Start Aktuell AfD-Auftritt sorgt für Proteste und wird abgesagt

AfD-Auftritt sorgt für Proteste und wird abgesagt

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Bargteheide – Die geplante Diskussion im Kopernikus-Gymnasium wurde kurzfristig abgesagt. Es hagelte Proteste, weil auch ein/e Vertreter/in der rechtspopulistischen AfD teilnehmen sollte. In dem Zusammenhang mit dem Thema Flüchtlinge  fanden es viele Jugendliche deplatziert, einer mehr oder weniger ausländerfeindlichen Partei ein Forum zu bieten.

Hier die Pressemitteilung des Gymnasiums und eine Stellungnahme:

Die für morgen vorgesehene Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft der Flüchtlingspolitik“ muss leider abgesagt werden. Grund hierfür ist, dass es Aufrufe gibt, die Veranstaltung wegen der geplanten Anwesenheit der AfD zu boykottieren und zu stören.

Wir bedauern diese Absage sehr, da unsere Oberstufenschüler sehr viel Arbeit in Planung und Organisation der Veranstaltung investiert haben.

Brigitte Menell

Patrick Rohde
Patrick Rohde

Wir sind zwei ehemalige Schüler des KGB in Bargteheide und wir waren entsetzt. Entsetzt darüber, dass die AfD gemeinsam mit anderen Parteien und Mandatsträger*innen morgen mit Schüler*innen Ihrer Schule über Flüchtlingspolitik diskutieren sollte. Außer Wut und Fassungslosigkeit über die Einladung der AfD zu äußern, haben wir der Schule ein paar Argumente geliefert, die gegen eine Einladung der AfD sprechen und gefordert, dass die AfD ausgeladen oder die Veranstaltung abgesagt wird. Wir freuen uns, dass die Schule eingesehen hat, dass die Einladung der AfD zu einer Diskussion zum Thema „Die Zukunft der Flüchtlingspolitik“ ein Fehler war. Wir hoffen jetzt, dass die Arbeit der Schüler*innen nicht umsonst bleiben wird, sondern dass man die politische Aufmerksamkeit nutzt, um profilierte Referent*innen zu dem Thema einzuladen und dafür Kontakte zu bekommen. Die Verfasser dieses Artikels haben per Mail ihre Hilfe dafür angeboten. Um die Gründe für unseren Protest transparent zu machen, wollen wir die Argumente des Protests und Hintergrundinformationen zu der AfD und dem Kreisverband Stormarn veröffentlichen:

Die AfD, die sich als gerade erst gegründete Partei am rechten Rand der Union etabliert zu haben scheint, versuchte bisher in allen Wahlkämpfen durch Populisus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Homophobie, Wähler*innen am rechten und sog. rechtsextremen Rand zu erreichen. Gleichzeitig hat die AfD durch ein verhältnismäßig moderates Wahlprogramm 1. Wähler*innen der Union und FDP abgeworben sowie 2. sich versucht den Ruf einer „normalen“ Partei zu verpassen, da es aus historischen Gründen offen rechts“extreme“ Parteien schwer haben, in den Mainstream-Diskurs zu kommen und eine signifikante Anzahl von Wähler*innen zu erreichen. Um trotzdem noch für die eigentliche Wählergruppe am rechten Rand relevant und erkennbar zu bleiben, werden eindeutige Slogans wie „Wir sind nicht das Sozialamt der Welt“ (Wahlplakat NPD) übernommen und leicht aber unbedeutend abgeändert „Wir sind nicht das Weltsozialamt“ (Wahlplakat AfD). Die AfD schafft es zurzeit leider sehr erfolgreich mit ihrer geistigen Brandstiftung in Teilen der Gesellschaft für ein Klima zu sorgen, dass das Leben für Flüchtlinge und Menschen anderer Herkunft immer bedrohlicher macht. Damit meinen wir nicht bloß eine negative Grundstimmung gegenüber Menschen mit Fluchtgeschichte, sondern auch eine konkrete Gefahr für deren Gesundheit und Leben. Längst ist in diversen Artikeln nachgewiesen worden, dass AfD, NPD und freie nationalistische Gruppen vielerorts Hand in Hand zusammen arbeiten. Sei es auf Montagsdemonstrationen oder in der Hetze gegen Wohnunterkünfte.
Die AfD ist eine klar rechtspopulistische Partei, die jedoch gleichzeitig abseits ihrer Wahlprogramme in Reden und auf Wahlplakaten auch immer wieder eindeutig rechtsextreme Narrative bedient. Mitglieder der AfD Schleswig Holstein und wie hier im Beispiel des Kreisverband Stormarns (der größte Kreisverband der AfD in Schleswig-Holstein), sind durch faschistische und antisemitische und geschichtsrevisionistische Äußerungen aufgefallen. So sagte Dirk Helms (Kreisverband Stormarn) auf einer AfD Veranstaltung u.a., dass der Beginn des ersten Weltkriegs einer „erbarmungslosen Propaganda“1 der Allierten zuzuschreiben sei sowie dass die Gaskammern im KZ Dachau nachträglich von den Allierten gebaut worden seien, um die Weltbevölkerung zu täuschen. Dirk Helms ist kurz nach diesem Auftritt ausgetreten, Berichten zufolge erntete er bei diesem Vortrag jedoch auch Applaus. Auch das an das KGB eingeladene Mitglied der AfD war ein Freund von Dirk Helms. Fakt ist, dass die AfD immer wieder Menschen eine politische Heimat gibt, die wie Helms denken. Nicht umsonst gibt es auf lokaler Ebene auch immer wieder Berichte über explizite und implizite Kooperationen der AfD mit der NPD. Dieser Partei und ihren Mitgliedern aktuell ein Podium zu bieten, ist das Idiotischste, was wir im Umgang mit solchen Tendenzen machen können.
Die Flüchtlingsthematik ist eine komplizierte und schwer durchschaubare Debatte, die oft emotional geführt wird. Dabei lässt sich schwer die Position der Betroffenen nachfühlen, aber man kann es sich sehr einfach in den verkürzten Parolen wie z.B. von der AfD gemütlich machen. Wir wissen nicht, wie sehr die Schüler*innen am KGB thematisch auf das Thema vorbereiten worden sind oder es waren, aber aus eigener Erfahrung können wir nur sagen, dass wir durchaus viele Jahre in aktiver unterstützender Flüchtlingsarbeit und politischer Bildung gebraucht haben, um uns argumentativ gegen Totschlagargumente und platte Pauschalisierungen wehren zu können. Mit anderen Worten: Es ist einfach der AfD auf den
Leim zu gehen. Sicher sind viele Schüler*innen gegenüber der AfD grundsätzlich kritisch und sicher kann die Beteiligung der Afd einer Podiumsdiskussion auch Feuer und Eventcharakter geben, aber gerade Schüler*innen, für die das Thema Flüchtlingspolitik kein gewohntes Feld ist, laufen Gefahr für die massentauglichen Thesen der AfD empfänglich zu sein. Darüber hinaus ist eine Einladung der AfD zu einer Veranstaltung im KGB eine völlig unverantwortliche und unnötige Bühne, die das KGB den fremdenfeindlichen, homophoben und populistischen Statements der AfD bietet. Dadurch dass die AfD gemeinsam mit anderen Parteien und Mandatsträger*innen durch das KGB eingeladen wurde, entsteht der Eindruck, dass die AfD eine vollkommen „normale“ Partei im Parteiensystem Deutschlands sei.

Das ist jedoch nicht der Fall und unserer Meinung nach setzt die Schule mit der Einladung der AfD die Schüler*innen der Oberstufe vollkommen unnötig den Parolen der AfD aus und handelt zusätzlich verantwortungslos, da die Schule dadurch die AfD gesamtgesellschaftlich aufwertet. Die AfD nimmt dieses Geschenk gerne an: Die Podiumsdiskussion am KGB wird öffentlichkeitswirksam auf der Homepage der Partei und deren Facebook-Seite vermarktet.
Grundsätzlich finden wir eine Auseinandersetzung mit dem Flüchtlingsthema
an Schulen lobenswert und unausweichlich. Wir sind für eine inhaltsreiche und gute Debatte über das Thema „Flüchtlinge“, allerdings sind wir der Überzeugung, dass diese unter Beteiligung der AfD nicht stattfinden.
Wir haben daher das KGB aufgefordert, die AfD von der morgigen Veranstaltung auszuladen. Der zuständige WiPo-Lehrer hat sich bei uns gemeldet und erklärt, dass die Veranstaltung nicht abgesagt werden wird, wir aber gerne auf das Podium kommen können, um unsere Bedenken zu äußern. Da wir beide fordern, der AfD keinen meinungsschaffenden Raum auf einem Podium zu geben und wir beide darüber hinaus auch nicht in Bargteheide sind, läuft dieses Angebot ins Leere.
Ohne öffentlichen Druck wird die Schule die Veranstaltung stattfinden lassen, daher fordern wir dazu auf, dem KGB per Mail zu schreiben, damit sie die Veranstaltung absagen.
Sollte die Veranstaltung trotzdem stattfinden, dann empfehlen wir allen KGB’ler*innen der Oberstufe morgen Trillerpfeifen o.ä. mit in die Schule zu nehmen und die Veranstaltung gezielt und vor allem friedlich zu stören. Wenn ihr euch die Veranstaltung nicht anschauen wollt, dann raten wir euch, mit euren Eltern darüber zu sprechen. Die Grippewelle ist ja momentan auch im Umlauf. Auch andere Bargteheider*innen können die Veranstaltung gezielt, friedlich stören und/oder sich per Mail an das KGB wenden, damit rechtem Gedankengut in unserer Stadt in Zukunft kein Raum gegeben wird!

Patrick Rohde und ein weiterer ex-Abiturient des KGB, der anonym bleiben möchte

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118 KOMMENTARE

  1. Schon äußerst traurig, dass solch hetzerischen Aufrufen zum gemeinsamen Schuleschwänzen oder Diskussionsstören eine Plattform geboten wird 😉

  2. Oha, nur weil eine Partei dabei ist, deren Meinung man nicht teilt, muss man also gleich eine ganze Veranstaltung (mit vielen anderen Parteien, deren Meinung man eventuell eher unterstützt) boykottieren.
    Erscheint mir als eine verzweifelte Aktion aus Ohnmacht mit einer anderen Meinung umzugehen.

  3. Ich bin entsetzt von dem Demokratieverständnis der beiden ehemaligen Schüler. Das Bildungsziel wurde offensichtlich nicht erreicht.

  4. Äusserst traurig!! Da regen Schüler eine Diskussion an…möchten offenbar mit Andersdenkenden diskutieren…begleitende Lehrer regen zur Beteiligung an und laden alle ein sich an dem disput zu beteiligen…und dann kommen ….ja man muss sie wohl so nennen… „Erpressungsversuche“ von Andersdenkenden die auffordern jedwede Diskussion bleiben zu lassen und wenn dem nicht gefolgt wird würde man die Veranstaltung stören?
    Was ist das denn für ein merkwürdiges Demokratieverständnis?? Habr ihr denn nichts verstanden??

  5. Ich bin wahrlich kein Freund der AFD und finde keine Übereinstimmung. Aber was hier abgelaufen ist passt nicht in mein Demokratie- und Sozialverständnis.

    Die Schüler müssen vor der AFD geschützt werden? Das haben 2 Menschen für sich entschieden? Ein Anonymus ruft auf um die Veranstaltung einer Schule zu stören?
    Und es läuft alles so wie von Patrick Rohde und dem Anonymus gewünscht?

    Die AFD erhält jetzt einen Stellenwert der ihr wirklich nicht zusteht.

    Die Schule hat jetzt aus Angst vor Patrick Rohde und seinem anonymem Mitstreiter und/oder der AFD die Veranstaltung abgesagt.

    Ist das jetzt ein Lehrstück für das Funktionieren einer modernen, demokratischen Gesellschaft?

    Das geht so nicht.

