Barrierefreie Bushaltestellen für Bargteheide

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Die Stadt setzt ein klares Zeichen für Inklusion und modernen Nahverkehr. Im kommenden Jahr werden die viel frequentierten Bushaltestellen Rathaus, Friedhof und Am Redder vollständig barrierefrei ausgebaut. Der Ausschuss für Bauen und Bauordnung hat in seiner jüngsten Sitzung mit einem zukunftsweisenden Beschluss den Weg für dieses wichtige Infrastrukturprojekt freigemacht.

 

Die Verwaltung knüpft damit nahtlos an aktuelle Erfolge an. Bereits im Herbst wird die hochmoderne, komplett barrierefreie Bushaltestellenanlage am Schulzentrum in Betrieb genommen. Um das Tempo bei der Modernisierung hochzuhalten, hat die Verwaltung in enger und produktiver Zusammenarbeit mit dem Kreis Stormarn sowie der Arbeitsgruppe „Beteiligung von Menschen mit Beeinträchtigungen“ die nächsten drei Schwerpunkt-Haltestellen ausgewählt. Diese liegen an zentralen Gemeindestraßen und sichern täglich die Mobilität zahlreicher Bürgerinnen und Bürger.

 

Die anspruchsvollen Rahmenbedingungen wurden von der Verwaltung routiniert gelöst. „Die Platzverhältnisse stellen uns teilweise vor Herausforderungen, aber dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Planungsbüro haben wir maßgeschneiderte Varianten entwickelt, wie die Maßnahmen bestmöglich und bürgerfreundlich umgesetzt werden können“, erläutert die städtische Mobilitätsmanagerin Natascha Pätzold.

 

Die Planungen garantieren echten Komfort im Alltag. Erhöhte Bordsteine und großzügige Bewegungsflächen ermöglichen künftig einen mühelosen, stufenlosen Einstieg mit Rollatoren, Rollstühlen und Kinderwagen. Zudem werden alle Haltestellen mit modernen, taktilen Leitelementen für sehbehinderte Menschen ausgestattet. Für zusätzlichen Komfort sorgen der Bau neuer Fahrgastunterstände an den Haltestellen Am Redder und Friedhof (Fahrtrichtung Innenstadt), die optimalen Schutz vor Witterung bieten.

 

Neben dem gesellschaftlichen Mehrwert beweist die Stadtverwaltung auch wirtschaftliche Weitsicht. Da das Projekt durch den Kreis Stormarn mit einer Förderquote von bis zu 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten unterstützt werden kann, arbeitet das Rathaus unter Hochdruck. Die Anträge für das Förderjahr 2027 werden pünktlich bis Mitte Oktober eingereicht, um die finanziellen Zuschüsse optimal für die Stadtkasse zu sichern.

Foto: Schomburg

„Mit dem barrierefreien Ausbau dieser drei zentralen Bushaltestellen verbessern wir die Voraussetzungen dafür, dass alle Menschen den öffentlichen Nahverkehr in unserer Stadt absolut selbstständig und komfortabel nutzen können. Ich freue mich sehr, dass wir mit dem nun gefassten Beschluss einen weiteren großen Schritt in Richtung einer lebenswerten und barrierefreien Stadt für alle Generationen gehen“, betont Bürgermeisterin Gabriele Hettwer stolz.

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