Bahnhof Bargteheide: Grüne kritisieren mangelhafte S4-Planung deutlich

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Die aktuellen Planungen für den Umbau des Bahnhofs in Bargteheide im Zuge der S4-Anbindung stoßen bei den Bargteheider Grünen auf deutliche Kritik. Nach der Vorstellung durch die Deutsche Bahn im Ausschuss für Planung und Verkehr am 23. März steht fest: Der vorgelegte Planungsstand wird den Anforderungen der Stadt in wesentlichen Punkten nicht gerecht.
Die präsentierten Unterlagen waren unvollständig und blieben in zentralen Fragen vage.
Besonders gravierend sind aus Sicht der Grünen die Defizite bei der Barrierefreiheit, der
Anbindung an die Stadt sowie der Berücksichtigung zukünftiger Verkehrsbedarfe. Hinzu kommt:
Zusagen aus dem Planfeststellungsverfahren werden nach aktuellem Stand von der Bahn nicht eingehalten.
Bemerkenswert ist, dass die Kritik fraktionsübergreifend geäußert wird. Damit wird deutlich: Es geht nicht um parteipolitische Differenzen, sondern um grundlegende Mängel in der Planung. Aus Sicht der Politik droht eine kurzsichtige Lösung, die den Bahnhof bereits in wenigen Jahren erneut zur Baustelle machen könnte. Genau das muss verhindert werden.


Die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger sind klar formuliert: ein barrierefreier Zugang, verlässliche Verbindungen und eine Planung mit Weitblick statt Stückwerk.
Die Grünen fordern deshalb unmissverständlich:
• Barrierefreiheit von Beginn an verbindlich einplanen und umsetzen
• Zukünftige Verbindungen bereits jetzt berücksichtigen
• Ein geschlossenes Auftreten von Stadt, Politik und Land gegenüber der Bahn, um
konsequente Nachbesserungen durchzusetzen
„So, wie die Planungen derzeit vorliegen, sind sie für Bargteheide nicht akzeptabel“, erklärt Matthias Leidner, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen.

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