Das Ungesagte

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Das Kino im Kleinen Theater Bargteheide zeigt anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages am Di., den 27.01.2026 um 19:30 Uhr den Dokumentarfilm „Das Ungesagte“. Ein Film, der einen eindrucksvollen Einblick in das kollektive Unterbewusstsein der deutschen Gesellschaft gewährt.

Die meisten Deutschen, die damals für das NS-Regime waren, haben nach 1945 nie wieder über diese Zeit gesprochen. In fast allen deutschen Familien war das Thema tabu. Der Film wählt einen psychologischen Ansatz, um herauszufinden, was diese Menschen damals genau dachten und fühlten – und wie sie heute ihre Beteiligung bzw. Involviertheit in das NS-Regime beurteilen. Die Aussagen sind schmerzhaft ehrlich, teils verstörend, aber auch berührend, dabei gleichermaßen geprägt von moralischem Zwiespalt, verdrängten Schuldgefühlen, Trauma und Trauer. Zudem erzählen auch jüdische Überlebende, und erhellen die bis heute verbliebenen blinden Flecken in der Perspektive der damaligen Mehrheitsgesellschaft. Die Verbindung beider Perspektiven eröffnet unerwartete, erschütternde Erkenntnisse.

 

„Das Ungesagte“ ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte im Hinblick auf die Involviertheit ins NS-Regime und ist bis heute weitgehend eine Leerstelle in der deutschen Erinnerungskultur, so Patricia Hector und Lothar Herzog über ihre Regiearbeit.

Alle Infos im Überblick:

  • Dienstag, 27. Januar 2026, 19:30 Uhr
  • Filmlänge 143 Min.
  • Tickets zu 10 € / erm. 8 € – ab 19 Uhr an der Kinokasse / keine Reservierung
  • FSK 12

https://www.kleines-theater-bargteheide.de/filme/das-ungesagte/

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