  6. Die AFD (und auch Pegida) finde ich daneben und sie machen mich wütend und ich unterstütze es, wenn sich Leute gegen Dummheit und Fremdenhass engagieren, aber warum so? Wenn ihr das Wissen habt, die Parolen der AFD zu entkräften, warum zerpflückt ihr sie nicht an genau dem Abend und helft, die Diskussion sachlich zu führen? Warum bietet ihr der Schule nicht eure Expertise an, um z.B. den Abend mit den Schülern aufzuarbeiten und die Fakten zu erklären. Ich versteh die Motivation dahinter und finde das auch richtig, aber die Art und Weise bestärkt leider genau die Leute, die für die Parolen der AFD anfällig sind („Wenn sie nicht diskutieren wollen, dann haben die wohl Angst, dass die AFD die Wahrheit sagt…“) Möglich, dass die Aktion hier ein Kurzschluss war, aber es ist nunmal so, dass ich die Meinung der AFD ertragen muss. Dafür leb ich in einer Demokratie und die Diskussion muss man (leider) führen, gerade eben weil wir uns tolerant nennen.

  7. Ich möchte gerne meine Meinung, als Teil des Orga-Teams der Podiumsdiskussion, sowie Moderator dieser, zu dem Boykott darlegen.

    Zuallererst, die Diskussion wurde nicht abgesagt aufgrund ihrer Argumente. Die Diskussion wurde abgesagt weil sie uns mehrfach deutlich machten dass sie mit allen Mitteln die Veranstaltung boykottieren und stören möchten.
    Da wir nicht wissen mit welchen Umfang und welchen Maßnahmen wir rechnen müssten, haben wir aus Rücksicht auf die Sicherheit alle SuS die Diskussion abgesagt.

    Nun zu dem Punkt dass wir die AfD eingeladen haben.
    Entgegen ihrer anscheinenden Annahme, haben wir uns durchaus etwas dabei gedacht als wir die AfD eingeladen haben.
    JA, die AfD ist Rechts. Ja, wir haben uns bereits ausführlich damit beschäftigt.
    Und nein, wir wollen der AfD keine Plattform für Stimmenfang geben oder Propaganda betreiben.

    Gerade aufgrund ihrer Kontroversen Themen und Thesen muss man sich mit der AfD direkt, konfrontativ und kritisch beschäftigen.
    Ein Problem verschwindet nicht einfach so in dem man es ignoriert und totschweigt.
    Man muss sich damit beschäftigen gerade damit sich Extremes Gedankengut nicht verbreiten kann.

    Ich möchte hier nicht zu einer Hetzkampagne gegen die AfD aufrufen, das wäre unprofessionell als Moderator. Dies spiegelt lediglich meine persönliche politische Meinung wieder.

    Dennoch ist es Fakt, das wir in Deutschland Meinungsfreiheit haben sollten. Sollten da dies anscheinend falsch verstanden wird. Zur Meinungsfreiheit gehört auch das man zulässt das andere unpopuläre oder sogar bösartige Meinungen kundtun.

    Natürlich diffamieren diese andere Leute und können Hass schüren. Doch gerade deswegen muss man, wie gesagt, kritisch damit umgehen und sich damit beschäftigen.
    Es ist sogar unglaublich wichtig dass darüber eine öffentliche Debatte entsteht, auch in den jüngeren Generationen (wie z.B. der Oberstufe eines Gymnasium) damit die Leute Rechtspopulismus erkennen und lernen damit umzugehen.

    Was ihr im grunde genommen erreicht habt:
    Ihr habt erfolgreich verhindert dass eine komplette Oberstufe sich über Flüchtlingspolitik informiert, sich mit den Gegnern dieser kritisch auseinander setzt. Des weiteren wurde damit auch potentielle Unterstützung sowie eine breitere Akzeptanz, wir haben nicht umsonst eine komplette Gruppe an Flüchtlingen eingeladen, erfolgreich verhindert.

    Und was ich euch persönlich Übel nehme, ihr habt eine Menge meiner Arbeit und Zeit zu nichte gemacht.
    Aber das ist wieder mein persönliches Zeugs.

    Tl;dr:
    Probleme verschwinden nicht durch ignorieren.
    Politische Bildung wurde hier erfolgreich verhindert.
    Danke dafür.

    Zum Schluss, wer meine Rechtschreibung und Grammatik bemängeln will, darf das gerne machen.
    Ich bin Müde und immernoch relativ geladen über die Ereignisse des Tages.

    MFG
    Quentin

  8. Oh je – ich bin auch total entsetzt über so ein blockiertes Demokratieverständnis und ihrem aggressiven Aufruf. Für den Frieden der Welt, sollten wir Menschen doch miteinander noch sachlich oder auch kritisch diskutieren können und dürfen. Ich denke, ich werde mich jetzt doch mal etwas mehr mit dieser Partei auseinandersetzen! Das kommt mir inzwischen auch alles seltsam vor, was die Schulbildung betrifft. Zwei so junge Menschen…… extrem..traurig !

  9. Lieber Patrick Rohde,
    ich finde dein Engagement sehr gut. Es ist falsch, wenn eine Schule Raum für Rassismus, Populismus, Fremdenfeindlichkeit und Homophobie gibt. Courage zeigen und die Wölfe mit verbogenem Kreuz im Hinterzimmer zu demaskieren und zu stoppen, muss in einer Demokratie zum Allgemeinverständnis gehören.
    Verbleibe freundlichst
    Benjamin Dau

  10. Jedem Menschen sei das Recht zugestanden, sich selbst eine eigene Meinung bilden zu können ! Das geht nicht durch Bevormundung ! Auch nicht durch den Glauben, nur seine eigene Meinung ist die wahre und einzig richtige. Dieses auf so eine Art und Weise für sich einzufordern, grenzt nicht nur an Egoismus, sondern ist absolut unverschämt jedem Menschen gegenüber !

  11. Lieber Quentin, liebes restliches Orgateam,
    Vielleicht hattet ihr nur die besten Absichten und vielleicht wolltet ihr die AfD auch nur entlarven und vielleicht wolltet ihr ihnen wirklich keine Bühne für ihre rechtspopulistische Hetze bieten. Aber dieses Mal habt ihr euch beim Spiel mit dem Feuer leider verbrannt. Verantwortlich sind dafür eine äußerst schlechte Öffentlichkeitsarbeit und Leichrsinn. Wird so eine Diskussion geplant und werden eben auch fragwürdige Personen eingeladen, wo es vorhersehbar ist, dass Spannungen auftreten können, so sollte es selbstverständlich sein, dass alle Rednerİnnen vorher bekannt gegeben werden und eine Erklärung mit der Intention der Veranstaltng veröffentlicht wird. Dies weil die Veranstaltung in einem öffentlichen Rahmen an einm heiken Ort, einer Schule, stattfinden sollte. Es wäre wünschenswert, wenn wenigstens nun im Nachhinein bekannt gegeben werden könnte, welcje weiteren Parteien oder Initiativen geladen waren, bzw. zugesagt hatten. Der zweite Punkt, Leichtsinn, bezoeht sich auf deine Aussage, dass der AfD kein Raum für Populismus gegeben werden sollte. Ich fürchte hier wird die AfD stark unterschätzt. Sie sind sich ihrer gesellschaftlichen Position durchaus bewusst und wissen, wie sie ihre Parolen in dem Umfeld einer Schule platzieren können, um eben auch weniger politisch gefestigte SchülerInnen zu erreichen.
    Ein besonders gutes Demokratieverständnis zeichnet sich auch nicht dadurch aus Menschen, die Xeno- und Homovobie propagieren und sozialschwächere Menschen ausgrenzen wollen, auf eine Stufe mit jenen zustellen, die sich für eine offene freiheitliche Gesellschaft einsetzen.
    Versucht also doch beim nächsten Mal alle Ungereimtheiten von vorn herein zu klären, so dass Rechtspopulisten nicht mit so einer Absage die Möglichkeit geboten wird sich als Opfer darzustellen. Dies kann auch nur schwerlich in Eurem Interesse sein.

  12. ich denke die AFD hätte sich wie immer selbst demontiert.unsere Demokratie muss so etwas einfach aushalten,deswegen finde ich es extrem schwach von der Schule das Sie die ganze Veranstaltung abgesagt hat.Warum?aus Angst?Ok es hätte Störungen und Protest gegeben, na und?Kurz gesagt das Ganze wirkt auf mich recht armselig!

  13. Es ist peinlich für die KGB und für Bargteheide, daß all das Gerede von Zivilcourage, Toleranz und Demokratie nichts wert ist, da es der KGB nichts wert ist, wenn es darauf ankommt. Weil es irgend einem Ex-Schüler samt bedrohendem Anhang nicht gefällt, wenn jemand seine Meinung, (auch) als Verterter seiner Wähler äußert, wird eine ganze Veranstaltung zu einem in der Bevölkerung virulenten Thema abgesagt. Wir haben – Gott sei Dank – zwei Diktaturen auf deutschen Boden überwunden. Es bedarf also noch nicht einmal einer besonderen Zivilcouragiertheit, auf derartige „Verbots“-Forderungen irgendwelcher selbsternannter „Anti-„Faschisten gar nicht erst einzugehen. Oder dürfen demnächst auch die NPD, oder andere Nazi-Deppen auf „Erfolg“ hoffen, wenn sie einer Einladung von Grünen oder Linken mit entsprechendem Nachdruck widersprechen?!? Man ist ja bald förmlich gezwungen die AfD zu wählen, wenn man gegen diese Einschränkung geistiger Freiheit und demokratischer Rechte protestieren will …

  14. Einige Leute sind Rechtsextrem, andere Leute sind Linksextrem und sehr viele Leute sind EXTREM engstirnig. Ich finde es traurig, dass so jemand auf unserer Schule nicht mehr gelernt hat. Gerade auf einem Gymnasium sollte der Blick aus verschiedenen Blickwinkeln geübt worden sein- und auch dass erkennen des absolut Falschen.
    Patrick, ich finde es lobenswert, dass du Dir Sorgen machst..
    ABER ich nehme es dir sehr übel das du die Arbeit meiner Freunde in einem Anfall deiner engstirnigkeit zerstört hast, und vor allem- dass du mir den Spaß verbaut hast, die Argumente der Afd in Grund und Boden zu stampfen.

  15. Es ist schon sehr tragisch, was für eine große Rolle Befindlichkeiten heute spielen.

    Weil junge, engagierte Menschen Kritik an einer politischen Aktion, und das ist die Einladung der AfD, die sie diese Partei, ganz egal ob gewollt oder ungewollt, salonfähig macht, äußern, malt die Schulleitung des KGB sofort den Teufel an die Wand.

    Angst vor Stink- und Rauchbombenattacken wurde geäußert – beides ohne jeden Anlass und ohne jeden Präzedenzfall in Bargteheide. Diese Ängste stammen einzig und allein aus . der Fantasie der Organisatoren der Veranstaltung, die nun schlichtweg aus ihrer verletzten Befindlichkeit heraus behaupten, ihre Meinungsfreiheit sei eingeschränkt worden. Wodurch denn? Was ist geschehen? Nichts, ausser dass Kritik an der Veranstaltung laut wurde. Aber das reicht offenbar heutzutage schon, um einen Aufschrei zu gerieren.

    Ulkig, wie dann hier schon eine „Linksdiktatur“ an die Wand gemalt wird. Wenn überhaupt von einer Diktatur am KGB die Rede sein kann – verzeihen sie mir die Polemik – dann von einer Diktatur der Befindlichkeiten.

  16. Die Zustände in diesem Land erinnern zusehends an die Verhältnisse in der Weimarer Republik. Mit einem Unterschied:

    Diesmal sind es Linksextremisten, die mit SA ähnlichen Formationen mit Einschüchterung und unter Androhung von Gewalt Versammlungen stören bzw. unterbinden.

    Es wird höchste Zeit, jenen Patrick Rohde sowie denjenigen, der selbstverständlich anonym bleiben möchte, als das zu benennen, was sie sind:

    Feinde der Demokratie.

