fit zu werden. Doch was hilft wirklich? Kann manchmal nicht auch einfach auf Omas Haushaltsmittelchen zurückgreifen?
BargteheideAKTUELL hat für sie die besten Tipps aus dem Haushalt herausgesucht.
Tee hilft dem Körper dabei, eine Infektion auszuschwitzen. Die klassischen „Fiebertees“ sind hier Lindenblüten- und Holunderblütentee. Dafür übergießt man zwei Teelöffel der Blüten mit kochendem Wasser und lässt diese 10 Minuten ziehen. Am besten bietet es sich an den Tee vor dem Schlafengehen einzunehmen, damit der Körper über Nacht genug Kraft hat die Krankheit zu bekämpfen.
Gegen Fieber helfen die sogenannten Essigwickel. Dafür vermischt man Obstessig (meistens Apfelessig) und kaltes Wasser zu gleichen Teilen und tränkt Tücher mit diesem Gemisch, wringt sie aus und umwickelt die Waden damit. Um diese Wickel schlägt man jeweils ein Frotteehandtuch. Sobald sich die Wadenwickel der Körpertemperatur angepasst haben, erneuert man sie. Meistens genügen drei Wechsel um das Fieber zu senken.
Die kalten Umschläge sollen dazu beitragen dem Körper kurzzeitig die Wärme zu entziehen und sollen schließlich zur Regenerierung der Körpertemperatur führen.
Wer unter einer Erkältungen leidet, hat oft mit Gliederschmerzen zu kämpfen. Um diese zu lindern, ist ein Bad mit Zusätzen wie Menthol-, Eukalyptus-, Thymian- oder Fichtennadelöl förderlich. Diese ätherischen Öle sind dienlich für eine bessere Durchblutung und Lösung von Schleim im Nasen- und Rachenbereich.
Obacht! Bei Fieber ist von einem Wasserbad abzuraten, da eine gegenteilige Wirkung eintreten kann, weil der Körper noch mehr geschwächt und erhitzt wird.
Die Inhaltsstoffe der Hühnersuppe rufen einen antibakteriellen Effekt hervor und lindern Gliederschmerzen.
Hier nun ein Rezept für eine selbstkochte Suppe, die eine deutlich bessere Wirkung zeigt, als ein Fertigprodukt.
Zutaten:
Zubereitung: Suppenhuhn waschen, mit Salz und kaltem Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. 1 bis 2 Stunden köcheln lassen und 10 Minuten in der Nachwärme fertig garen. Petersilienwurzel und Möhren putzen, waschen und nach der halben Garzeit zufügen. Huhn herausnehmen, Brühe durch ein Sieb gießen und wieder in den Kochtopf geben. Huhn häuten, zerlegen, Knochen herauslösen, Fleisch klein schneiden und in die Brühe geben. Brühe erhitzen und abschmecken. Mit gehackten Kräutern bestreuen. Fertig ist die selbstgemachte Hühnersuppe. Guten Appetit! ![]()
(HM & SK)
China Oel !