MIT DER „BLUME DES JAHRES“ INS NEUE JAHR
Das Jahr 2026 ist das Jahr des Feldrittersporns. Jahrtausende lang prägte er mit rund 400 weiteren Ackerwildkräutern unsere Kulturlandschaften und verwandelte sie in ein Bankett der Farb- und Artenvielfalt – ein wahres Blütenmeer im Sommer. Doch heute ist dieser Anblick selten geworden. Wo kommt die zarte Blume mit dem charakteristischen Sporn noch vor? Woher hat der Feldrittersporn seinen Namen? Warum ist er gefährdet und was kann ich tun, um die seltene Art zu schützen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt Biologe André Palm im kostenfreien Online-Vortra
Termin: Donnerstag, 22.1.2026, 19:00 – 20:30 Uhr
Ort: online, via Zoom
Anmeldung: anmeldung@loki-schmidt-stiftung.de
Kosten: kostenfrei, Spende erbeten

Mit der Wahl des Feldrittersporns (Consolida regalis) zur 47. „Blume des Jahres“ macht die Loki Schmidt Stiftung auf den dramatischen Artenschwund in den Agrarlandschaften aufmerksam und setzt sich für den Schutz einer extensiv genutzten und daher artenreichen Kulturlandschaft ein. Äcker gehören neben den Wäldern zu den flächenmäßig größten Ökosystemen Deutschlands. Fast 400 Pflanzenarten sowie zahlreiche Säugetiere, Insekten, Vögel und Amphibien waren in diesen Lebensräumen einst heimisch. Die Intensivierung der Landwirtschaft, der Einsatz von Herbiziden und Düngemitteln haben jedoch dazu geführt, dass zahlreiche Ackerwildkräuter und mit ihnen auch viele Tierarten in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgedrängt worden sind. Viele von ihnen finden sich heute auf den Roten Listen wieder.
Weitere Informationen zur Blume des Jahres 2026: https://loki-schmidt-stiftung.de/blume-des-jahres/2026
















