Neujahrsempfang

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Trotz winterlichem Wetter fand der Neujahrsempfang in Bargteheide wie gewohnt am zweiten Sonntag im Jahr statt – und das mit viel Zuspruch: Bei strahlendem Sonnenschein folgten zahlreiche Bargteheiderinnen und Bargteheider der Einladung ins Ganztagszentrum, um gemeinsam mit einem Glas Sekt oder Orangensaft auf das neue Jahr anzustoßen.

„Ungeachtet der aktuellen weltpolitischen Lage haben wir in Bargteheide stets das Wir gewählt“, betonte Bürgervorsteherin Cornelia Harmuth gleich zu Beginn ihrer Rede. Sie rief dazu auf, sich im neuen Jahr auf gemeinsame Werte zu besinnen, Freundschaft, Familie und Nachbarschaft zu pflegen und niemanden allein zu lassen. Besonders hob sie das Ehrenamt und die verlässliche Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr hervor. „Ein Miteinander, auf das es in Bargteheide ankommt“, ergänzte Bürgermeisterin Gabriele Hettwer. „Besonders stolz bin ich auf die Mitarbeitenden der Stadt. Als Team Bargteheide haben wir im vergangenen Jahr viel erreicht.“

Die Bundestagswahl 2025 sei ein Kraftakt für die Verwaltung gewesen, mit zufriedenstellendem Ausgang – zumindest für Bargteheide. „Ich möchte Sie ermuntern: Bleiben sie den alten Parteien und Wählergemeinschaft treu“, appellierte die Bürgermeisterin mit eindringlichen Worten an die Anwesenden. „Sie sollten auf die verlässliche demokratische Arbeit der letzten Jahre setzen.“

Bürgervorsteherin Harmuth und Bürgermeisterin Hettwer blickten anschließend auf das vergangene Jahr und gaben einen Ausblick auf kommende Projekte. Meilensteinen der Stadtentwicklung wie die Fertigstellung des KGB-Schulhofs oder die Schaffung von gefördertem Wohnraum im Quartier Am Maisfeld konnten abgeschlossen werden. Weitere Initiativen wie die neue Hundewiese sind bereits umgesetzt. Auch in diesem Jahr stehen mit der kommunalen Wärmeplanung, einer neuen Rutsche für das Freizeitbad und dem Neubau der Feuerwache wichtige Vorhaben an.  „Die Grundsteinlegung ist in greifbare Nähe gerückt. Wir stehen kurz vor der Ausschreibung und hoffen, im kommenden Jahr mit dem Bau beginnen zu können“, so Harmuth.

Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Digitalisierung. Die Einführung von PayPal als Bezahlungssystem wurde gut angenommen; zusätzliche Dienstleistungen sollen im Laufe des Jahres folgen. „Wir arbeiten daran, nach und nach weitere Prozesse zu digitalisieren“, erklärte Bürgermeisterin Gabriele Hettwer. Ein weiteres Thema: Der Haushalt. Vier Vollzeitstellen und fünf Prozent des Jahresbudgets wurden eingespart. Die Gewerbesteuer wurde erhöht, die Kita Jersbeker Straße wird auslaufen und die Bezuschussung von Essensgeld gestrichen. „Diese Maßnahmen helfen uns, handlungsfähig zu bleiben“, betonte Hettwer. „Wobei vierundzwanzig Prozent unseres Haushalts weiterhin in die Bereiche Jugend, Kultur und Schulen fließen.“

Insgesamt verlief der Blick aufs neue Jahr optimistisch – getragen durch die lebendige Stadtgesellschaft, die engagierte Kommunalpolitik sowie viele Vereine und Verbände. Musikalisch untermalt wurde der Neujahrsempfang von der Schüler-Bigband des Kopernikus Gymnasiums, die mit viel Schwung für eine besondere Atmosphäre sorgte.

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