Aufstieg, der weh tut – und eine politische Fehlentscheidung mit Folgen

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Der Aufstieg der Bargteheider Bees in die 3. Basketball-Bundesliga ist ein großer Erfolg für unsere Stadt.

Er steht für Engagement, Ehrenamt und sportliche Spitzenleistung.

Doch dieser Erfolg kann nicht gelebt werden – weil Bargteheide bis heute nicht über eine Halle verfügt, die den Anforderungen des Leistungs- und Wettkampfsports gerecht wird.

Dass die Bees ihren Aufstieg nicht antreten können, ist kein sportliches Versagen. Es ist das Ergebnis einer politischen Entscheidung.

 

Bereits 2024 hat die SPD-Fraktion in der Stadtvertretung beantragt, den Neubau der Sporthalle am Kopernikus Gymnasium größer und zukunftsfähiger zu planen – als echte Mehrzweckhalle für Sport, Wettkämpfe, Veranstaltungen und Begegnung.

Die SPD war die einzige Fraktion, die diesem Antrag zugestimmt hat.

Alle anderen Fraktionen haben ihn abgelehnt.

Heute zeigt sich sehr konkret, was diese Entscheidung bedeutet.

„Die Bargteheider Bees haben alles richtig gemacht“, sagt Mehmet Dalkılınç, Fraktionsvorsitzender der SPD in Bargteheide. „Dass ihr sportlicher Erfolg an einer zu klein gedachten Halle scheitert, ist bitter – und vermeidbar gewesen.“

Dabei geht es ausdrücklich nicht nur um Basketball.

Eine moderne Mehrzweckhalle hätte dem gesamten TSV Bargteheide genutzt, dem Schul- und Vereinssport, Kindern und Jugendlichen, dem Breiten- wie dem Leistungssport.

Sie hätte Raum geboten für Turniere, Wettkämpfe, Konzerte, kulturelle Veranstaltungen und große Versammlungen – kurz: für das gesellschaftliche Leben einer wachsenden Stadt.

„Wir haben immer gesagt: Wenn wir bauen, dann so, dass Bargteheide langfristig davon profitiert“, so Dalkılınç. „Andere wollten kleiner denken. Die Folgen sehen wir jetzt.“

Der Aufstieg der Bees ist deshalb mehr als eine sportliche Nachricht.

Er ist ein deutliches Signal dafür, dass fehlende Weitsicht Chancen kosten kann – für Vereine, für Ehrenamtliche und für die gesamte Stadtgesellschaft.

Für die SPD ist klar: Bargteheide braucht eine Infrastruktur, die Entwicklung ermöglicht und Erfolge nicht ausbremst.

Dieser Anspruch bleibt – auch über den heutigen Anlass hinaus.

 

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