  17. Lieber Quentin,
    ich kann nachvollziehen, dass du dich über die Absage der Veranstaltung ärgerst – gerade wenn, wie du sagst, sehr viel Zeit für die Vorbereitung investiert wurde. Allerdings kann ich die Begründung, dass die Veranstaltung aus Rücksichtnahme auf die Sicherheit der SuS abgesagt wurde nicht nachvollziehen. Es wurde dazu aufgerufen die Redebeiträge des AfD-Repräsentanten gezielt und friedlich durch Trillerpfeifen o.ä. zu stören. Daraus eine Gefährdung der SuS zu konstruieren erscheint mir doch etwas weit hergeholt.

    Abgesehen davon halte ich den Protestaufruf für gut und richtig, da man sich mit den Argumenten der AfD auch ohne ihre Anwesenheit beschäftigen kann. Sicherlich haben sich einige oder sogar ein Großteil der SuS bereits mit den inhaltlichen „Argumenten“ der AfD bezüglich der Flüchtlingsthematik beschäftigt und auch Antworten auf genau gegen diese „Argumente“ gefunden. Jedoch wird es sicherlich auch diejenigen geben, die sich diese Gedanken noch nicht gemacht haben und genau diese SuS sind meiner Meinung nach möglicherweise für die ungefliterten und unreflektierten Äußerungen eines AfD-Repräsentanten empfänglich.

    Nein ich weiß nicht, wie eloquent dieser geredet hätte und ob seine Argumente nicht durch die Schüler*innenschaft oder andere Teilnehmende entkräftet worden wären. Aber die Möglichkeit, dass dies nicht geschehen wäre ist gegeben und somit hätte sich diese Podiumsdiskussion unter Teilnahme eines AfD-Repräsentanten doch ganz schnell in eine „Plattform für Stimmenfang oder Propaganda“ entwickeln können – genau das was ihr nicht wolltet.

    Genau deshalb befürworte ich die Aktion von Patrick und anderen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Lars H.

  18. Was ist das für eine Schule?
    Was haben die Lehrer unseren Kindern über Demokratie beigebracht?
    Herr Rohde ich schäme mich für Sie.

  19. Es ist tatsächlich sehr Schade, dass die grundsätzlich lobenswerte Veranstaltung abgesagt wurde. Aber trotzdem kann ich es nicht schlecht finden, wenn der AFD so der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Und nein ich bin kein Gegner der Meinungsfreiheit. Ich akzeptiere alle Meinungen solange diese die Menschenrechte vertreten, das heißt nicht rassistisch, fremdenfeindlich, homophob und/oder sexistisch sind. In diesem Fall liegt meiner Ansicht nach keine Meinung sondern eine Diskriminierung, Beleidigung im schlimmsten Fall sogar Volksverhetzung vor. Eine Partei, die eine NPD ähnliche Auffassung nach außen transportiert hat auf einer Veranstaltung über die Flüchtlingsthematik, bei der sogar Flüchtlinge anwesend sind nichts zu suchen. Für mich klingt das alles so als hätte man vorgehabt die Afd auf der Veranstaltung zu diffamieren, was grundsätzlich eine Lobenswerte Aktion ist, im Rahmen einer Diskussion über und mit Flüchtlingen aber völlig Fehl am platz. CDU, SPD, Gleichstellungsbeauftragte, Die Flüchtlinge und vorallem die unterschiedlichen Meinungen der Schüler selbst, hätten eine mehr als Spannende Diskussion ermöglicht. Hierbei hätte die rechtspopulistische Afd lediglich vom eigentlichen Thema abgelenkt und die Anwesenheit hätte dazu geführt, dass sich Personen massiv unter Druck gesetzt und angegriffen gefühlt hätten. Deswegen ja auch erst die angekündigten Proteste. Diskussion gerne aber ohne Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Sexismus eine Bühne zu bieten. Die Freiheit des einzelnen hört da auf, wo die Freiheit des anderen anfängt. Wer andere diskriminiert und aufgrund ihrer sexualität, ihres Geschlechts und/oder ihrer Hautfarbe einschränkt hat auf einem Podium nichts zu suchen. Das sollte demokratischer Konsens sein. Ich wollte diese Veranstaltung stören und ich würde es wieder tun, aber friedlich. Von Rauch- und Stinkbomben, der Antifa Hamburg und gewalttätigen kann hier nicht die Rede sein. Hier wird jetzt von dem Organisationsteam und der Schulleitung, die Afd-bashing geplant hatten, gezielt die Verantwortung von sich gewiesen und die Aktivist_Innen als Sündenbock genutzt. Linkenbashing eben.

  20. Na, hat die lokale oder regionale AfD wieder dazu aufgerufen, hier massiv mit Kommentaren vorstellig zu werden?

  21. @hugo Lustig:

    Vielleicht gibt es auch Bürger, welche nicht die Meinung von Herrn R. teilen und aber auch nicht der AfD angehören oder sie auf sozialen Netzwerken verfolgen?

  22. Pluralismus ist wirklich ein denkbar mühsames Geschäft. Es wäre doch viel einfacher, wenn es nur noch linksorientierte Parteien gäbe. Diese könnten dann ihre Sozialromantik voll ausleben, allein würde sich die Frage stellen, wer das dann finanzieren soll. Ganz ehrlich: Es ist unglaublich schwach, wenn eine staatliche Schule den Drohungen aus gewissen Richtungen nachgibt und damit deren antidemokratisches Verhalten zum Erfolg führt. So funktioniert „Demokratie“ nicht. Und in der Tat: Diese Methoden lassen einen wirklich wieder an eine dunkle Zeit in Deutschland zurück erinnern. Zum Thema „Homophobie“ würde es sich anbieten, mal die offizielle Gruppe der Homosexuellen in der AfD zu befragen. Abschließend möchte ich anmerken, dass es mich sehr erschreckt, wie tausende Ex CDU, FDP, SPD, Piraten und andere Mitglieder bzw. Wähler plötzlich zu „Rechtspopulisten, Rassisten usw.“ werden konnten. Was tummelt sich da noch so in den etablierten Parteien?

  23. Wie bitte, sie nennen das Demokratie??
    Die AFD ist inzwischen in der etablierten Parteienlandschaft angekommen. Sie haben Angst, wie ich aus dem Artikel lese, dass die Schüler den Argumenten der AFD folgen könnten? Was wäre daran falsch die Schüler ihre eigene Meinung bilden zu lassen. Lieber geht man den Weg die Schüler einseitig zu Instrumentalisieren um ungewollte Meinungen garnicht aufkommen zu lassen. Es scheint mir nicht mehr weit her zu sein mit der Meinungsfreiheit und der so hochgelobten Demokratie, wenn sie auf so infame Weise ausgehebelt wird wie hier. Es sind schon Grundzüge zu sehen wie 1933 oder in näherer Vergangenheit der DDR, wo eigenes denken und eigene Meinung nicht erwünscht war und vom Politbüro in Richtung getrimmt wurde. Denken sie darüber nach!

  24. Die Afd ist also für Patrick Rohde rechts aber zeigt das nicht so. Ah ha! Ich würde mich mal mit dem Gründungsgedanken der Afd auseinander setzen! Abgesehen von den fortlaufenden Rechtsbrüchen in der Eurorettung war einer der Gründe die Rolle der EZB und deren mangelnde demokratische Legitimation.(Mit der AFD Forderung nach Volksabstimmungen hätte der Bail out,der ESM, und die weiteren Kompetenzübertragungen auf Brüssel keine Chance gehabt!) Gerade von jungen Menschen sollte man erwarten sich einmal mit der Zukunftsfähigkeit einer solchen Politik zu befassen. Was Herrn Patrick Rohde offenbar bewegt ist nicht die Frage „Warum kommen denn so viele Flüchtlinge zu uns?“ Hausaufgabe für Herrn Patrick Rohde: Finde den Kriegsgrund heraus!

  25. ich finde das Engagement von Patrick Rohde sehr gut. Es kann keine Option sein, wenn eine Schule Raum für Rassismus, Populismus, Fremdenfeindlichkeit und Homophobie gibt.
    Und dieser Aufruf diese Veranstaltung zu stören, zu boykottieren empfinde ich als richtiger Weg.
    Die Afd bedient Rassistische, Fremdenfeindliche und Homephobeschubladen, um so auf Stimmenfang zu gehen, da ist es höchst demokratisch eben diesen undemokratne KEIN Podium für ihr Weltbild zugeben.
    Auch wenn sich einige SchülerInnen* vorgenommen haben die dumpfen Parolen der Gestrigen zu entlarven, besteht die Gefahr dass, bei politisch bzw. dem Thema Flüchtlingspolitk unerfahren jungen Menschen eben diese hängen bleiben, und in diesem Fall müssen die geisitge unversehrtheit der SchülerInnen* sichergestellt sein.

  26. Der Politikunterricht in dieser Schule scheint doch noch verbesserungswürdig zu sein. Wie sonst ist es möglich, die AfD als rechtsextrem bzw. Ausländerfeindlich zu bezeichnen. Es wäre doch ein Leichtes, die Programme der Partei in der Schule neutral zu diskutieren. Da ist nichts davon zu finden.

  27. Ich finde es schade, den Oberstufenschülern eine eigene Meinungsbildungsfähigkeit abzusprechen und sie „väterlich“ vor den Vertretern der AfD beschützen zu wollen. Mich hätte sehr interessiert, wie sich diese Herrschaften angesichts der anwesenden Flüchtlinge geäußert und sich selbst vermutlich demontiert und entlarvt hätten. Aber leider wird dieses ja nun nicht mehr geschehen. Meinen großen Respekt für Quentin und sein Mitstreiter. Schade, dass euer mutiges Projekt geplatzt ist, weil andere euch bevormunden wollen.

  28. Das Menschen mit linkem Weltbild ein massives Problem mit der Meinungsfreiheit haben sobald es um die unbequeme Meinung andersdenkender geht ist ja schon lange kein Geheimnis mehr, die Dreistigkeit und Unverfrorenheit mit der speziell gegen die AFD vorgegangen wird ( gern auch mit Gewalt gegen Sachen und Menschen ) hat inzwischen allerdings eine Qualität erreicht die ein ehemaliger strammer SPD-Wähler wie ich in Deutschland nicht mehr für möglich gehalten hätte. Interessant, das diese selbsternannten Inhaber der Meinungs-und Moralhoheit in diesem Lande offenbar glauben, sich aufführen zu können wie es ihnen beliebt ohne das man sie daran hindern kann.
    Nun, sie werden erleben das dem nicht so ist…..

  29. „Die Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.“ (Rosa Luxemburg)

    Also wirklich, muss man heute schon eine Kommunistin zitieren um eigentlich grundlegende Dinge wie Meinungsfreiheit in Deutschland zu verteidigen? Wer sich immer nur im Sumpf seiner eigenen Gedanken suhlt, wird nie zu wirklichen Fortschritten fähig sein. Anstatt die auswendig gelernte Leier (Homophob, Xenophob, Rassistisch usw. usf.) unreflektiert nachzubabbeln, wäre eine Diskussion mit diesen Leuten vielleicht sehr aufschlussreich gewesen. Aber offensichtlich hat man selbst keine Argumente und möchte nicht durch die Argumentation Andersdenkender bloßgestellt werden. Was für eine trauriges Bild geben die beiden ab!

