Ein Meilenstein für die Stadt: Bauantrag für neue Feuerwache unterzeichnet

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Gute Nachrichten für Bargteheide, der Bauantrag für die neue Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr ist unterzeichnet. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer modernen und zukunftsfähigen Feuerwache geschafft.

Seit der Bürgermeisterwahl wurde mit viel Engagement und Tempo an dem Projekt gearbeitet. Das passende Grundstück konnte gesichert, der Bebauungsplan auf den Weg gebracht und die Planungen konkretisiert werden. Nun folgt mit der Unterzeichnung des Bauantrags der nächste sichtbare Meilenstein.

Bürgermeisterin Gabriele Hettwer zeigt sich erfreut über die Entwicklung: „Viele Beteiligte haben in den vergangenen Monaten mit großem Einsatz an diesem Projekt gearbeitet. Dafür gilt allen ein herzlicher Dank – insbesondere der Freiwilligen Feuerwehr und den Stadtvertreterinnen und Stadtvertretern. Gemeinsam bringen wir dieses wichtige Vorhaben voran.“

Der zweigeschossige Neubau erstreckt sich über rund 91 mal 37 Meter und umfasst eine Bruttogeschossfläche von etwa 3.620 Quadratmetern. Das Gelände wird klar strukturiert, im nordöstlichen Bereich entstehen Verkehrsflächen mit PKW-Stellplätzen, während im südwestlichen Teil ein separater „Einsatzhof“ für den Alarmverkehr vorgesehen ist.

 

Die neue funktionale Feuerwache wird nicht nur bessere Arbeitsbedingungen für die Kameradinnen und Kameraden schaffen, sondern auch die Einsatzfähigkeit weiter stärken. Neben der Fahrzeughalle mit 13 Stellplätzen auf 900 Quadratmetern wird es auch genügend Platz für die Bereiche Werkstätten, Lager, Technik sowie Aufenthalts- und Verwaltungsräume geben. Die größte Fläche nimmt dabei der Schulungsbereich mit Räumlichkeiten für die Jugendfeuerwehr ein. Bereits am 17. Juli 2025 hat die Stadtvertretung beschlossen, auch die DLRG am neuen Standort unterzubringen. Die Ortsgruppe erhält dort künftig ein eigenes Büro, drei Stellplätze für ihre Fahrzeuge sowie ausreichend Lagerfläche.

 

Geplant ist auch ein so genannter Anleiterbereich an der Außenfassade, der es der Freiwilligen Feuerwehr ermöglicht, realitätsnahe Einsatz- und Rettungsübungen direkt am Gebäude durchzuführen. Damit wird ein elementarer Bestandteil der praktischen Ausbildung dauerhaft am Standort verankert.

Die aktuell veranschlagten Kosten liegen bei rund 22,1 Millionen Euro. Der Baustart ist für November 2026 vorgesehen, die Fertigstellung ist für Anfang 2028 geplant.

 

 

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