Gemeinsamer Weg für den Klimaschutz: Stadtvertretung bringt Vorreiterkonzept voran

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Die Bargteheider Stadtvertretung hat sich fraktionsübergreifend auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt und damit den Weg für die weitere Umsetzung des Vorreiterkonzepts geebnet. Damit steht der Fahrplan fest, wie es konkret weitergehen soll. Das Vorreiterkonzept dient dabei als strategische Grundlage für die kommenden Jahre.

„Die Einigung der politischen Fraktionen markiert einen wichtigen Meilenstein“, sagt Bürgermeisterin Gabriele Hettwer. „Sie schafft die Voraussetzung, Klimaschutz in Bargteheide gemeinsam, strukturiert und verlässlich voranzubringen.“ Dabei stellen die Stadtvertretenden klar: Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 kann nicht allein durch kommunale Maßnahmen erreicht werden. Denn die Entwicklung der lokalen Treibhausgasemissionen hängt maßgeblich von den gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf EU-, Bundes-, Landes- und Kreisebene ab, auf welche die Stadt Bargteheide keinen direkten Einfluss hat.

Bei einer Informationsveranstaltung kamen im Ganztagszentrum jüngst Bürgerinnen und Bürger zusammen, um sich über den Stand des Vorreiterkonzeptes zu informieren. Nach einer Begrüßungsrede von Bürgermeisterin Hettwer, inklusive einem kleinen Ausblick der Verwaltung zum weiteren Vorgehen, stellte das Beratungsunternehmen HIC Consulting das aktuelle Konzept vor. Neben einer interaktiven Runde mit Publikumsbeteiligung gab es im Anschluss die Möglichkeit, Rückfragen zu stellen.

Im nächsten Schritt geht es nun darum, die im Konzept enthaltenen Maßnahmen differenziert zu prüfen. Im Mittelpunkt steht dabei die Beratung im Hauptausschuss, wo die einzelnen Punkte konkret bewertet, priorisiert und – wo sinnvoll und umsetzbar – zur Entscheidung vorbereitet werden. Ziel ist es, wirksame und realistische Maßnahmen zu identifizieren, die sowohl einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten als auch den tatsächlichen Handlungsspielräumen der Stadt entsprechen. Auf Förderprogramme des Landes, Bundes oder der EU soll dabei verstärkt gesetzt werden.

 

„Mit diesem Beschluss gehen wir den nächsten entscheidenden Schritt – vom Konzept zur Umsetzung“, heißt es aus der Stadtpolitik. „Wir wollen nicht nur Ziele formulieren, sondern konkrete Fortschritte erreichen.“

Auf Grundlage der Beratungen im Hauptausschuss soll bis Ende 2026 ein abgestimmter Maßnahmenkatalog beschlossen werden, der die Basis für die zukünftige Klimaschutzarbeit der Stadt bildet. Dieser schafft Planungssicherheit für die Verwaltung und Akzeptanz in der Stadtgesellschaft.

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