  30. So weit sind wir schon , dass zwei Linksfaschisten eine komplette Veranstaltung verhindern. Es wir langsam Zeit dass endlich mal die „Rechten “ die überall bekämpft werden , noch dazu mit Steuergeldern , offen in Erscheinung treten. Es kann doch nicht angehen , dass zwei „Linke “ eine ganze Schule tyranisieren. So wie sich mir die Sache darstellt wird die AfD nötiger gebraucht denn je, denn hier respektieren Leute das Grundgesetz nicht mehr. Minka 1

  31. Demokratie geht anders, werte ehemalige Schüler – aber bei dem Thema wart ihr wohl auf einer der unsäglichen „Bunt-Demos“. Unfassbar, wie deutlich die Bildungsmisere Deutschland zutage tritt – noch unfassbarer, wie nahe sich diese angeblich der Demokratie verpflichteten Jungspunde doch an der Naziideologie befinden. Wie war das noch mit Meinungsfreiheit – und Andersdenkenden? „Wenn der Faschismus wiederkehrt, dann wird er nicht sagen . Nein, er wird sagen . Und ihr seid das beste Beispiel für den neuen Faschismus. Widerwärtig! Zur Erinnerung: Es gibt ein BVerfG, das sich um die Rechtmäßigkeit von Parteien kümmert – dafür braucht es keine Nachwuchs-Ideologen mit nicht vorhandener Demokratiefähigkeit – die Hetze der beiden Typen ist deshalb dringend zu prüfen. Noch was: Es handelt sich dabei wohl um eine vom Steuerzahler finanzierte Schule – also Schluss mit dieser Diffamierungskultur von geistigen Minderleistern, wenn das die angebliche geistige Elite sein soll, dann gute Nacht Deutschland.

  32. Das wäre mal eine gute Lektüre für eine Unterrichtsstunde im Gymnasium: John Stuart Mill, Über die Freiheit!

    Falls die unterdrückte Meinung wahr sei, würde der Gesellschaft eine Möglichkeit zur Fortentwicklung vorenthalten.
    Erst in der Diskussion sei es möglich, aus Erfahrungen und Thesen eine gesicherte Wahrheit zu entwickeln, und selbst wenn die unterdrückte Meinung falsch sei, könne diese durch eine Falsifizierung zu einem noch besseren und tieferen Verständnis der Wahrheit beitragen.

    Dass eine neue oder unkonventionelle Meinung richtig sei, könne nach Mill praktisch immer eintreten, unabhängig davon, wie profund das Wissen derjenigen ist, die die (neue) Meinung unterdrücken wollten. Und obwohl sich jeder Mensch der eigenen Fehlbarkeit prinzipiell bewusst sei, dominiere in Diskussionen doch stets die Überzeugung, dass man im aktuellen Sachverhalt die richtige Position vertrete. Dies gelte in besonderem Maße, wenn man die Meinung eines überwiegenden Teils einer Gesellschaft vertrete, sich also auf allgemein anerkannte Werte und Moralvorstellungen oder weithin akzeptiertes Wissen beziehe. Dabei gebe es genügend historische Beispiele, in denen ganze Epochen sowohl in ihrem Faktenwissen irrten (so z. B. vor Galileo Galileis astronomischen Entdeckungen) oder in denen herausragende Persönlichkeiten entweder von einer fehlgeleiteten Mehrheit zum Schweigen gebracht wurden (beispielsweise Sokrates, der wegen Gott- und Sittenlosigkeit zum Tode verurteilt, oder Jesus von Nazareth, der wegen seiner Lehren gekreuzigt wurde) oder selbst in die Irre gingen (Mill redet hier vom römischen Kaiser Marc Aurel, der trotz hoch stehender Moralvorstellungen und eines tadellosen Lebens die Christenverfolgung angeordnet habe). Die Entgegnung einiger seiner Zeitgenossen, dass erst durch eine Feuerprobe (bisweilen im wahrsten Sinne des Wortes) die Substanz und der Wahrheitsgehalt neuer Thesen überprüft werden könnten, lehnt Mill daher auch entschieden ab. In der Religionsgeschichte könne man sehen, dass neue (und „richtige“) Interpretationen und Lehren, wenn schon nicht für immer unterdrückt, so doch leicht für Jahrhunderte zurückgeworfen werden könnten, und selbst die vom durch den Antikatholizismus geprägten englischen Volk so befürwortete Reformation sei mindestens zwanzigmal vor Luther ausgebrochen und jedes Mal wieder erstickt worden. Vielmehr benötige eine Gesellschaft, die sich nicht nur auf unstrittige und somit harmlose Themen konzentrieren solle, eine weitgehende Freiheit sowohl von politischen wie gesellschaftlichen Zwängen. Es bestünde sonst die Gefahr, dass aus Freigeistern Duckmäuser und aus großen Denkern eingeschüchterte Haderer mit ihrem Schicksal würden.

    Für den zweiten von ihm betrachteten Fall, in dem die neue Meinung falsch sei, stellt Mill fest, dass selbst dies im Interesse der Wahrheit durch einen Dialog und nicht durch ein Diskussionsverbot verdeutlicht werden müsse. Die Wahrheit drohe sonst zu einem Dogma zu verkommen, das nicht mehr stringent begründet werden und somit in Diskussionen auch nicht mehr effektiv gegen abweichende Positionen (also falsche Ansichten) verteidigt werden könne. Wichtig sei es daher, jeden Menschen darin zu unterrichten, Behauptungen und auch tradiertes Wissen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

  33. Ich kann mich daran erinnern, daß die Linken noch glaubten, die besseren Argumente zu haben. Jetzt glauben sie das offenbar selbst nicht mehr, sonst würde man sich doch eine Podiumsdiskussion mit den Rechten (die mit den angeblich schlechteren Argumenten) nicht entgehen lassen, denn man könnte sie doch „entlarven“.

  34. Nachdem ich die Aktion oben ja schonmal (negativ) kommentiert habe, würde ich ja gerne nochmal etwas zu den letzten Beiträgen (das geht vor allem an Sandra Baumann und Herion P.) hier sagen.
    Es macht mich stinksauer, wenn die AFD als Retterin der Meinungsfreiheit und einzig wählbare Alternative hingestellt wird. Die Parolen kann ich nicht mehr hören und eure Beiträge sind genauso ideologisiert, wie ihr das von anderen behauptet. Die AFD ist ein großer Schlund in den Abgrund der Mitleidslosigkeit und Deutschtümelei und wer die Verfassungsfeindlichkeit in manchen, nicht allen, Äußerungen nicht erkennt (es würden andere Regeln für Ausländer gelten, hier würde bald die Scharia eingeführt und der ganze Murks), der hat ebenfalls ein Problem mit dem Demokratieverständnis. Zur Demokratie gehört eben auch, dass man sich dagegen wehrt, wenn eine Partei, auf Kosten von Minderheiten (Flüchtlingen, Muslimen und generell Ausländern) Politik macht. Das ist nicht nur unmoralisch (und ironischerweise unchristlich), es verstößt auch gegen die Werte, auf denen dieser Staat aufgebaut ist.
    Bei dieser Aktion ist das Mittel das Problem, nicht die Intention. Stichwort: Wehrhafte Demokratie. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen haben sich Patrick Rohde und sein Mitstreiter gewehrt – auch wenn die Art und Weise nicht richtig war. Die AFD verteidigt gar nichts, nicht die Meinungsfreiheit und schon gar nicht „unsere Art zu leben“.
    Übrigens sind alle Schulen steuerfinanziert, nicht nur das KGB.

  35. Lasst doch die Veranstaltung nach den Osterferien doch noch stattfinden.!! Frau Brigitte Menell, sie als Schulleiterin sollten bitte das Rückrat besitzen und sich nicht einschüchtern zu lassen. Lieber Quentin als Organisator mach einen zweiten Termin und lade alle Beteiligten ein. Und an Herrn Rodte gewandt, Sie haben mit Aufruf zu Störungen an dieser Podiumsdiskussionen überhaupt kein Demokratieverständnis gezeigt. Vielleicht gibt Ihnen ihr ehemaliger WiPo-Lehrer noch Nachilfe. Nötig haben Sie es. Übrigens, wenn man sich mal mit dem Programm der AFD auseinandersetzt, was bitteschön soll da rechts sein? Bitte erst informieren und dann urteilen!!

  36. Es ist wirklich erstaunlich, wer sich hier alles Sorgen um das Demokratieverständnis von Patrick Rohde und seinem Mitstreiter macht, die sich dafür stark gemacht haben, dass den rassistischen, homophoben, islamophoben, sexistischen Parolen der AfD keine Bühne gegeben wird. Und ich finde es vor allem erstaunlich, wie wenig Verständnis das Argument findet, dass es falsch ist, Menschen mit Fluchthintergrund auf ein Podium mit einem Vertreter der Partei zu setzen, deren Sprecher und Vorstand Flüchtlinge als „sozialen Bodensatz“ bezeichnet. Solche Aussagen sind menschenverachtend und sind keine „Meinung“, der im politischen Diskurs Gehör verschafft werden muss. Da mache ICH mir Sorgen um das allgemeine Demokratieverständnis, welches mir hier in den Kommentaren begegnet.

  37. @ hs

    mir macht die Vorgehensweise von Patrick Rohde sowie seinem anonymen Mitstreiter und Ihre Zustimmung mehr Angst als die Parolen der AFD.

    Ist das eigentlich Demokratie wenn Einzelne für Viele entscheiden was Gut und richtig ist?

  38. Hallo, was ich hier gelesen habe erinnert mich so daran: Ich brauche kein Kernkraftwerk – bei mir kommt der Strom aus der Steckdose. Es sei der Jugend geschuldet so naib zu denken. Ich hatte seit 1985 beruflich mit Ausländern aus allen Nationen und allen sozialen Schichten zu tun und habe ein paar Hundert eingebürgert. Teilweise haben sich daraus persönliche Freundschaften entwickelt – auch mit Moslems. Aber es läuft seit einigen Jahren einiges schief in unserer Asyl- und Einwanderungspolitik. Darunter leiden sehr viele Ausländer die sich in Deutschland friedlich integriert haben. Ich kenne einige Ausländer die Posiionen vertreten die man eher der NPD zuordnen würde. Ich habe bei meiner Tätigkeit Zwangsehen – zum Glück keine Ehrenmorde – aber einige Unterdrückung von Frauenrechten durch Moslems erlebt. Was ich hier von der AfD gelesen habe entspricht zum größten Teil der Meinungsmache unserer linkskonformen Medien. Mitglieder der Afd bestehen größtenteils aus Bürgern die bisher keiner Partei zugehörig waren – so wie ich auch. Ebenso ist der Anteil an Personen mit höherem Bildungsabschluss m.E. überproportional (Dr., Prof. u.ä.) . Das Meinungsbild das von der AfD verbreitet wird entspricht nicht der Realität. Ich finde es daher nur peinlich, wenn man so ein vorgefertigtes Meinungsbild so übernimmt ohne sich näher zu informieren. Weder Pegida noch AfD ist rassistisch ! Natürlich gibt es Einzelfälle die zu weit „Rechts“ sind. Diese „Ausreisser“ gibt es aber in jeder Partei oder Gruppierung. Fakt ist z.B. dass weder AfD noch Pegida so gewalttätig und intolerant sind wie die linken Chaoten der Antifa, bzw. der LINKEN und Grünen. Ich sehe momentan eine sehr große Intoleranz – die sich wohl auch bereits in den Schulen breitmacht. Armes Deutschland ……

  39. „dass den rassistischen, homophoben, islamophoben, sexistischen Parolen der AfD“…Geht’s vielleicht noch eine Nummer kleiner. Schön, dass Sie die Welt retten wollen und alle Meinungen verbieten, die nicht in ihr absolut beschränktes Denken passen!

    „setzt die Schule mit der Einladung der AfD die Schüler*innen der Oberstufe vollkommen unnötig den Parolen der AfD aus“..jaja, alles kleine Deppen, diese Oberstufenschüler, Herr Dummkopf! Oh meine Taste sperrt, wollte ich doch eigentlich Rohde schreiben. Es ist traurig, wie einige absolut arrogante dumme Menschen glauben, anderen Schülern ihre Meinung aufzwingen zu müssen. Ein Bärendienst an der Demokratie, oder wollen wir es das totalitäre System Rohde in Bargteheide nennen. P. S.: Ich bin auch entsetzt darüber, dass sich eine Schule dermaßen von einem solchen „Demokraten“ unter Druck setzen lässt. Eine Chance vertan, Schade!

  40. Es gibt hier eine ganze Menge Aussagen, die so scheiße sind, dass ich fast schon wieder lachen möchte, wenn es nicht so traurig wäre!

