ROADPOL „Focus on the Road“ – eine Bilanz für Hamburg

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Orte: Stadtgebiet Hamburg

Im Rahmen der europaweiten Aktion ROADPOL „Focus on the Road“ führten Polizistinnen und Polizisten der Verkehrsdirektionen 2, 3 und 4 umfangreiche mobile und stationäre Verkehrskontrollen durch. Dabei überprüften die Beamtinnen und Beamten 93 Fahrzeuge und 98 Personen.

Ziel der Aktion war die Bekämpfung der Hauptunfallursache Ablenkung im Straßenverkehr, insbesondere durch die Nutzung von Smartphones und anderen elektronischen Geräten während der Fahrt. Die Polizei Hamburg möchte Verkehrsteilnehmende für die damit verbundenen Gefahren sensibilisieren und deutlich machen: Volle Aufmerksamkeit ist eine wesentliche Voraussetzung für sichere Mobilität.

Folgende Verstöße wurden festgestellt:

Strafverfahren

   - 1 x Fahren ohne Fahrerlaubnis
   - 3 x Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz
   - 1 x Steuervergehen
   - 1 x Urkundendelikt

Ordnungswidrigkeitenverfahren

   - 16 x Handyverstoß Kfz-Führende
   - 1 x Handyverstoß Radfahrende
   - 3 x Geschwindigkeitsüberschreitungen (Spitzenwert: 108 km/h bei 
     erlaubten 80 km/h auf der BAB 7)
   - 3 x Rotlichtmissachtung Kfz-Führende
   - 10 x Rotlichtmissachtung Radfahrende
   - 32 x sonstige Ordnungswidrigkeiten
   - 1 x Missachtung der Anschnallpflicht
   - 11 x Parkverstöße
   - 5 x verbotswidriges Abbiegen oder Wenden

Darüber hinaus wurden fünf Mängelmeldungen gefertigt. In fünf Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt. Bei einem Fahrzeug wurde zudem das Erlöschen der Betriebserlaubnis festgestellt.

Im Rahmen der Kontrollen fiel den Einsatzkräften ein 24-jähriger rumänischer Pkw-Fahrer auf. Bei der Überprüfung seines Fahrzeugs stellte sich heraus, dass dieses mit amtlichen deutschen Kennzeichenschildern versehen war, die am selben Tag als gestohlen gemeldet worden waren. Zudem bestand für das Fahrzeug eine Betriebsuntersagung wegen fehlenden Versicherungsschutzes. Der Führerschein des Mannes war durch die zuständige ausländische Behörde für ungültig erklärt worden. Gegen den Fahrer besteht der Verdacht der Urkundenfälschung, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie des vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die entsprechenden Strafanzeigen wurden gefertigt, die Kennzeichen sichergestellt und die Beschlagnahme des Fahrzeugs durch die Staatsanwaltschaft Hamburg angeordnet.

Die Polizei Hamburg wird auch künftig Maßnahmen zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen durchführen.

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