Grüne: Vorreiterkonzept ist wichtige Grundlage – jetzt verbindliche Ziele und konkrete Umsetzung beschließen

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Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Bargteheide begrüßt das jetzt endlich vorgelegte integrierte Vorreiterkonzept als wichtigen und notwendigen Schritt für eine strategische und faktenbasierte Klimapolitik vor Ort. Das Konzept zeigt klar die bestehenden Potenziale und benennt konkrete Maßnahmen in den Bereichen erneuerbare Energien, Wärmeversorgung und Mobilität.


Gleichzeitig macht die Analyse deutlich, dass das ursprünglich formulierte Ziel der Klimaneutralität bis 2035 unter den aktuellen Rahmenbedingungen voraussichtlich nicht vollständig erreicht werden kann. Für die Grünen ist dies ein klarer Auftrag, jetzt die wirksamsten Maßnahmen verbindlich umzusetzen und realistische, überprüfbare Zwischenziele festzulegen.
„Das Vorreiterkonzept liefert eine solide Grundlage. Jetzt kommt es darauf an, aus Konzepten konkrete Entscheidungen zu machen. Klimaschutz darf nicht auf dem Papier stehen bleiben, sondern muss vor Ort umgesetzt werden“, so die Vorsitzende des Ausschusses Umwelt, Klima und Energie (UKE), Julia Dorandt.
Die Grünen schlagen daher vor, ein verbindliches Ziel zur Reduzierung der
Treibhausgasemissionen um mindestens 65 Prozent bis 2035 festzulegen und gleichzeitig alle strukturellen Voraussetzungen für eine schnellstmögliche Klimaneutralität zu schaffen.
Entscheidend sind dabei insbesondere der Ausbau der Photovoltaik, die konsequente Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung sowie eine deutliche Stärkung des Rad- und Fußverkehrs. Das geht einher mit dem Abbau von Privilegien des motorisierten Individualverkehrs.
„Klimaschutz ist eine Frage der Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen, aber auch eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Bargteheide hat die Chance, diesen Weg aktiv und pragmatisch zu gestalten.“ so Dorandt weiter.
Über das weitere Vorgehen wird im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie am 26. Februar 2026 beraten. Die Grünen werden sich dort für klare Prioritäten, verbindliche Umsetzungsschritte und eine konsequente Nutzung der vorhandenen Fördermöglichkeiten einsetzen.

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