    Begriffe wie „Linksfaschisten“ sind nicht nur fachlich falsch, sondern treffen in diesem Fall in keinster Weise zu. Sie stellen eine herbe Beleidigung dar, die nicht zu tolerieren ist.

    Wer dem Autor hier ein undemokratisches Verhalten vorwirft, sollte sich noch einmal genauer mit der Geschichte und den Konzepten von Demokratie auseinandersetzen (hier ein paar Anstöße – freilich ohne den Anspruch auf Vollständdigkeit zu erheben):

    Es gab und gibt immer wieder Zeiten und Situationen, in denen sich Akteure der Demokratie bedienen, um weniger demokratische Ziele durchzusetzten und/oder den Begriff exklusiv zu deuten. Das passiert beispielsweise dann, wenn die Übersetzung der „Volksherrschaft“ mit dem bio-deutschen Verständnis von „Volk“ einher geht. Dann wird das Eigene und das Fremde auf Grund von unveränderlichen Merkmalen konstruiert. Zu diesen Merkmalen gehört nicht nur das, was allgemeinhin als „Ethnie“ bezeichnet wird, sondern beispielsweise auch das biologische Geschlecht, die sexuelle Orientierung oder die motorischen Fähigkeiten eines Menschen.
    Ein weiters Beispiel für eine problematische Interpretation von Demokratie wäre die Vorstellung, den Begriff der Demokratie mit Parlamentarismus gleichzusetzten. Denn sind Theokratien wie der Iran auch Demokratien? Theokratie ist ein gutes Stichwort: denn neben den unveräußerlichen (also rassistischen) Exklusions-Kriterien, wären wir bei den gewissermaßen variablen Exklusions-Kriterien: Religion, Ideologie und ähnliches. Wer nun denkt, dass das „Abendland“ christlich sei und die „bösen Muslime“ am besten daran gehindert werden sollten, Teil des Demos zu sein, ist auf dem besten Weg in einen religiösen Fundamentalismus.
    Eine weitere Interpretation von Demokratie könnte nun suggerieren, dass es sich nunmal um die „Mehrheit“ handeln würde, die der „Minderheit“ entgegen steht: sie mit Recht beeherrscht, da sie diese überstimmt hat. In einem solchen Verständnis kommen unweigerlich die oben genannten Kriterien zu tragen, werden neue konstruiert und missbräuchlich eingesetzt.

    Außerdem will ich – ohne eine bestimmte Partei mit ihr gleichsetzen zu wollen und die empörten „Demokraten“ auf dieser Seite in die gleiche Ecke stellen zu wollen (!), da sie dort sicher auch nicht stehen möchten – darauf aufmerksam machen, dass es 1933 eine Partei geschafft hat, demokratisch, durch Wahlen und Abstimmungen an die Macht zu kommen. Getragen von anderen Parteien (die der Wahrnehmung einer bestimmten Partei sicherlich ein Stück näher kommt), da sie auf dem rechten Auge mehr als blind waren. Sie waren selbst deutsch-national (DNVP etc.).

    Was kann der Gegenentwurf zu den oben genannten Problemen sein? Der Gegenentwurf kann die Überzeugung sein, dass „Volksherrschaft“ neben seinen repräsentativen Elementen (Parlament, Regierung, Rechtsprechung) auch ein partizipatives Verständnis beinhaltet, einen Ausgleich zwischen Mehr- und Minderheit. Wer eine nicht-exklusive, sondern menschliche Demokratie fordert, wer die Menschenrechte und den unerschütterlichen Glauben von der Gleichwertigkeit aller Menschen in sich trägt, diese Person ist aufrechte*r Demokrat*in. Und diese*r hat das Recht, sogar die Pflicht, gegen diejeneigen aufzustehen, die eine exklusive Interpretation von Demokratie in ihren Programmen und Herzen in sich tragen. Besonders dann, wenn sie so national-konservativ und religös-fundermentalistisch daher kommt, wie die AfD.

    Der Autor und andere engagierte Demokrat*innen sind aufgestanden. Nicht jede Meinung muss an jeder Stelle ein Plattform geboten werden. Auch das ist demokratisch. Der Autor hat der AfD nicht verboten ihre deutsch-nationalen (exklusiven) Parolen zu rufen, der Autor hat nicht mit Gewalt versucht die menschenverachtenenden Augumentationen der AfD zu unterbinden. Der Autor hat von einem – Achtung ihr emörten „Demokraten“ – das demokratische Recht in Anspruch genommen, zivilen Widerstand zu organisiern und seine Meinung kund zu tun! Er ist ein aufrichtiger Demokrat!

  41. Herr Rohde hat lediglich der Schule gegenüber geäußert, wie unpassend er die Einladung der AfD zu der Thematik findet und angekündigt, er würde auch öffentlich dazu aufrufen, friedlich(!!!) zu protestieren. Er war nicht der einzige, der von der Schule gefordert hat, die AfD von der Veranstaltung auszuladen. Das alles ist Teil eines völlig demokratischen zivilen Protests. Die Entscheidung, die Veranstaltung abzusagen, ist und bleibt eine Entscheidung der Schule und ist vielleicht insofern bedauerlich, als dass das Ausladen der AfD sicher die bessere Alternative dargestellt hätte. Dass eine Gefährdung für Schüler*innen und andere Teilnehmende bestünden hätte, ist völlig überzogen und entbehrt jeder Grundlage. Nur weil Herr Rohde als einziger seinen Protest öffenltlich gemacht, kann ihm noch lange nicht zugeschrieben werden, für die Entscheidung der Schule verantwortlich zu sein, vor allem nicht, weil die Schule sich in irgendeiner Weise von ihm bedroht hätte fühlen müssen. Es ist das zivile Recht einer*eines jeden seinen*ihren Protest zu äußern. Zu Gewalt wurde zu keiner Zeit aufgerufen. Es ist schade, dass hier inhaltliche Argumente so von Schuldzuweisungen überschattet wurden/werden.

  42. Die AFD ist genau wie die SPD eine demokratische Partei.
    Sie setzt sich jedoch realitätsnah mit Problemen der Zuwanderung, als auch mit der Asypolitik auseinander.
    Daß dies bei realitätsverweigernden Freizeitmoralaposteln nicht gut ankommt, mag zwar traurig für diese Leute sein, kann man aber nicht ändern.
    Nun kommt eine handvoll gesellschaftlich angepaßter Träumer daher, wirft wahrheitswidrig der AFD Rassismus vor (kommt übrigens immer dann, wenn man mit Argumenten nicht mehr beikommt) und einige Hansel sagen aufgrund dessen die Veranstaltung ab.
    Mir macht die Vorgehensweise aller Beteiligten wirklich Angst, denn was wird aus unserem Rechtsstaat, wenn man auf einige daher gelaufene Idioten mit pervertierter Ideologie hören und diese in den schulischen Entscheidungsablauf eingreifen läßt.
    Und auf den Schuldirektor werde ich schon gar nicht zu sprechen kommen, denn der ist wirklich kein Schuß Pulver wert.
    Hier hätte man NATÜRLICH die Veranstaltung stattfinden lassen sollen und bei dem Anschein geringster Störungen mit dem eisernen Besen durchkehren sollen.

  43. Ist nicht sogar der Vorsitzende der AFD in Rheinland-Pfalz eine Person mit türkischer und deutscher Staatsbürgerschaft??? Wo wäre denn da die Ausländerfeindlichkeit ?????
    Wo ist nur die Demokratie in diesem Land geblieben. Liebe Schüler – schaut Euch einmal an wer wirklich in der AFD sitzt und wo diese Herren alle hergekommen sind —- nämlich überwiegend aus den etablierten Parteien wie CDU, SPD, FDP etc. Es sind die Leute die die ganzen Lügen nicht mehr mitmachen wollten, die für echte Demokratie und nicht für blinden Parteigehorsam stehen. Macht Euch einmal kundig und glaubt nicht jedem ehemaligen Schüler. Dafür habt ihr das Internet zum recherchieren.

  44. Ich dachte immer in einer wahren Demokratie hat JEDER das Recht auf seine Meinung. Aber bei Grün und bei Links zählt so etwas nicht.

  45. Mich schaudert vor der Diktatur der Gutmensch_innen, die irgendwann alles, was Rechts von Heiner Geißler steht, aus der Öffentlichkeit verbannen werden. Fängt bei Euch die Freiheit erst bei der SPD an? Ist es nicht entsetzlich langweilig, immer nur im eigenen Safte zu braten? Ihr seid undemokratisch hoch zehn!

  46. Und solche „fremdenfeindlichen, rassistischen“ Leute sitzen im Bundesvorstand der Partei:
    STELLVERTRETENDE SPRECHERIN
    Patricia Casale, 39, wohnhaft in Kerpen/ Rheinland, Buchhalterin, Lehrerin, engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich für die Integration ausländischer Frauen durch Deutschunterricht und hilft ihnen im Umgang mit Behörden, Schulen etc. Sie setzt sich für Tierschutz ein und ist gegen Intensivtierhaltung. Sie tritt vehement für die Ausdünnung des Lehrplans zu Gunsten von Qualität und Förderung individueller Begabung ein, sowie eine Optimierung der Schulbücher in Zusammenarbeit mit moodle-Modellen, um den Schülern eigenständiges Lernen leichter zu machen. Ein Fortbestehen des derzeitigen föderalen Schulsystems hält sie in Zeiten der Globalisierung für nicht mehr zeitgemäß.

  47. @Kris S.:
    Bei Ihrer Bemerkung über „eine Partei, die es 1933 geschafft hat …“ haben Sie ein entscheidendes Detail „vergessen“: Die kampfbereiten Schlägertrupps, genannt SA, die die Wahlkämpfe quasi schlagkräftig „unterstützen“. Deren Methoden ähneln in frappierender Weise denen, die heutzutage sogenannte „Antifaschisten“ praktizieren. Und: „Nicht ohne Grund sprach eines der populärsten Schlagworte der Epoche von der „antikapitalistischen Sehnsucht“, die die Zeit erfülle. Und nicht zufällig stammte diese Formel von einem der führenden Nationalsozialisten aus dem engsten Kreis um Hitler, Gregor Strasser. Zweifellos jedenfalls empfand sich keiner der SA-Leute, die unter der Hakenkreuzfahne durch Moabit oder Steglitz marschierten, als Parteigänger irgendeiner „Reaktion“. Wie die Kolonnen der Linken auch, sahen sie sich als Vorhut grundlegender gesellschaftlicher Veränderungen – auch sie wollten die Verhältnisse zum Tanzen bringen. Mit ihnen ziehe, wie sie glaubten und sangen, die neue Zeit. Als im Frühjahr 1933 ganze kommunistische Kampfformationen geschlossen in die SA übertraten, wurde das von den roten Parteisoldaten keineswegs als Bruch empfunden, und der Berliner Volkswitz, der diese Einheiten als „Bulettenstürme“ verhöhnte („außen braun, innen rot“) deckt auf, wie nahe beieinander auch die Öffentlichkeit die einen und die anderen wahrnahm. Man wechselte sozusagen nur den Anführer und die Fahne, nicht einmal die Treffkneipe. Im Herzen blieb man Sozialist, nur dass man von nun an auch noch national sein durfte, kein „Vaterlandsverräter“ der Komintern. Wer da nicht zum Mitmachen bereit gewesen wäre!“

  48. Das soll ein Gymnasium sein? Das ist das Verständnis dieser Schüler (ohne diesen Gender-Schwachsinns-Zusatz „-innen“)? Was lernen diese jungen Menschen dort eigentlich? Was haben die bitte schön von Demokratie gelernt? Oder gibt es gar kein Vaterlandsempfinden mehr? Außer vielleicht während einer Fussball-WM, um sich gemeinschaftlich gröhlend volllaufen zu lassen?

    Diese hohle Phrase der angeblichen „Toleranz“ wird nur dann akzeptiert, wenn es um Migranten oder ähnliche Gruppen geht. Die eigenen deutschen Politiker werden aufgrund fadenscheiniger Pseudo-Argumente ausgegrenzt und mit platten Parolen stigmatisiert. Unglaublich! Wo soll das hinführen?

