Multifunktions-Spielfeld wird diskutiert

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Bargteheide – Die bisher von einem Elternverein geführte Kita Jersbeker Straße in Bargteheide erhält eine neue Trägerin. Bereits zu Jahresbeginn wird die Arbeiterwohlfahrt die Leitung übernehmen. Auch wegen des Haftungsrisikos durch das neue Kita-Gesetz hört der Elternverein auf. Einstimmig befürwortete der Ausscchuss für Bildung, Jugend und Sport die neue Trägerschaft. Weitere Träger hatten sich nicht beworben.

Steht zur Wiedervorlage im kommenden Jahr an: Das Konzept für ein Multifunktions-Spielfeld, für das Grüne und SPD erneut Mittel beantragen werden

„Allen Mitarbeitern wird ein neues Arbeitsverhältnis angeboten“, sagte Annette Schmidt von der AWO. Die Vergütung richte sich nach dem Tarif im Öffentlichen Dienst, nur zeitlich etwas verzögert.

Einen Dringlichkeitsantrag von SPD und Grünen wollte der Ausschuss nicht behandeln. Darin geht es um die Umgestaltung des tristen Schulhofs beim Kopernikus-Gymnasium. Eine Mehrheit aus CDU, FDP und WfB befürwortete den Antrag nicht. „Wir stimmen jetzt nur gegen dessen Dringlichkeit“, betonte Torsten Klostermeyer (CDU).

Beantragt werden 250 000 Euro für die Erstellung eines Multifunktions-Spielfelds zwischen der KGB-Sporthalle und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Es soll für den Schul- und Freizeitsport genutzt werden.  „Für die Investition stehen Fördermittel bereit“, so Peter Beckendorf (SPD). Das Areal werde auch umzäunt. „Seit 42 Jahren versuchen wir, das Kerngelände des Schulhofs ansprechender zu gestalten“, kritisierte Michaela Löhr vom Schulhofausschuss des KGB.

Torsten Frehe (CDU) bat um Geduld: „Drei Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit dem Thema, der Ball ist im Rollen.“ Es werde sukzessive eine Lösung geben. Vor einem Bau müsse aber ein Lärmgutachten erstellt werden.

Gegen den Lösungsvorschlag des Landschaftsplaners Johannes Kahl spricht sich die WfB aus. Vorsitzende Norbert Muras kritisiert, dass damit eine wichtige Fuß- und Radwegeverbindung zur Innenstadt blockiert werde. Sie könne auch ein Treffpunkt für nächtliche Ruhestörungen und Vandalismus werden. Die Fläche werde möglicherweise beim geplanten Abriss der alten Sporthalle benötigt. Angesichts der Finanzlage stünden keine Mittel zur Verfügung.

Befürworterin Dr. Ruth Kastner (Grüne) bestreitet das: „Die Radwegeverbindung bleibt mit knapp vier Metern Breite erhalten.“ Fördermittel könnten erst beantragt werden, wenn es einen politischen Beschluss gebe. Das Spielfeld sei ein erster Schritt, der auch angesichts der angespannten Haushaltslage noch im kommenden Jahr möglich sei. Das Vandalismusproblem beim Schulzentrum könne nicht durch eine schlechte Aufenthaltsqualität gelöst werden.

 

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