Grüne fordern konkreten Hitzeaktionsplan für Bargteheide Überhitzte Klassenräume als konkreter Handlungsauftrag

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Die Rückmeldungen der Bargteheider Schulleitungen zur starken Aufheizung von
Klassenräumen sind für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ein konkreter Anlass, den
Hitzeschutz in der Stadt weiterzuentwickeln. Die Schulen haben deutlich gemacht, dass
die hohen Temperaturen in den Sommermonaten zunehmend zu einer Belastung für
Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte werden.
„Die Hinweise aus den Schulen müssen wir ernst nehmen“, sagt Matthias Leidner,
Fraktionsvorsitzender der Grünen. „Wenn Klassenräume sich im Sommer so stark
aufheizen, dass konzentriertes Lernen und Arbeiten erschwert werden, brauchen wir
konkrete Lösungen. Der bestehende Hitzeschutzplan ist dafür eine wichtige Grundlage,
reicht aber nicht aus.“


Die Grünen fordern deshalb unter anderem, besonders betroffene Klassenräume zu
identifizieren und eine Prioritätenliste für Verbesserungen zu erstellen. Dazu gehören vor
allem wirksame Verschattung, insbesondere durch außenliegenden Sonnenschutz, sowie
mehr Schatten und Begrünung auf Schulhöfen. Bei Neubauten und Sanierungen soll der
sommerliche Wärmeschutz von Anfang an berücksichtigt werden.
Auch über die Schulen hinaus soll der Hitzeschutz verbessert werden. Gefordert werden
mehr Bäume und Grünflächen, weniger versiegelte Flächen sowie Schattenplätze und
Trinkmöglichkeiten an stark genutzten Orten. Für Hitzewarnungen sollen klare
Zuständigkeiten und Informationswege geschaffen werden. Besonders ältere und
gefährdete Menschen sollen gezielt geschützt werden.
„Als Vorsitzende des Umweltausschusses und als Mutter eines Grundschulkindes ist mir
wichtig, dass aus den Rückmeldungen der Schulen konkrete Maßnahmen entstehen“, sagt
Julia Dorandt, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energie. „Wir sollten
nicht erst reagieren, wenn Räume bereits überhitzt sind. Hitzeschutz muss bei Planung,
Sanierung und Gestaltung von Anfang an mitgedacht werden.“
Der geplante Hitzeaktionsplan soll deshalb konkrete Maßnahmen, Prioritäten,
Zuständigkeiten, Kosten und einen Zeitplan enthalten. Der Seniorenbeirat und der Kinder-
und Jugendbeirat sollen in die Erarbeitung einbezogen werden. Erste Maßnahmen sollen
bereits 2027 umgesetzt werden.

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