ens Krohn und Bettina Lange kehren mit vier Medaillen von der Weltmeisterschaft der Triathleten aus dem spanischen Pontevedra zurück.
Bei den Wettkämpfen in Galizien, an der Atlantikküste in der Nähe Portugals, kämpften insgesamt rund 4.500 Agegrouper aus aller Welt um die Titel in ihrer jeweiligen Altersklasse.

Bettina gelang es, Doppelweltmeisterin in ihrer AK 55 sowohl über die Sprintdistanz (750-20-5), als auch über die Olympische Distanz (1,5-40-10) zu werden. In beiden Rennen konnte sie sich mit einem Start- Ziel- Sieg gegen 65 bzw. 41 Starterinnen ihrer Altersklasse durchsetzen. Bei beiden Rennen lies sie mit Michellie Jones, die Olympiazweite von Sydney, mehrfache Weltmeisterin und ehemalige Profitriathletin, hinter sich. „Es waren zwei unglaubliche Rennen. Ich konnte jeweils die Leistung abrufen, die ich mir in den 11 Monaten der Vorbereitung erarbeitet hatte und die Titel mit nach Hause nehmen“, so Bettina. „Beim Schwimmsplit der olympischen Distanz konnte ich die schnellste Zeit aller gestarteten Agegrouperinnen aller Altersklassen erreichen. Das macht mich schon ein bisschen stolz“, berichtet die leidenschaftliche Schwimmerin.
Jens konnte in seiner AK 65 jeweils die Bronzemedaille über die Sprintdistanz sowie im Aquabike (1,5 km schwimmen- 40 km radfahren) gewinnen. Mit 82 bzw. 37 Startern waren die Felder seiner Altersklasse sehr stark besetzt. „Ich bin überglücklich mit diesen Erfolgen. Nach ein paar gesundheitlichen Problemen während der Saison und aufgrund der Tatsache, dass ich der älteste in der AK war, bin ich mehr als zufrieden“, so Jens.
Bettina ging noch mit drei weiteren Deutschen in der Mixed Team Relay an den Start. Jeder der vier (2 Frauen und zwei Männer) musste einen Super-Sprint (250- 6- 1,5) absolvieren. Von 32 Teams in der Wertungsklasse 200- 239 Jahre belegte das deutsche Team den unglücklichen 4. Platz. „Wir haben alles gegeben und sind mit unserer Leistung als Team zufrieden- die anderen Staffeln aus Ungarn, USA und Spanien waren einfach stärker“, berichtet Bettina.
Bettina und Jens blicken auf eine großartige Veranstaltung zurück. Die Begegnungen mit den Sportlern aus allen Ländern der Welt sind immer ganz besonders. Man ist sofort mit allen im Gespräch, weil jeder, der hier startet, von der gleichen Leidenschaft angetrieben wird.
Drei Wettkämpfe in vier Tagen und jedesmal „All-out“ waren schon kräftezehrend. „Gut, dass jetzt erst mal die Off-Season ansteht und wir etwas Abstand vom Trainingsalltag bekommen“, berichtet das Triathlon-Ehepaar vom TSV Bargteheide.
