    Heutzutage ist das Bildungsniveau offenbar so niedrig, dass jeder Hanswurst das Gymnasium besuchen kann und sein Abitur erhält, sofern er nur diesen rot-rot-grün-versifften Schwachsinn mitmacht, den die „Lehrer“ vorturnen. Armes Deutschland….

  49. Wieso sagt die Schule eigentlich die ganze Veranstaltung ab?
    Ich schätze mal, weil die Schulleitung gemerkt hat, dass sich da vergaloppiert wurde.
    Die AfD auf ein Schulpodium zu setzen hätte nicht nur den Ruf der Schule beschädigt, sondern auch der AfD geholfen, trotz äußerst fragwürdiger Politik und ständigen Ausbrüchen ins Rechtsextreme, als etabliert und gesellschaftlich anerkannt zu gelten. Das wäre peinlich für eine Schule und für die Leitung in persona. Da kam der Protest, der übrigens genau das ist, was Demokratie ausmacht, nämlich aktive Teilnahme an politischen Debatten, doch wie gerufen. Da wird aus Boykott und Trillerpfeiffen schon schnell mal ein massives Sicherheitsrisiko. Verarscht wurden damit alle. Die Schüler, die’s organisiert haben und die Leute die beim Thema Flüchtlinge argumentatives Handeln bewiesen haben auch.

  50. Es sollte wohl eine Diskussion mit einem Bundestagsabgeordneten (CDU), dem Bürgermeister (CDU), einem Landtagsabgeordneter (wohl SPD?), einem AfD-Mitglied und der zuständigen Frau für Flüchtlinge in Bargteheide werden. Soviel erstmal zum politischen Gleichgewicht auf der Bühne… Mal abgesehen davon, dass sich hier konservative Meinungen mit rechten Parolen gestritten hätten, wären soweit ich weiß, keine Flüchtlinge auf dem Podium zu sehen gewesen. Und das bei einer Debatte über welches Thema noch mal? Ach ja….

    Was die notwendige, kritische Auseinandersetzung mit der AfD angeht, müssen alle, die in der Aktion von den Protestlern eine Beschränkung der Meinungsfreiheit sehen, noch mal bei null anfangen. Was die Protestler gemacht haben, ist doch genau das. Sie bieten eine kritische Perspektive auf die AfD, die sie sogar ausreichend belegt haben. Andere können eine andere bieten, bisher konnte hier nichts ernsthaft dagegen halten, außer die berechtigte Enttäuschung des Organisators. Auch gut ist, da stimme ich hier manchen zu, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Auch wenn sie die AfD wählen oder vertreten.

    Aber Leute! Das muss dann in gleichberechtigten Runden, an Parteiständen, am Telefon, im Chat, an runden Tischen, in der Nachbarschaft geschehen. Ihr könnt nicht allen ernstes die AfD auf ein Podium setzen, glauben, dass sie eure kritischen Fragen beantwortet und sich dann schämt, weil ihr so genial seid. Dann noch zum Thema Flüchtlinge… Wie wär’s denn, so ein Podium erstmal mit denen zu besetzen über die ihr sprechen wollt? Ein Podium ist Macht und die AfD aufs Podium einzuladen ist die bewusste Entscheidung ihr diese Macht zu geben. Ist das euer Demokratieverständnis? Denen öffentliche Auftritte verschaffen, die ihr in eurem Verständnis eigentlich nicht fördernswert findet? Warum sollte es beim Thema „Flüchtlinge“ demokratisch sein, einer Partei, die zur Flüchtlingsdebatte nichts außer Ablehnung gegenüber Flüchtlingen beiträgt, weder im Landesparlament, noch im Bundestag sitzt, Macht zu geben (außer ihr seid Fans von denen).

    Mir ist die Einladung ein Rätsel (außer ihr wolltet eure Veranstaltung aufpimpen), genauso wie ich die Absage statt Ausladung nicht verstehe. Fangt an euch kritisch mit der AfD und was daraus werden kann auseinander zu setzen. Seid froh, dass Leute wie P.R. aktiv werden, wenn sich euer Demokratieverständnis mal verirrt und vermischt nicht Enttäuschung über die Absage mit AfD-ähnlichen Parolen (die nach meinem Demokratieverständnis P.R. zu weiteren Texten zwingen 😉

  51. Antifaschisten verhindern Meinungsfreiheit.
    Das wäre eine passende Überschrift und würde in die Ereignisse der letzten Tage passen (Frankfurt).
    Wie kann es sein, dass 2 Ex Schüler beeinflussen können, was hunderte andere Schüler vielleicht interessiert? Eine freie Meinungsfindung und Auseinandersetzung mit den Themen der AfD und der AfD an sich.
    Was ihr zwei Schlaumeier fabriziert sind Beeinflussung von Wißbegierigen durch Gewaltandrohung und Zusammenzimmern von düsteren Ereignissen.
    Sollten wir ebenfalls zu einem radikalisierten Boykott aufrufen, wenn Grüne bei einer Podiumsdiskussion dabei sind, weil diese evtl. wie ihre Ur-Grünen (Cohn-Benditt) Kinder sexuell anziehend finden?
    Ehrlich? Unterste Schublade. Das ist keine Demokratie. Das sind Zustände der Weimarer Republik. Die SA maschiert wieder.

    Winston Churchill:
    „Die Faschisten der Zukunft werden sich Antifaschisten nennen.“

  52. Linke Gruppierungen streben eine Diktatur an, in der nur ihre Meinung zugelassen ist. Dies setzen sie auch mit Gewalt durch. Wo ist also wirklich das Problem?

  53. Glaubt etwa dieser junge Grünschnabel Patrick Rohde zusammen mit seinen anonymen Hintermännern sich über alle demokratischen Gepflogenheiten hinwegsetzen zu können? Oder möchte er sich mit seiner bekannten linken Gesinnung in seiner Partei nur profilieren? Seine Anschuldigungen gegen eine nachweisbar demokratische Partei, die AfD, entbehren jeder Grundlage. Wenn jemand Volksverhetzung betreibt, dann ist er es mit seinen unwahren Unterstellungen. Ich protetiere mit Nachdruck gegen diese Art Meinungsterror. Er sollte wissen, dass es in der AfD auch sehr viele zugewanderte, integrierte Ausländer aus Südeuropa, dem Nahen Osten und aus Afrika gibt. Zu der geplanten und jetzt abgesagten Podiumsdiskussion hatte sich ein AfD Mitglied angemeldet, der aus Afrika kommt, in S-H eine Familie gegründet hat und in Deutschland eine neue Heimat gefunden hat. Er ist jetzt sehr traurig und enttäuscht von der Absage der Diskussionrunde. Die Schüler der Oberstufe hätten bei seiner Mitwirkung und seinen gelebten Argumenten eine spannende Diskussionrunde erleben können. Die Absage bedeutet für mich ein weiteres Mal, wie ein Stück Demokratie auf der Strecke bleibt. Mein dringender Appell geht an die Schulleitung des KG, diese Diskussionsveranstaltung im Interesse der Schüler nachzuholen und allen Erpressungsversuchen linker Antidemokraten zu widerstehen!

  54. Das ist eine die Meinungsfreiheit mit Füßen tretende Aktion. So etwas macht mir Angst, denn 1933 hat es genauso angefangen. Auch diese nannten sich Sozialisten. Wehret den Anfängen.

  55. Das ist also Demokratie? Ladet doch die Antifa oder Salafisten stattdessen ein! Die scheinen hier in Deutschland ja ohnehin Artenschutz zu genießen! Deutschland wird an den Problemen in wenigen Jahren ersticken, und Ihr seid selbst schuld, Ihr Heuchler und Gutmenschen.

    • Hier wurde nichts „wegmoderiert“, wir haben bisher alle Beiträge veröffentlicht.

  56. Gott sei Dank muss ich heute nicht mehr zur Schule gehen. Dachte damals war es schon schlimm, aber heute scheint es ja eine regelrechte Meinungsdiktatur an unseren Schulen zu geben. Ehrlich gesagt, finde ich dieses Meinungs- und Demokratieverständnis mehr als beängstigend.

  57. wenn ein text mit *innen jongliert scheint das ein gutteil der geistigen potenz der schreiberinnen zu binden. wenn dann auch noch wertend mit dieser sprachanomalie umgegangen wird ist nur noch schrott zu erwarten. habe noch nie faschist*innen mörder*innen vergewaltiger*innen flüchtling*innen idiot*innen oder homosexuell*innen oder lesb*innen und ähnliches lesen (übersetzen) müssen. außerdem stellt sich die frage werden die wahren zusammenhänge der gelenkten flüchtlingsströme nicht gelehrt – besteht etwa die angst, daß die wirklichen zusammenhänge angesprochen werden könnten – oder gar noch diskutiert werden müßten ? solch eine vorstellung von meinungsfreiheit führt zur zivilgesellschaftlichen negativauslese – siehe oben

  58. Schon spannend zu sehen, wie der rechte Rand wieder und wieder versucht über eine Zuschüttung der Kommentarfunktion die Debatte zu prägen. Schon amüsant, dass dies immer in einer Selbstentlarvung mündet. Anfangs bin ich immer noch etwas besorgt, dass gutgläubige Leser_innen auf den Mist reinfallen, aber spätestens wenn die „SA marschiert“ – Vergleiche kommen und von den Diktaturphantasien der „Linksfaschisten“ geschrieben wird, kann ich erleichtert aufatmen. Nun warte ich gespannt auf die Kommentare in denen die links-jüdische Weltregierung uns mit dem Jod im Salz und dem Fluorid in der Zahnpasta gefügig machen will. Kommt schon, setzt noch einen drauf. Der beste Kommentar bekommt als Hauptpreis einen Aluhut gegen manipulative Strahlung.
    Danke an die, die trotz Nazi-Spam versuchen, hier etwas produktives beizutragen. Muss sich so ähnlich anfühlen, wie als Flüchtling mit der AfD an einen Tisch gesetzt zu werden.

  59. Das sind Nazis! Nein nicht die AfD! Die Schüler, die Lehrer und offensichtlich die gesamte Schule! Das scheint eine richtige rotnazi Schmiede zu sein! Wer sein Kind auf eine Schule mit solchen Faschisten lässt, handelt unverantworltich! Wäre die Schule in meiner Stadt, sie würde heute Brennen! Nazis RAUS, Rote Nazis zuerst!

  60. Ich habe meinen Standpunkt weiter oben ja schon klar gestellt. Ich möchte hier nur Aufklärung über 2 Einzelheiten geben, über die in vielen Kommentaren nur spekuliert wird. Zum einen waren neben den Politiker_Innen auch Flüchtlinge aus Eritrea und Syrien eingeladen, mit welchem Status (legal-, illegal in Europa, Asylverfahren oder nicht) weiß ich nicht. Zum anderen wird hier behauptet, es hätten nur, die beiden ehemaligen Schüler_Innen

  61. gegen den Auftritt der Afd protestiert und dazu aufgerufen. Tatsächlich waren hierbei weitaus mehr (ehemalige) Bargteheider_Innen beteiligt und auch einige Schüler_Innen des Kopernikus Gymnasiums.

  62. Wird immer schlimmer in diesem Land. Kann man die Leute nicht selbst entscheiden lassen, wem zu zuhören möchten?

    Der Text oben strotzt vor Hetze und Dämonisierung, wie kann man so einen Text verfassen und sich gleichzeitig erdreisten, anderen eine irgendwie extreme Gesinnung zu unterstellen?

  63. Es ist äußerst bedauerlich das man nicht gewillt ist auch mal Leuten zu zuhören, die Ansichten und Meinungen vertreten, die den Veranstaltern der Podiumsdiskussion vielleicht nicht ganz in den politischen Kram passen.Der Vertreter der AfD wäre im übrigen Achille Demagbo gewesen. Achille Demagbo ist Mitglied im Vorstand der AfD-SH.Der Mann hat einen, wie man unschwer am Namen erkennen kann, eindeutigen Migrationshintergrund. Er ist sehr traurig über die Absage und wäre sehr gerne gekommen.Rosa Luxemburg: Freiheit ist immer zugleich auch die Freiheit der Andersdenkenden!

