- Beim bundesweiten Aktionstag öffnen Hausbesitzer:innen und Initiativen ihre Heizungskeller für Interessierte.
- Die Wärmewende wird erlebbar gemacht. Erfahrungen zu Kosten, Technik und Wohnkomfort von erneuerbarem Heizen werden geteilt.
- Erneuerbares Heizen ist zukunftssicher, sicher, preisstabil und unabhängig.
Der „Tag des offenen Heizungskellers“ am 21. November 2026 macht klimafreundliches Heizen im Alltag erlebbar. Bundesweit öffnen Haus- und Wohnungsbesitzer:innen ihre Türen und teilen praxisnahe Erfahrungen zum Einsatz von Wärmepumpen. Nachbar:innen zeigen Nachbar:innen, wie die Wärmeversorgung ganz ohne Gas und Öl gelingen kann.
Zu diesem Aktionstag rufen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, co2online, GermanZero, Greenpeace Deutschland und der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) gemeinsam auf.
Angesichts steigender Energiepreise, klimapolitischer Herausforderungen und anhaltender Unsicherheiten beim Heizungstausch sind Praxistipps aus erster Hand besonders hilfreich. Die beteiligten Organisationen wollen gemeinsam Orientierung schaffen und das Vertrauen in klimafreundliche Technologien stärken. Interessierte können die Vorteile von Wärmepumpen, auch in Kombination mit Photovoltaikanlagen, Pufferspeichern und weiteren Komponenten, direkt vor Ort entdecken.
„Der Aktionstag setzt auf persönliche Gespräche, Erfahrungsaustausch und unabhängige Informationen, um die Wärmewende vor Ort erlebbar zu machen. Er ist überparteilich und zivilgesellschaftlich getragen. Wir verfolgen das Ziel, praktische Einblicke zu ermöglichen, Nachbarschaften zu stärken und die Abkehr von fossilen Heizsystemen voranzubringen”, erklären die Verbände übereinstimmend.

Die Energiekrise macht deutlich, dass fossile Energieträger ein hohes finanzielles Risiko bergen, Konflikte schüren und die Klimakrise vorantreiben. Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft – und der Aktionstag zeigt, dass die Wärmewende auch in privaten Haushalten bereits funktioniert. Orientierung und Vertrauen entsteht durch Praxisberichte aus der Nachbarschaft.
Die Veranstalter:innen laden Haus- und Wohnungsbesitzer:innen sowie lokale Initiativen, Gruppen und Kommunen ein, eigene Angebote zu organisieren und anzumelden. Die Klimaschutzinitiative Bargteheide Zero (eine lokale Untergruppe von GermanZero) unterstützt Gastgeber:innen vor Ort und sucht aktuell noch Menschen, die ihre Wärmepumpe präsentieren möchten. Am Aktionstag bietet die Initiative zudem eine Begleitveranstaltung an, bei der sich die Besucherinnen aufwärmen, stärken und beraten lassen können.
Das Konzept knüpft an den erfolgreichen ersten Aktionstag im November 2025 an. Damals öffneten über 200 Heizungskeller in mehr als 90 Kommunen ihre Türen.
Dieses Jahr sind 4 Wochen vorher bereits mehr als 1700 Gastgeber gemeldet.
Auf der Bündniswebseite können Eigentümer:innen und Initiativen ihren offenen Heizungskeller oder ihre Begleitveranstaltung anmelden. Zudem stehen dort ausführliche Informationsmaterialien bereit. Besucher:innen finden über eine interaktive Karte passende Angebote in ihrer Nähe.
Bündnis-Webseite: www.offenerheizungskeller.de
Regionale Informationen: https://bargteheidezero.de/2026/09/29/heizungskeller/















