Waldumbau aufgrund Kalamität in Abt. 2f nördlich des Schübergs auf 2,5ha

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Der ehemalige Eschen-Laubmischbestand, der vor ca. 30 Jahren neuaufgeforstet worden ist,  weist einen sehr instabilen Zustand aus. Aufgrund des nahezu vollständigen Absterbens der Eschen (aufgrund des Eschentriebsterbens) gemischt mit Hainbuchen und Winterlinden ist ein Umbau des Waldbestandes erforderlich.

 

Nach der Positivauslese aller noch vitalen Eschen werden im Zuge einer starken Durchforstung einzelstammweise Bedränger entfernt. Darüber hinaus werden ebenfalls wipfelschäftige Linden und Hainbuchen gefördert. In den Teilbereichen, in denen die Esche einen höheren Anteil am Bestand hatte und nahezu vollständig ausgefallen ist, wird kleinflächig aufgelichtet. Die Fällung der Bäume sowie die Flächenvorbereitung für die anschließende Bepflanzung erfolgt mittels eines Fällgreifers. Ziel ist es, eine möglichst große Überschirmung des Restbestands zu erhalten und geeignete lichtökologische Verhältnisse für eine aus standortheimischen Baumarten bestehende Pflanzung /Naturverjüngung zu erreichen.

Entsprechend wird die Fläche nach den Fällarbeiten gegen Wildverbiss eingezäunt. In den durchforsteten Teilbereichen werden neben der Buche auch Halbschattbaumarten wie Kirschen und Ahorn (Spitz- sowie Bergahorn) als Voranbau und in den maximal horstgroßen Auflichtungen von unter 0,3 ha Stieleichen gepflanzt. Die Maßnahme soll im Frühjahr 2026 abgeschlossen sein.

 

Dieses Forstprojekt der Gemeinde Ammersbek erfolgt in enger Abstimmung mit der unteren Forstbehörde, dem zuständigen Bezirksförster Jens Lübbers sowie der Forstbetriebsgemeinschaft Stormarn.

Bis heute sind keine wirkungsvollen Maßnahmen gegen das Eschentriebsterben bekannt, und die Existenz der Esche als wertvolle Baumart ist bedroht.

Weitere Informationen zum Eschentriebsterben finden Sie hier:

Waldwissen.net/Eschentriebsterben

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