Land fördert zwei neue Batteriespeicher für Ahrensburger Photovoltaik-Park

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Energiewende-Staatssekretär Joschka Knuth: „Speicher für die Wirtschaft vor Ort entlasten die Netze, beschleunigen die Energiewende und machen uns unabhängig von fossilen Energiequellen.“
KIEL/AHRENSBURG, Schleswig-Holstein unterstützt die Ahrensburger Brenneke & Meister PV GbR bei der Neuanschaffung von zwei stationären Batteriespeichern mit 112.204 Euro. Die Gesellschaft betreibt in Ahrensburg einen Photovoltaik-Park, der Unternehmen aus der Region mit nachhaltigem Strom versorgt und damit weiter ausgebaut wird. Die Speicher haben zusammen eine nutzbarere Leistung von 550 kWh. Energie-Staatsekretär Joschka Knuth überreichte den entsprechenden Förderbescheid heute an die Geschäftsführer Martin Brenneke und Ralf Meister.
„Die Energiewende und ein wirksamer Klimaschutz können langfristig nur gelingen, wenn wir die Erneuerbaren Energien auch auf regionaler Ebene konsequent weiter ausbauen und vor Ort nutzen“, sagte Knuth. „Intelligente Energiesysteme zur Versorgung örtlicher Abnehmer sind nicht nur besonders effizient und flexibel, sondern entlasten die Strominfrastruktur auf Landes- und Bundesebene auch deutlich. Speicher für die Wirtschaft vor Ort entlasten die Netze, beschleunigen die Energiewende und machen uns unabhängig von fossilen Energiequellen. Das bringt uns unserem Ziel eines klimaneutralen Industrielands näher.“
Am Standort Ahrensburg betreibt Brenneke & Meister eine Photovoltaikanlage mit 98 kWp („Kilowatt-Peak“ bezeichnet den maximalen Ertrag unter perfekten Bedingungen). Abnehmer des lokal erzeugten Solarstroms sind aktuell drei örtliche Betriebe. Die Unternehmen betreiben damit unter anderem mehrere Luft-Wärmepumpen, mit denen insgesamt rund 3.800 m2 große Hallenflächen beheizt werden. Darüber hinaus fließt der nachhaltige Strom in zehn Ladepunkte für Elektrofahrzeuge.
Derzeit wird überschüssiger Strom ins Netz eingespeist. Mit der Integration von zwei neuen Batteriespeichern kann die überschüssige Produktion der PV-Anlage in Zukunft gespeichert und nach Bedarf für den Eigenverbrauch genutzt werden. Um Produktion und Nutzung Erneuerbarer Energie am Standort weiter zu optimieren, soll unter anderem die Kapazität des PV-Parks durch die Installation einer weiteren 98 kWp PV-Anlage verdoppelt werden.
„Dieses Förderprojekt zeigt beispielhaft, dass die Transformation hin zu einer klimafreundlicheren und ressourceneffizienten Wirtschaft überall im Land stattfindet und (auch) vor allem durch die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen gelingt, die ihre Prozesse Schritt für Schritt weiterentwickeln“, sagte WTSH- Geschäftsführerin Ulrike Wielatt. „Investitionen in erneuerbare Energien und Speichertechnologien stärken nicht nur die eigene Resilienz, sondern auch den Wirtschaftsstandort insgesamt. Und genau dabei unterstützen wir die Unternehmen von Anfang an. Mit Branchenkenntnis, Umsetzungs-Know-how und viel Erfahrung bei der Auswahl geeigneter Förderprogramme. So wurde auch dieses Förderprojekt von unseren Kollegen aus dem Transfer Hub Klimaneutrales Wirtschaften SH begleitet, die eine technische Einstiegsberatung zu möglichen Effizienzmaßnahmen durchführten.“
Im Ahrensburger PV-Park von Brenneke & Meister werden zwei stationäre Batteriespeicher installiert. Dabei handelt es sich um ein Hochvolt-Batteriesystem, das speziell für industrielle und gewerbliche Anwendungen ausgelegt ist und über eine Kapazität von 550 kWh nutzbarerer Speicherleistung und über eine Leistung von 250 kW verfügt.

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