Kapelle der Heinrich Sengelmann Kliniken nach Renovierung wieder geöffnet

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Feierliche Andacht mit Musik, Wort und Segen

Nach umfassender Renovierung ist die Kapelle der Heinrich Sengelmann Kliniken wieder für Patient*innen, Mitarbeitende sowie Besucher*innen geöffnet. Mit Musik, Wort und Segen gestaltete Diakonin Nicola Ahrens-Tilsner die feierliche Wiedereröffnung.

„Diese Kapelle ist so etwas wie ein Hoffnungsort. Ein Ort, um innezuhalten und der Seele Raum zu geben. ‚Weil Hoffnung alles verändert.‘ So steht es auch an der Kapelle geschrieben. Mit der Renovierung wollten wir diesen besonderen Raum bewahren und zugleich neugestalten: offen, einladend und leicht zugänglich für die Menschen, die hier arbeiten, behandelt werden oder einfach einen Moment der Stille suchen“, sagt Nicola Ahrens-Tilsner, Diakonin der Heinrich Sengelmann Kliniken.

v.l.n.r.: Thilo von Trott, Diakonin Nicola Ahrens-Tilsner, Ulrich Scheibel, Andrea Nielsen, Thilo von Trott, Prof. Matthias Lemke

In den vergangenen Monaten wurde die Kapelle in vielen Bereichen erneuert. Akustikdecken verbessern die Hörbarkeit, warme Farbtöne und eine moderne Beleuchtung lassen den Raum heller und freundlicher wirken. Auch der Boden und weitere Ausstattungsmerkmale wurden modernisiert.

Besonders ins Auge fällt das neue Kreuz über dem Altar. Das Holz dafür stammt aus dem Kieler Yachthafen und wurde für seine neue Bestimmung als Kreuz aufbereitet. Entstanden ist es nach einer Idee der Diakonin. Gebaut wurde es, wie alle sakralen Gegenstände im Raum, in der hauseigenen Werkstatt von den beiden Tischlern Kim Lembke und Lars Pohlmann.

Ein besonderes Element der neugestalteten Kapelle ist zudem ein Wandbild mit dem Wort „Hoffnung“ in vielen verschiedenen Sprachen. Unter der Überschrift „Weil Hoffnung alles verändert“ haben Mitarbeitende, Patient*innen sowie Angehörige das Wort in ihre jeweilige Muttersprache übersetzt und aufgeschrieben, was ihnen persönlich Hoffnung gibt.

Die Beiträge entstanden aus zahlreichen persönlichen Gesprächen, die Nicola Ahrens-Tilsner geführt hat. So spiegelt das Kunstwerk die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Heinrich Sengelmann Kliniken wider, macht persönliche Geschichten und Perspektiven sichtbar und zeigt, was Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen Hoffnung gibt.

Auch die Orgel wurde überarbeitet, sodass jetzt alle Register gezogen werden können. Zum neuen Klang kommt ein ungewöhnliches Erscheinungsbild: Natur- und Blättermotive prägen die Gestaltung des Instruments.

Zur Wiedereröffnung begrüßten die Kliniken zahlreiche Gäste, darunter Mitarbeitende, Patient*innen, Pastor Andreas Wendt aus Bargfeld-Stegen sowie Vertreter der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, darunter Pastor Uwe Mletzko, Thilo von Trott und Ulrich Scheibel.

Um die renovierte Kapelle auch der Öffentlichkeit vorzustellen, laden die Heinrich Sengelmann Kliniken am Donnerstag, 25. Juni 2026, um 12.00 Uhr und um 12.30 Uhr zu einer Viertelstunde Musik und Stehcafé ein.

Besucher*innen aus Bargfeld-Stegen und der Region sind herzlich willkommen.

Regelmäßig finden in der Kapelle sonntags um 11.00 Uhr Gottesdienste statt. Darüber hinaus lädt die beliebte Mittagsmusik jeden Dienstag um 12.30 Uhr und 13.00 Uhr zum Innehalten und Zuhören ein.

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