  64. @B Also zum einen kommt das nicht raus, dass mehr dagegen waren, zum anderen finde ich das schon merkwürdig, dass schon der zweite lieber anonym bleiben will…

    Darüber hinaus kriegt das ja immer mehr ein Gschmäckle, wenn jetzt auch noch rauskommt, dass der AfD Vertreter ein Migrant gewesen wäre. Kann ein Migrant eigentlich Nazi sein? Dann sollten cielleicht noch die homophobe Interessensgruppe „Homosexuelle in der AfD“ mit dazu kommen sowie die fundamentalen Atheisten der AfD…dann wäre die Versammlung wohl perfekt gewesen.

    Doch, ihr könnt sagen was ihr wollt, was ihr betreibt ist reiner Gesinnungsterror, ist undemokratisch, wieder die verfassungsrechtlich geschützte Meinungsfreiheit und in jedem denkbaren Sinne intolerant und vorurteilsbehaftet…nichts anderes.

  65. Es ist schon sehr traurig, zu sehen, wie ideologisch verblendet die heutigen Abiturienten sind. Nicht nur, dass man ganz offensichtlich dem unsäglichen Genderwahn auf den Leim gegangen ist, auch die Ignoranz gegenüber Andersdenkenden ist erschreckend. Predigen die vermeintlichen Gutmenschen nicht gerade auch die Toleranz des Andersdenkenden? Oder liegen hier Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander?
    Dabei vergisst man ganz offensichtlich, dass die freie Meinungsäußerung in Deutschland auch ab 1933 zunehmend eingeengt wurde, in Ostdeutschland danach erneut bis 1989! Ist der hier praktizierte Ausschluss Andersdenkender in diesem Fall besser?
    Ist unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland nicht an einer ganz anderen Stelle bedroht? Während es sich bei der AfD um eine Partei handelt, die nicht einmal im Bundestag vertreten ist, sitzt die kommunistische SED-Nachfolgepartei DIE LINKE bereits mit stabiler Mehrheit in selbigem. Im Osten stellt sie mittlerweile einen Ministerpräsident und beherrscht die Mehrzahl der Landesparlamente. Diese Partei lehnt im Gegensatz zur AfD unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung ab und strebt die Umbildung zu einem Kommunistische Staat an. Die Ausläufer der Partei ziehen regelmäßig randalierend und brandschatzend durch das Land (1. Mai, Occupy vor wenigen Tagen). Wo bleibt hier die Reaktion? Wie können heutige Abiturienten (unsere kommende geistige Elite!!!) nur dermaßen ideologisch verblendet sein?

  66. Warum, so muss man sich fragen, hat dieser grüne Rotzlöffel die Macht, eine offene Diskussion, mit nicht haltbaren Vorwürfen, zu verhindern?

    Es sind haltlose Vorwürfe, und wenn sie es nicht sein sollten, dann müssen sie belegt werden, was schwer fallen wird.

    Die Grünen haben ein ausreichend großes Problem mit ihren nicht aufgearbeiteten Pädophilie-Veranlagten (Beck, Trittin, Odenwaldschule etc.) und dünken sich dennoch als Allmächtige. Ein Blick auf Wikipedia über die Herkunft der Grünen kann Augen öffnen.

    Grüne und Demokratie sind wie Feuer und Wasser, in Frankfurt konnten die Bundesbürger es die Tage beobachten.

  67. Erschütternd, dass ein paar Leute anderen diktieren können, was stattfinden darf und was nicht. Dieses Land ist echt nicht mehr meins. Anscheinend werden die Kinder an den Schulen aufgehetzt anstatt dass sie erzogen werden. Sie lernen, Leute in Schubladen zu stecken und ihnen Wörter wie „rassistisch, homphob“ etc anzuhängen. Indem ich einem Menschen solche Bezeichnungen zuweise (die Rassisten von der Afd), nehme ich ihnen ihre Identität und ihren Namen und mache sie zu Feinden, die es nicht besser verdient haben als…. Ein menschlicher Umgang sieht anders aus. Dieser Herr Rohde scheint ja ein ganz liebes Kerlchen zu sein. Das ist eine Sprache, wie man sie in den 90er Jahren so nicht gekannt hat. Ich weiß nicht mehr, was ich dazu sagen soll. Was glauben diese Leute, wer sie sind? Sie sind „entsetzt“. Das hört man jetzt ständig. nein, meist sind sie „empört“. Sie können nicht begreifen, dass sie nicht allmächtig sind. Sie können Dinge nicht hinnehmen. Sie glauben, mit einer petition und einer Runde Empörung, später auch mit Angriffen (Blockupy) könnten sie die Welt nach ihrem Willen formen. Ein bisschen Demut würde nicht schaden. Es ist nicht alles in Eurer Macht. Auch andere Menschen haben Interessen, meinungen und politische Ansichten. Aber anscheinend würdet Ihr die gern einfach verbieten. Das nennt man dann NICHT Demokratie.

  68. Traurig, dass junge Menschen bei fehlenden Argumenten lieber eine Diskussion absagen, als sich ggf. zu etwas Besserem belehren zu lassen.

  69. Das ist also unsere gelenkte Meinungsbildung auf Basis unserer ach so toleranten, liberalen Demokratie.
    Dennoch hatte ich immer noch die Hoffnung, dass sich zumindest unsere Gymnasiasten und Studenten nicht bevormunden lassen (habe zwei „frischstudierte Töchter). Aber sie nehmen die Absage ihres Gymnasiums offenbar „gelangweilt und gelassen“ hin, ein Trauerspiel!
    Nach meinen Recherchen sollte von der AfD ein Achill Demagbo (geboren in Benin, studiert in Deutschland) an der Diskussion teilnehmen. Auch ihm haben die Gymnasiasten einen nachhaltigen Eindruck verschafft. Dennoch, den Oberstufenlehrern zolle ich meinen Respekt.
    Solche „Typen“ wie Peter Ramsauer u.a. wachsen wohl nicht mehr nach! Schade eigentlich

  70. Die Grünen wollten nicht mit der AfD diskutieren, weil deren Vertreter ein Schwarzer gewesen werde.

    Achille Demagbo ist seit knapp zwei Wochen Mitglied des Landesvorstandes der AfD Schleswig-Holstein. Der 34-jährige Vater von 4 Kindern stammt aus dem westafrikanischen Benin, hat in Deutschland studiert und ist als Dolmetscher tätig.

  71. Was für eine Schande!
    Nicht nur für die Schule sondern auch für den Zustand der freiheitlichen Demokratie in Deutschland.
    Schule knickt vor Drohungen von Linksradikalen Spinnern ein, die meinen über die Meinungshoheit in Deutschland zu verfügen.

    Die Krönung dieses lächerlichen Skandals ist auch noch, dass der Eingeladene, vermeintlich AUSLÄNDERFEINDLICHE AfDler names Achille Demagbo, selbst WURZELN in WESTAFRIKA HAT!

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!
    Unfassbar über welche Macht die Linksradikalen Grünen heutzutage in Deutschland haben und wie feige dieses Schule vor diesen zurückgewichen ist. Das ist der eigentliche Skandal!

  72. Ich bin links und ich bin klug?
    Hand aufs Herz, haben sie sich nicht auch so manches Mal gefragt, woher die vielen unterbelichteten Linken kommen, die sich allesamt im Besitz der absoluten Wahrheit wähnen? Die Erklärung ist ganz einfach: aus der Schule!
    Selbst dem einfältigsten Schüler wird irgendwann klar, dass er sich nur als Linker outen muss, um von seinen ebenfalls linken Lehrern unberechtigt gute Zensuren zu bekommen. Ein Aufsatz kann noch so inhaltslos und voller Fehler sein, mit ein paar eingebauten linken Phrasen erreicht das dürftige Werk trotzdem Bestnoten. Da wird einem natürlich schlagartig klar, warum grundsätzlich alle Schüler das Abitur bestehen, obwohl viele von ihnen schon mit dem kleinen Einmaleins Probleme haben. Prozentrechnung und andere nur für Kapitalisten notwendige Kenntnisse werden ohnehin schon längere Zeit nicht mehr vermittelt.
    Ich finde, dass du unwahrscheinlich intelligent bist und es im Leben einmal sehr weit bringen wirst. Mit so einer oder ähnlichen Lobreden versuchen linke Lehrer ihren linken Schülern Selbstbewusstsein einzutrichtern, wo es eigentlich keinen Grund dafür gibt. Am Ende der Schulzeit haben sie es dann gefressen: Ich bin links und ich bin klug!
    Ein paar Jahre verbringt der gewöhnliche Linke dann an verschiedenen Universitäten. Mehrfach unterbrochen durch Selbstfindungsreisen mit dem Rucksack. Ein abgeschlossenes Studium erreichen sie nur in Fächern, die kein wirkliches Können erfordern. Also werden sie Lehrer, Psychologe oder Heilpraktiker. Für die große Masse ist ein Aufstieg nur möglich, wenn Hartz IV eines Tages durch Hartz V ersetzt wird. Treffen sie dann zufällig auf ihren alten Lehrer und beichten diesem ihr klägliches Scheitern im Leben, dann ist der natürlich nicht überrascht. Er hatte nichts anderes erwartet. Statt diesem armen Würmchen einen vernünftigen Rat zu geben, wird ein linker Lehrer natürlich alle Schuld auf die Gesellschaft schieben und seinem „Musterschüler“ eine Karriere in der Antifa anraten.

  73. Und wieder einmal bestätigt sich: Die Faschisten im Jahre 2015 nennen sich Grün und Links. Offenbar haben diese Gesinnungsterroristen, die von anderen stets Toleranz einfordern, diese jedoch in keinster Weise vorleben, panische Angst vor den guten Argumenten der AFD.

  74. Herr Rohde, das ist schlichtweg peinlich.

    Wie viel mehr Bedeutung und Wirkung hätte es gehabt, die AfD auf öffentlicher Bühne argumentativ zu entwaffnen? Wie weitreichend wäre das Echo gewesen, hätte man den „Teufel der AfD“ an die Wand malen können – dort, wo jeder es sehen kann?

    Stattdessen zu forcieren, die AfD auszuladen resp. die Veranstaltung im Vorhinein durch entspr. Aufrufe unterbinden zu wollen, ist so undemokratisch wie nur irgendetwas.

    – ehemaliger Schüler des Nachbargymnasiums, Jurist.

  75. Auf der AfD-Facebook-Seite gibt es einen sehr aufschlussreichen Bericht und Kommentar von dem betroffenen Mitglied bzw. AfD-Landesvorstand, welcher an der geplanten Diskussion im Kopernikus-Gymnasium gerne teilnehmen wollte:

    Kommentar Achille Demagbo (AfD): „Ich bin enttäuscht von so viel Hass und Unverständnis“

    Der 34-jährige Vater von 4 Kindern stammt aus dem westafrikanischen Benin, hat in Deutschland studiert und ist als Dolmetscher tätig. Am 31. März sollte sein erster öffentlicher Auftritt für die AfD stattfinden, um in einer Podiumsdiskussion im Kopernikus-Gymnasium in Bargteheide mit Schülern und den Vertretern anderer Parteien über Zuwanderung, Ausländerintegration und Asylpolitik zu diskutieren.

