Menschenbilder in Grande

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Stormarns Landrat Dr. Görtz besucht Atelier von Waltraud Stalbohm

Die Künstlerin Waltraud Stalbohm arbeitet Malerin und Bildhauerin. Ihre Gemälde und Plastiken beschäftigen sich mit dem Menschen, nicht nur als zu gestaltende Figur, sondern vor allem auch mit dem Menschen als Teil von Gesellschaft. In ihren Werken stellt sich die Künstlerin immer wieder unbequemen Themen, wie etwa der Mißachtung der Menschenrechte, Willkür und Verfolgung politisch missliebiger Personen und Andersdenkender.

Dabei sind diese Themen die Hintergrundfolien für die entstehenden künstlerischen Bilder – ob dreidimensional oder auf die Leinwand gebannt. Die einzelnen Figuren stehen meist stellvertretend für viele Betroffene.

Die Arbeiten muten dabei rätselhaft an – sie sind nicht sofort entschlüsselbar, und erreichen den Betrachter dennoch direkt in ihrer oftmals melancholischen und zuweilen bedrückenden Stimmung. Hinter der kritischen Auseinandersetzung mit ihren Themen steht eine Künstlerin, die eigene Forderungen an die Gesellschaft von morgen formuliert. In ihrem gerade erschienen Katalog findet man das Zitat, das zugelich Appell ist: „Toleranz allen gegenüber.“

Waltraud Stalbohm studierte an den Kunsthochschulen in Berlin und Hamburg und ist seit langem in Stormarn ansässig. Sie ist eine der Mitbegründerinnen der „Künstlerinitiative Stormarn“. In diesem Jahr stellte sie im Schloss Reinbek unter dem Titel „Werkschau – Malerei und Plastik von Waltraud M Stalbohm“ aus. Ihre Werke befinden sich unter anderem auch in der Kunstsammlung der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn.

Landrat Dr. Henning Görtz sagte anlässlich seines Besuches: „Ich schätze die Werke von Waltraud Stalbohm sehr. Die starken Bilder, die die Künstlerin in ihren Werken entstehen lässt, beeindrucken mich immer wieder.“

 

 

 

 

 

 

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