Orte: Stadtgebiet Hamburg (ots) – Im Rahmen der europaweiten Aktion ROADPOL „Safety Days“ führten gestern Polizistinnen und Polizisten aller Verkehrsdirektionen mit Beteiligung zahlreicher Polizeikommissariate und der Akademie der Polizei umfangreiche mobile und stationäre Verkehrskontrollen durch. Dabei überprüften die Beamtinnen und Beamten 763 Fahrzeuge und 421 Personen.

Ziel der Aktion war die Bekämpfung der Hauptunfallursachen wie überhöhter Geschwindigkeit, Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie Ablenkung und die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
Folgende Verstöße wurden festgestellt:
Strafverfahren
- 8 x Fahren ohne Fahrerlaubnis - 8 x Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz - 1 x Kriminalpolizeiliches Strafdelikt
Ordnungswidrigkeitenverfahren
- 1494 x Geschwindigkeitsüberschreitungen - 6 x Rotlichtmissachtung Kfz-Führer - 43 x Handyverstoß Kfz-Führer - 13 x Rotlichtmissachtung Radfahrer - 6 x Kinderrückhaltesysteme - 55 x sonstige Ordnungswidrigkeiten - 32 x Missachtung der Anschnallpflicht - 161 x Parkverstöße - 1 x verbotswidriges Abbiegen oder Wenden
Darüber hinaus wurden 14 Mängelmeldungen aufgrund technischer Beanstandungen an den Fahrzeugen oder wegen nicht mitgeführter Dokumente ausgestellt.
Im Kontrollzeitraum wurden außerdem 16.878 Fahrzeuge mit verschiedenen Geschwindigkeitsmesstechniken erfasst, von denen 1.494 mit einer relevanten Geschwindigkeitsüberschreitung registriert wurden. Der Spitzenwert lag hier bei 120 km/h bei erlaubten 60 km/h auf der Finkenwerder Straße.
Der Einsatz wurde von Beamtinnen und Beamten der VD 6 polizeipräventiv mittels Infoständen im Bereich des EKZ Hamburger Meile zum Thema „falsch abgestellte E-Scooter“ begleitet. Ziel war es, Nutzerinnen und Nutzer von Elektrokleinstfahrzeugen für die Gefahren zu sensibilisieren, die durch unsachgemäß abgestellte Fahrzeuge entstehen.
Die Polizei Hamburg setzt mit diesen Kontrollen ein deutliches Zeichen für mehr Verkehrssicherheit und wird auch künftig Maßnahmen zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen durchführen.
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