Die neue Buswendeanlage an der Bahnhofstraße ist fertiggestellt: Nach Abschluss der Bauarbeiten im September und der Beseitigung letzter Mängel Anfang Oktober wird der Busbetrieb am Schulzentrum nach den Herbstferien schrittweise auf die neue Anlage umgestellt. Damit erhält das Schulzentrum eine moderne Infrastruktur, die den Anforderungen des Schülerverkehrs besser gerecht wird und für mehr Sicherheit sorgt.

Künftig stehen an der neuen Buswendeanlage sechs statt bisher vier Haltebuchten zur Verfügung. Dadurch können neun Schulbuslinien zentral an einem Ort bedient werden. Moderne Fahrgastunterstände, ein durchgehender Geh- und Radweg sowie eine barrierefreie Gestaltung verbessern die Aufenthaltsqualität und erleichtern den Zugang zum öffentlichen Nahverkehr.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sicherheit der Schülerinnen und Schüler. Da die Buswendeanlage abseits einer Hauptverkehrsstraße liegt, werden die Wege zwischen Schule und Bushaltestellen sicherer gestaltet. Taktile Leitelemente unterstützen sehbehinderte und blinde Menschen bei der Orientierung. Hohe Bordsteinkanten erleichtern zudem den Einstieg mit Rollatoren oder Kinderwagen.
„Mit der neuen Buswendeanlage schaffen wir nicht nur bessere Bedingungen für den Busverkehr, sondern vor allem einen deutlich sichereren Schulweg für unsere Kinder und Jugendlichen“, sagt Bürgermeisterin Gabriele Hettwer.
Der Betrieb an der neuen Haltestelle „Schulzentrum (Ost)“ wird zunächst schrittweise aufgenommen. Nach den Herbstferien verkehren die in Richtung Osten fahrenden Linien 8115 (nach Barkhorst), 8116 (nach Sattenfelde), 8725 (nach Sandesneben) und 8726 (nach Schiphorst) bereits von der neuen Anlage aus. Die übrigen Schulbuslinien folgen zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember. Die Schulen wurden über die anstehenden Änderungen informiert.
Die Gesamtinvestition für das Bauprojekt beläuft sich auf rund 1,3 Millionen Euro. Neben den sechs Bushaltestellen wurden vier Bus-Ruheplätze, vier moderne Fahrgastunterstände sowie umfangreiche Geh-, Rad- und Entwässerungsanlagen geschaffen und damit ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des Schülerverkehrs und der Verkehrssicherheit am Schulzentrum getan.















