Den Auftakt des Konzertabends bildet Edvard Griegs Klavierkonzert a-Moll. Das Werk zählt zu den bekanntesten Klavierkonzerten der romantischen Musik und verbindet virtuose Brillanz mit einer unverwechselbar nordisch geprägten Klangsprache. Bereits die markante Eröffnung mit dem kraftvollen Einsatz des Soloklaviers gehört zu den bekanntesten Momenten der Konzertliteratur. Die Solistin Helena Breitsprecher ist Mitglied des Jugend-Sinfonieorchesters Ahrensburg und Bundespreisträgerin des Nachwuchswettbewerbs „Jugend musiziert“.

Nach der Pause erklingt Robert Schumanns Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, die den Beinamen „Rheinische“ trägt. Inspiriert von seinen Eindrücken während seines Aufenthalts am Rhein, schuf Schumann ein Werk voller lebensbejahender Energie, folkloristischer Elemente und festlicher Klangpracht.
Der erste Satz, „Lebhaft“, beginnt unmittelbar mit dem schwungvollen Hauptthema und verleiht der Sinfonie von Beginn an ihre kraftvolle und mitreißende Wirkung. Der zweite Satz ist von einer volkstümlichen, tänzerischen Klangsprache geprägt. Im dritten Satz entfalten Klarinetten und Fagotte eine lyrische, gesangliche Melodie und bilden damit einen ruhigen Kontrast zu den bewegteren Außensätzen. Besonders feierlich gestaltet sich der vierte Satz. Er wurde durch Schumanns Eindrücke einer Zeremonie im Kölner Dom angeregt und verleiht dem Werk einen eindrucksvollen, getragenen Charakter. Im abschließenden fünften Satz kehrt die heitere und schwungvolle Energie des Beginns zurück.
Keine 12 Stunden nach dem Konzert begeben sich die knapp 50 Mitglieder des Jugend-Sinfonieorchesters Ahrensburg (JSOA) auf eine zweiwöchige Konzertreise nach Japan. Dort wird das Orchester in Fujinomiya, Mishima und Tokyo mehrere Konzerte, teils mit japanischen Gastorchestern geben. Die Reise wird finanziell vom Goethe-Institut unterstützt.
Das Jugend-Sinfonieorchester Ahrensburg (JSOA) besteht seit 1968 und hat seitdem auf vielen internationalen Bühnen Erfahrung gesammelt. In über 50 Jahren haben die jungen Musiker:innen nicht nur Werke von Beethoven bis Wagner, sondern auch Film- und Musicalmusik sowie Uraufführungen internationaler zeitgenössischer Komponist:innen aufgeführt. Weiterhin haben viele Instrumentalist:innen des Orchesters durch Solokonzerte auch die Möglichkeit einzigartiger Bühnenerfahrung erhalten. Im vergangenen Jahr besuchte das JSOA die Ahrensburger Partnerstadt Esplugues de Llobregat in Spanien In diesem Jahr geht es am Tag nach dem Konzert auf Konzertreise nach Japan. Bei diesen Auslandsreisen agiert das Orchester als Kulturbotschafter und ermöglicht damit einen internationalen menschlichen und musikalischen Austausch.
Sönke Grohmann, Jahrgang 1988, studierte von 2009 bis 2015 Schulmusik mit Querflöte als Hauptfach an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und schloss das Studium mit dem Master erfolgreich ab. Darauf aufbauend studierte er von 2015 bis 2017 den Master-Studiengang Chor- und Ensembleleitung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Frank Löhr.
Als Dirigent arbeitete Sönke Grohmann mit verschiedenen Orchestern und Chören: unter anderem mit der Akademischen Orchestervereinigung Göttingen, der Altonaer Singakademie sowie vom Sommersemester 2014 bis zum Wintersemester 2021/22 mit dem collegium musicum der Leibniz Universität Hannover. Im September 2018 übernahm er die Leitung des Jugend-Sinfonieorchesters Ahrensburg und seit Oktober 2021 ist er Dirigent des Orchesters der Universität zu Lübeck.
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Samstag, 19. September 2026, 19.00 Uhr
Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal Johannes-Brahms-Platz 1 20355 Hamburg
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| Programm: | Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur
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Tickets für Euro 24,-/20,-/16,- (ermäßigt Euro 12,-/10,-/8,-) online unter jsoa.de, über dir Ticket-Hotline der Elbphilharmonie (+49 40 357 666 66), die Vorverkaufsstellen der Elbphilharmonie sowie in Hamburg an der Abendkasse.
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| Ausführende: | Jugend-Sinfonieorchester Ahrensburg
Solist: Helena Breitsprecher (Klavier) Musikalische Leitung: Sönke Grohmann
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