Kiel (ots) – Die Landespolizei Schleswig-Holstein setzt im Rahmen der anstehenden ROADPOL-Kontrollwoche vom 03. bis 09. August erneut einen Schwerpunkt auf die Überwachung von Geschwindigkeits- und Aggressionsdelikten im Straßenverkehr. Von Montag bis Sonntag führen die Polizeidirektionen des Landes verstärkte Verkehrskontrollen durch.

Insbesondere Bereiche, in denen Personen in besonderer Weise geschützt werden müssen, beziehen die Einsatzkräfte in die Kontrollen ein. Das sind zum Beispiel Krankenhäuser, Seniorenheime, Fußgängerüberwege oder Bushaltestellen. Auch Baustellen oder andere Bereiche, in denen aufgrund von Gefahrensituationen Geschwindigkeitsreduzierungen durch die Verkehrsbehörde angeordnet worden sind, werden verstärkt überwacht.
Aggressives Drängeln und Abstandsunterschreitung können durch den Einsatz von Videofahrzeugen nachgewiesen werden. Die Polizei setzt hier auf den Kontrolldruck und die damit verbundenen Strafen, aber auch auf Sensibilisierung. Der eigene Zeitdruck ist keine Entschuldigung für rücksichtsloses Verhalten gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmerinnern und -teilnehmern.
Ziel der Kontrollen ist es, die Unfallursachen überhöhte Geschwindigkeit und aggressives Verhalten im Straßenverkehr wirksam zu bekämpfen. Das ist seit mehreren Jahren ein Kernziel der Verkehrssicherheitsarbeit der Landespolizei Schleswig-Holstein.
Nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit sind bei schweren Verkehrsunfällen Hauptunfallursachen. Die Höhe der Geschwindigkeit entscheidet oftmals über die Schwere der Unfallfolgen. Die Überwachung der Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist ein Schwerpunkt der polizeilichen Verkehrsüberwachung.
Deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen, riskantes Überholen und dichtes Auffahren sind Aggressionsdelikte im Straßenverkehr, die zu besonders schweren Verkehrsunfällen führen können.
Nach Beendigung der Kontrollwoche und Auswertung dieser wird eine Abschlussbilanz veröffentlicht.
Die Landespolizei nimmt ganzjährig an allen unter dem Motto „ROADPOL“ durchgeführten Schwerpunktkontrollen teil. Andere inhaltliche Schwerpunkte waren in diesem Jahr bereits Alkohol und Dogen, Gurtverstöße und Ablenkung durch technische Geräte oder der gewerbliche Güter- und Personenverkehr. Weitere gleichartige Kontrollwochen werden folgen.
Für die Landespolizei hat es sich bewährt, eine Woche lang in der Fläche an verschiedenen unterschiedlichen Stellen zu kontrollieren. Hierzulande gibt es deshalb keinen Schwerpunkttag, der in anderen Bundesländern oftmals noch als „Blitzermarathon“ bezeichnet wird.
















