Im Wahlkampf um das Bürgermeisteramt in Ammersbek dominieren die Themen
erschwinglicher Wohnraum, Neubaugebiete, marode Straßen, Verkehr, Schulneubau
oder Feuerwehr und wie alles bezahlt werden soll. Natur- und Artenschutz oder das
Thema Klimawandel spielen fast keine Rolle.

Für den NABU Ammersbek ist aber die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen
von Ammersbek und Umgebung eines der wichtigsten Kriterien zur Beurteilung der
Eignung für das Bürgermeisteramt, unabhängig davon, welche politischen Parteien
welche Kandidierenden unterstützen. Deshalb wurde auf der Jahreshauptversamm-
lung beschlossen, die beiden Kandidierenden um die Beantwortung von zehn Fragen
zu diesem Themenkomplex zu bitten.
Ihre Antworten kann man nun auf der Webseite des NABU Ammersbek herunterladen
und sich ein Bild über die ökologische Ausrichtung der Kandidierenden machen.
Wer am 7. Juni auch immer gewählt wird, der Vorstand und die Schutzgebietsbetreuer
des NABU Ammersbek hoffen auf eine gute Zusammenarbeit und alle Mitglieder
wünschen sich, dass Ammersbek nicht nur grün bleibt für die Naherholung, sondern
dass Artenschutz und Biodiversität immer Beachtung finden, damit auch die kleinen
Ammersbeker und Ammersbekerinnen in Zukunft Sperlinge und Schwalben sehen,
einen Kuckuck oder Uhu hören oder die spannende Insektenwelt entdecken können.
















