Jakob Schwerdtfeger: „Meisterwerk“ – Kunstcomedy

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Termin:                     Sonntag, 15. März, 16 Uhr

Ort:                            Pferdestall Ammersbek, Am Gutshof 1

Mal ehrlich: Wer hat nicht schon mal gedacht: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ oder „Das kann ich auch!“ beim Anblick eines abstrakten Werks? Kunst gilt weithin als elitär und abgehoben, weil sie oft unverständlich scheint. Jakob Schwerdtfeger will das ändern: „Kunst ist mehr als alte Schinken in goldenen Rahmen“, betont er. „Sie kann lustig sein oder nachdenklich, eklig oder schön, faszinierend und furchtbar.“ Der 37-Jährige ist Kunsthistoriker, Stand-up-Comedian und Freestyle-Rapper – und bringt als Begründer des Genres Kunstcomedy endlich Humor in die Kunstwelt. Am Sonntag, 15. März, gastiert er mit seinem Programm „Meisterwerk“ im Ammersbeker Pferdestall (Am Gutshof 1). „Schwerdtfegers Blick auf Kunst ist energiegeladen, enorm lustig und einfach anders“, sagt Thomas Röbke, Sprecher des ausrichtenden Ammersbeker Kulturkreises. „Bei ihm sind Museen keine verstaubten Orte, sondern riesige Ideen-Buffets, an denen wir uns mit Kreativität vollstopfen können.“ Seit 2012 steht Jakob Schwerdtfeger auf Bühnen. Nach dem Studium der Kunstgeschichte arbeitete er im Städel Museum in Frankfurt. Sein Buch „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist Kunst“ landete auf der „Spiegel“-Bestsellerliste, in der Monatszeitschrift „Chrismon“ schreibt er seine eigene Seite. Er tritt immer wieder den Beweis an, dass Kunst politisch, provokant, packend sein und vor allem richtig viel Spaß machen kann. Denn Kunst berührt unser Leben viel mehr, als wir denken und Schwerdtfeger zeigt all ihre Facetten, von der Höhlenmalerei bis zur Graffiti: „Kunst kennt tausend Materialien, sie kann aus Schimmel, Schokolade oder Staubsaugerrobotern bestehen.“ Bei Schwerdtfeger erfährt man auch, wie Kim Kardashian aus Versehen einen Kunstraub aufklärte und dass sich Salvador Dalí für sein berühmtes Bild von den zerfließenden Uhren durch zerlaufenden Camembert inspirieren ließ.

Woher kommt der Hype um die Mona Lisa? Warum ist abstrakte Kunst mehr als nur Gekritzel? Wieso ist ein bestimmtes Pissoir Millionen wert? Diese und viele andere Fragen wird Jakob Schwerdtfeger ab 16 Uhr klären. Der Eintritt beträgt 22 Euro, ermäßigt und für Mitglieder des AKK nur 17 Euro. Karten sind vor Ort erhältlich, bei „Sichtbar“-Augenoptik in der Georg-Sasse-Straße (ohne Vvk.-Gebühr) und über eventim.de. Weitere Infos: www.ammersbeker-kulturkreis.de.

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