„Mobil. Aber sicher!“ – Bilanz einer hamburgweiten Verkehrskontroll

0

Hamburger Stadtgebiet (ots) – Unter der Leitung der Verkehrsdirektion Ost (VD 3) führten am Donnerstag rund 150 Einsatzkräfte mobile und stationäre Kontrollen mit den Themenschwerpunkten „Abbiegen“, „Wenden“ und „Vorfahrt“ durch.

Die Beamtinnen und Beamten der Verkehrsdirektionen (VD 1-4 und 6), der Schutz- und Landesbereitschaftspolizei überprüften insgesamt 550 Fahrzeuge sowie 535 Personen und leiteten in diesem Zusammenhang folgende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein:

Straftaten

– 5 x Fahren ohne Fahrerlaubnis

– 4 x Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz

– 1 x Kennzeichenmissbrauch

– 3 x sonstige Straftaten

 

Ordnungswidrigkeiten

– 332 x Fehler beim Abbiegen und Wenden

– 96 x Parkverstoß

– 37 x verbotene Handynutzung (Kraftfahrzeugführende und

Fahrradfahrende)

– 34 x Missachtung roter Ampeln (Kraftfahrzeugführende und

Fahrradfahrende)

– 11 x Geschwindigkeitsverstoß

– 9 x Missachtung der Anschnallpflicht

– 2 x Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel

– 1 x Kind nicht ordnungsgemäß gesichert

– 106 x sonstige Ordnungswidrigkeiten

Des Weiteren stellten die Beamtinnen und Beamten insgesamt 27 Mängelmeldungen – zum Beispiel wegen nicht mitgeführter Dokumente oder technischer Mängel – aus und ordneten zwei Blutprobenentnahmen an. Zudem untersagten sie vier Fahrzeugführenden vorläufig die Weiterfahrt und stellten ein Fahrzeug sicher.

Im Rahmen der Präventionsarbeit führte die Verkehrsdirektion 6 (VD 6) eine Aktion unter dem Tenor „Perspektivwechsel“ durch. Hierbei wurde im Bereich Kennedybrücke/Alsterufer eine realistische Abbiegesituation mit einem Lastkraftwagen (Lkw) simuliert, welche auf Unfälle zwischen diesen Fahrzeugen und ungeschützten Verkehrsteilnehmenden aufmerksam machen sollte. Den Bürgerinnen und Bürgern wurde das Angebot unterbreitet, Platz in der Fahrerkabine des Lkw zu nehmen, um diese Abbiegesituation aus der Sicht eines Lkw-Fahrers zu sehen und bewerten zu können. Darüber hinaus verteilten die Einsatzkräfte diverses Informationsmaterial zum Thema.

Es kam gestern zu folgenden Besonderheiten:

In der Holsteiner Chaussee überprüften die Polizeikräfte den Fahrer eines E-Scooters und stellten dabei fest, dass der E-Scooter Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h erreichen konnte und nicht den Vorschriften entsprach. Darüber hinaus ergaben sich Hinweise darauf, dass der 17-jährige Fahrer das Fahrzeug ohne die erforderliche Fahrerlaubnis führte. Zudem konnte er keine entsprechende Versicherung für das Elektrokleinstfahrzeug (eKF) vorlegen. Die Beamtinnen und Beamten stellten den E-Scooter sicher und leiteten Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.

Eine Funkstreifenwagenbesatzung überprüfte den Fahrer eines Pkw und stellte hierbei fest, dass dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass sich der 40-jährige Albaner illegal im Bundesgebiet aufhält und das Fahrzeug nicht über die erforderliche Versicherung verfügte. Die Polizistinnen und Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest und leiteten entsprechende Strafverfahren ein.

Einsatzkräfte überprüften in der Habichtstraße den Fahrer eines Fahrzeugs. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann sein Fahrzeug unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln geführt hatte. Die Beamtinnen und Beamten ordneten eine Blutprobenentnahme an, untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Die Polizei Hamburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen durchführen, um die Sicherheit auf Hamburgs Straßen zu erhöhen und die Verkehrsteilnehmenden zu sensibilisieren.

Wen.

Schneller informiert: Jetzt den WhatsApp-Kanal der Polizei Hamburg abonnieren! https://whatsapp.com/channel/0029VahxLAp0gcfMeokHwb0f

Kommentar schreiben (erst nach Moderation sichtbar)

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

*