Im Rahmen der diesjährigen Finals in Hannover- bei denen die deutschen Meisterschaften von insgesamt 20 verschiedenen Sportarten, wie z.B. Leichtathletik, Schwimmen, Turnen, Coastal- Rowing und Speed- Klettern ausgetragen wurden- fanden auch die nationalen Titelkämpfer der Triathleten über die Sprintdistanz (750-20-5) statt. Neben der Wettkämpfe der Elite wurden auch die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen ermittelt. Die Titelkämpfe der Triathleten fanden am 26.07.26 im und am Steinhuder Meer statt. Aus Bargteheide gingen vier Altersklassenathleten an den Start. Neben der 16 jährigen Anna Hoppe starteten auch Bettina Lange in der W 55 sowie Jens Krohn in der M 65.

Die 750 m lange Schwimmstrecke wurde im Steinhuder Meer absolviert, die 18 km lange Radstrecke führte in zwei Runden, durch Steinhude und dann entlang des Steinhuder Meers zum Ausgangspunkt zurück. Für die abschließende Laufstrecke von 5 km mussten zwei Runden mit je 2,5 km gelaufen werden.
„Jede Teildisziplin hatte so ihre Besonderheiten. Das Wasser des Steinhuder Meers war sehr trüb und schlammig. Die Wassertiefe war so gering, dass man die ganze Zeit hätte laufen können, was natürlich verboten war. Aber man kam beim Armzug immer wieder auf den Grund und griff in den schlammigen Seegrund. Die Radstrecke führte dann zum Teil auf engen und verwinkelten Radwegen entlang des Wassers und beim abschließenden Laufen durch die Stadt und entlang der Promenade mussten pro Runden vier kurze aber steile Brücken überquert werden,“ so Bettina.
Die Kulisse am Steinhuder Meer war trotzdem sehr schön, der Wettkampf gut organisiert. Bettina konnte bei bestem Triathlon-Wetter einen Start-Ziel-Sieg feiern und wurde mit 1:05:07 deutsche Meisterin in der AK W 55 und belegte den 6. Platz aller 85 gestarteten Frauen.
Anna belegte in einer Zeit von 1:07:06 den zweiten Platz in der AK Jugend und den starken 12. Platz in der Gesamtwertung der Frauen.
Jens kam als erster seiner Startgruppe aus dem Wasser und ging dann als zweiter nach dem Rad auf die Laufstrecke. Aufgrund fehlender Laufform musste er zwei Starter seiner AK passieren lassen und belegte dadurch in 1:09:49 den undankbaren vierten Platz in der AK M 65.
„Das Konzept der Finals ist großartig- 20 verschiedene Sportarten, die in einer Region ihre deutschen Meister ermitteln. Leider war unser Wettkampf nicht in Hannover, so dass wir außer Triathlon nichts anderes gesehen haben. Trotzdem ist es etwas besonderes, bei so einer Veranstaltung teilnehmen zu können,“ waren sich die drei einig.
















