Großer Erfolg für Schülerinnen und Schüler des Eckhorst-Gymnasiums

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Bargteheider erneut ganz vorn dabei

Auch in diesem Jahr konnten Bargteheider Schülerinnen und Schüler große Erfolge beim „Jugend forscht Regionalwettbewerb“ verzeichnen – wenn auch unter anderen Bedingungen. Die Wettbewerbe fanden mit Hilfe der Plattform „BigBlueButton“ virtuell statt.

Letzten Donnerstag und Freitag konnte das Gymnasium Eckhorst einen ersten Platz und zwei dritte Plätze erlangen. „Im Jahr 2020 haben wir sogar mehrere erste Plätze belegt“, sagt Biologielehrerin und Projektbetreuerin Anke Plickat, „aber durch Corona gab es leider keinen Landeswettbewerb mehr.“ Glücklicherweise haben die Organisatoren sich in diesem Jahr auf ein digitales Format verständigt, sodass auch dieser stattfinden kann.“

Der erste Platz ging an die Kiara Nätebusch (16) aus Sülfeld. Die Schülerin der Jahrgangsstufe Q1 untersuchte den Schwefeldioxidgehalt  in der Luft mit Hilfe von Flechten. „Die Pflanzen nehmen Stoffe aus der Luft nahezu ungefiltert auf und reagieren sehr sensibel auf die Luftverschmutzung, primär auf Schwefeldioxid“, erklärt Kiara. „Darum eignen sie sich gut als Indikator für Luftqualität.“

Kiara Nätebusch (16) mit ihrem Projekt

Mit ihrem zweiten Projekt „Unsere Alltagsbegleiter – schädlicher als wir denken?“ erlangte die Schülerin einen dritten Platz.“ Untersucht wurde die Auswirkung von Handystrahlung auf den menschlichen Organismus anhand eines ungewöhnlichen Versuchs. „Für meine Versuche habe ich Töpfe mit Kresse an verschiedenen Stellen im Haus, z.B. vor dem WLAN-Router, meinen Laptop oder neben mein Handy, aufgestellt. Die Pflanze neben dem Router machte als erste schlapp, was zeigt, dass die Strahlung dort am stärksten ist.“ Die Pflanzen zeigen ähnliche Reaktionen wie die der menschlichen Haut, sodass Rückschlüsse auf Auswirkungen für die Gesundheit durch Strahlung gezogen werden können. Untersucht wurden zum einen die Auswirkungen der reinen Handystrahlung, zum anderen der Effekt in Kombination mit Bluetooth und WLAN.

Tim Lemke (12) aus Bargteheide machte sich Gedanken über zu viel Luft in Lebensmittelverpackungen und gewann für sein Forschungsprojekt ebenfalls einen dritten Platz. „Viele verpackte Lebensmittelprodukte enthalten unnötige Luft und sind damit unnötig groß. Dies ist umweltschädlich und täuscht die Kunden. Die Firmen machen es aber trotzdem aus verschiedenen Gründen, z. B um die Produkte besser zu verkaufen oder unbemerkt zu verteuern“, begründet Tim seine Untersuchungen. 36 % Luftanteil haben die Produkte aus seiner Stichprobe durchschnittlich. Das sei deutlich zu viel und könne auf 10% reduziert werden. Durch die Platzersparnis seien dann weniger LKW auf den Straßen unterwegs, sodass viel CO2 eingespart werden könne. Das käme dann der Umwelt zugute. „Kunden, Supermärkte und Firmen können zwar etwas verbessern. Aber wahrscheinlich ist es am besten, wenn der Gesetzgeber die Gesetze dazu verschärft“, meint Tim.

Auch Anke Plickat hatte Grund zur Freude. Für die Betreuung der Projekte gewann sie eine Fortbildungsreise.

 

 

 

 

 

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