    Am Vorabend wurde die Veranstaltung abgesagt. In einer Mitteilung des Gymnasiums heißt es wörtlich: „Die für morgen vorgesehene Podiumsdiskussion zum Thema ‚Die Zukunft der Flüchtlingspolitik‘ muss leider abgesagt werden. Grund hierfür ist, dass es Aufrufe gibt, die Veranstaltung wegen der geplanten Anwesenheit der AfD zu boykottieren und zu stören.“

    Achille Demagbo: „Ich bin enttäuscht über so viel Hass und Unverständnis, aber auch über so wenig demokratische Gesinnung. Zur Demokratie gehören Meinungsvielfalt und die Auseinandersetzung über unterschiedliche Meinungen. Das Verhindern von Diskussionen und das Ausgrenzen Andersdenkender zeugt von einer zutiefst undemokratischen Gesinnung. Ich finde es sehr enttäuschend, dass die Schulleitung vor demokratiefeindlichen Protesten eingeknickt ist. Hier scheinen noch große Herausforderungen für den staatsbürgerlichen Unterricht zu bestehen.“

    Besonders betroffen ist Achille Demagbo davon, dass einer der Wortführer, Patrick Rohde, gar nicht mehr Schüler des Gymnasiums ist, aber offensichtlich der Partei Bündnis 90/die Grünen angehört: „Wir erleben immer wieder, das von Mitgliedern und Funktionären der Grünen Unwahrheiten über und Hetze gegen die AfD verbreitet werden. Toleranz und Pluralität gelten offenbar nur innerhalb eines geschlossenen grünen Weltbildes und nicht für Andersdenkende.“

    Die Vorwürfe der Fremdenfeindlichkeit und des Ausländerhasses gegen die AfD seien absurd: „Man darf mir getrost abnehmen, dass ich niemals einer ausländerfeindlichen oder gar rassistischen Partei beigetreten wäre und eine solche mich auch kaum in den Landesvorstand gewählt hätte.“

    Die Forderungen der AfD nach einem Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild seien inzwischen auch von der SPD, den Grünen und dem CSU-Generalsekretär Tauber aufgenommen worden. Hinsichtlich des Asylrechts fordere die AfD die strikte Anwendung der geltenden Gesetze. „Dies hätte ich den Schülern des Kopernikus-Gymnasiums gerne erklärt. Es ist aber mittlerweile in Deutschland möglich, durch das Schüren von Hass einen offenen Diskurs an einem deutschen Gymnasium zu verhindern. Das ist eine Niederlage der Demokratie“.

  76. Schade, durch die Absage siegt eine vorurteilsgeladene Intoleranz, die es sich auch noch herausnimmt im Namen der Humanität zu sprechen. Eine solche Haltung würde ich eher ideologisch verbohrten Erwachsenen zuschreiben, aber nicht Oberstufenschülern eines Gymnasiums!

  77. Unabhängig davon, dass die jungen Leute ein äußerst merkwürdiges Verständnis von Demokratie an den Tag legen, frage ich mich, woher die Protagonisten hier ihr Wissen über die AfD hernehmen. Anschaulicher kann man seine auf gefährlichen Viertelwissen basierende Vorurteile wohl kaum vor sich hertragen.

  78. Also ich empfehle der Schulleitung die Podiumsdiskussion nach Ostern zu wiederholen. Es ist im Sinne unseres Kultur- und Demokratieverständnisses das wir Meinungsterror entschieden entgegentreten.
    Gerne bin ich auch persönlich bereit mit einigen kräftigen Kollegen die Veranstaltung gegen linke Bubis abzusichern und den Herrschaften Meinungsfreiheit zu erklären.

  79. Das linke “ Demokraten “ reihenweise Veranstaltungen der AFD auch mit Gewalt stören und verhindern ist ja inzwischen leider schon nix ungewöhnliches mehr, warum aber ausgerechnet diese Veranstaltung mit allen Mitteln verhindert werden mußte, darüber ist mir erst ein Licht aufgegangen als ich mich mal schlau gemacht habe, wer denn von der AFD an diesem Abend dort mitdiskutieren sollte….: Und zwar sollte da nämlich Achille Demagbo , 34, gebürtig in Benin, Vater von vier Kindern und studierter Übersetzer als Mitglied des AFD Landesvorstands zu Wort kommen. Das Problem an der Sache ( für Linke ) ist nur, der Herr Demagbo ist kein Weißer, sondern so dunkelhäutig wie man in Benin eben normalerweise ist. Und damit hätte sich natürlich das krampfhaft aufrechterhaltene Lügenmärchen von der AFD als eine Ansammlung von Rassisten und Ausländerhassern ganz plötzlich in Wohlgefallen aufgelöst, ergo mußte diese Veranstaltung ums verrecken verhindert werden. Nicht das da plötzlich der ein oder andere das Nachdenken anfängt, nicht war….?

  80. Wieder einmal zeigt die politische Linke ihr hässliche Fratze der Intoleranz, Demokratiefeindlichkeit und Gewalt.

    Es wird immer deutlicher, dass die Linken (zumindest ein großer Teil davon) nichts anderes als eine Diktatur anstreben.

    Jeder, der von ihrer Weltanschauung abweicht, wird zum „Rechtspopulisten“, zum „Rechtsextremisten“ oder zum beiden stigmatisiert, der dann jedes Recht auf Verbreitung der eigenen Meinung und sonstiger politische Partizipation verliert und bekämpft werden darf und soll – gerne auch mit Gewalt und Bedrohungen.

    Aber es nicht nur das totalitäre, demokratiefeindliche Gesinnung der Linken, die das Problem ist. Denn hinter dem Hass gegen den Andersdenkenden, die Rechten und alle Nicht-Linken, steckt nicht selten antiweißer Rassismus – ein Hass gegen einheimische Deutsche und Europäer. Dann ist es, ja gerade was der AfD und anderen Feindbildern der Linken zu Last gelegt wird: Dass sie – wie beispielsweise beim Thema Asyl u. „Flüchtlinge“ – auf die eine oder andere Art die Interessen der einheimischen Bevölkerung wahrnehmen.

  81. Tja, Herr Rohde und Herr „Feige-zeichen“), bislang klappt es ja bundesweit ganz gut für die „demokratische“ Linke Szene mit den Maulsperren! Die staatlich* finanzierte Antifa (*biite selbst recherchieren!) hätte sicherlich auch hier mit den bekannten „friedlichen“ Trillerpfeifen mitgeholfen, dem aus Afrika stammenden AFD Mann den Mund zu verbieten und ggf.einige Sachwerte dann auch in Bargteheide zu beschädigen. Frohe Ostern!….oder ist das zwischenzeitlich auch schon von EUCH LINKEN&Grünen verboten worden? Gelaber zur „Demokratie“? Eine Lüge, wenn es aus dem Munde eines „Herrn“ Rohde und Co. kommt. Veggy Day? Auch da schreibt mir niemand vor, wann ich was essen werde! Schönen Gruß auch an Cohn Bendit (bitte Namen mal bei Youtube eingeben).

  82. Na, wie ich schon vermutet habe. Würde jeder, der hier seinen Kommentar abegeben hat, seine Parteipräferenz angeben, würde deutlich,dass sich jede Menge AfD-Mitglieder und Symphatisanten gemeldet haben! Das ist alles andere als neu, durchaus bekannt, AfD-typisch und regelmässig zu beobachten, wenn Kritisches über die AfD ausgesagt wird. Das „man wird ja noch sagen dürfen…“gilt natürlich nur für die eigene, AfD-konforme Meinung..

  83. Nachtrag: Kommentar auf der Facebook-Seite der AfD SH:
    „Wir brauchen jetzt farbige Politiker, die uns aufklären, wo’s lang geht??? Da sag ich jetzt mal gut Nacht Deutschland…“. Es gibt übrigens noch mehr Kommentare in der Tonart. Kritik von links wird dagegen – scheinbar – sofort gelöscht…

    • Bis auf einen Kommentar unter der Gütellinie wurde bei uns (BA) bisher alles veröffentlicht

  84. Tja Herr Rohde

    Sind SIE und IHRE Links/Grünen Freunde etwa Rassisten?

    AfD Vertreter ein Farbiger.
    Achille Demagbo ist seit knapp zwei Wochen Mitglied des Landesvorstandes der AfD Schleswig-Holstein. Der 34-jährige Vater von 4 Kindern stammt aus dem westafrikanischen Benin, hat in Deutschland studiert und ist als Dolmetscher tätig.

  85. Es wird von einigen hier behauptet das die AfD rassistisch, populistisch, fremdenfeindlich und homophob ist. Liefern Sie funkdierte und belegte Quellen und Fakten zu diesen Thesen.
    Andernfals entlarven Sie sich, dass Sie keine auseinandersetzung mit dieser Partei betrieben haben und nur Ihr zutiefst faschistisches Weltbild propagieren.

  86. Was ist denn aus der Schule geworden, auf der ich vor 30 Jahren Abitur gemacht habe? Unser damaliger Schulleiter war während der Nazi-Zeit selbst Opfer ideologischer Verblendung geworden. Als Konsequenz daraus wollte er den Schülern Toleranz und Respekt gegenüber Menschen, die anders denken, aussehen oder einfach anders sind, vermitteln. Das war der Kern seiner pädagogischen Leitlinie. Zudem wollte er uns zu eigenem Urteilsvermögen befähigen. Dieser besondere Geist machte die Schule damals aus. Auf politische Bildung wurde besonderer Wert gelegt.

    Ich denke, dass sich die Schüler und die sie begleitenden Lehrer bei der Planung intensiv darüber Gedanken gemacht haben, ob sie der AfD ein Forum bieten wollen und in der Lage sind ihrer Agitationsfähigkeit standzuhalten. Wenn eine Schulleitung dann die Veranstaltung absagt, obwohl sie den geplanten Rahmen für richtig hält, so sendet sie ein fatales Signal. Wer den Anspruch hat, jungen Menschen zu vermitteln, für eigene Standpunkte einzutreten und eine aufrechte demokratische Haltung zu zeigen, muss mit seiner Person dazu stehen und selbst mit gutem Beispiel vorangehen.

    Wie sieht jetzt das Ergebnis aus? Schülern entgeht eine Möglichkeit, sich mit dem Thema Flüchtlingspolitik und Integration auseinanderzusetzen. Sie können nun nicht in einer persönlichen Diskussion Auge in Auge Argumente austauschen, für den eigenen Standpunkt streiten und Toleranz üben. Stattdessen hat sich die Debatte in dieses Forum verlagert, wo anonym Beleidigungen und demagogische Äußerungen hin- und hergehen. Schlimmer hätte die Diskussion mit dem AfD-Vertreter, gleich welche Hautfarbe er denn hat, auch nicht entgleisen können. Eine Schule, die so etwas zulässt, wird zum Schutzraum für Duckmäusertum.

  87. Hugo Lustig:

    „Na, wie ich schon vermutet habe. Würde jeder, der hier seinen Kommentar abegeben hat, seine Parteipräferenz angeben, würde deutlich,dass sich jede Menge AfD-Mitglieder und Symphatisanten gemeldet haben!“

    Herr Lustig, da haben Sie vermutlich vollkommen Recht. Ich kann Ihnen aufgrund meiner Alltagserfahrung auch sehr genau die Ursachen dieses Phänomens mitteilen:

    Die Mitglieder und Sympathisanten von CDUCSUSPDFDPLINKE interessieren sich mehrheitlich nicht die Bohne für Politik. Solange sie ein ausreichendes Nettoeinkommen beziehen und einmal im Jahr in den Urlaub fahren können, wählen sie das, was ihren Status quo zu sichern scheint. Sie wählen also keine Partei, sondern eine alte Gewohnheit. Die Tatsache, dass sie spätestens im Rentenalter auf Transferleistungen angewiesen sein werden, wird diesen unbekümmerten Zeitgenossen erst ab diesem Zeitpunkt bewusst.

  88. Patrick ist ein armes Opfer von betreutem Denken. Wenn er einmal (spätentwickelt) erwachsen ist, wird der sich bestimmt für seine antidemokratischen Ausfälle schämen.
    Hat er denn nicht gelernt, daß die Nationalsozialisten (z. B. Studentenvereinigung NSDStB) Veranstaltungen, auf denen Andersdenkende (NS-Kritiker) zu Wort kommen sollten, mit eben solchen Methoden (Druck durch die „geschlossene Volksgemeinschaft“ bis zu Anschlägen) „gesprengt“ haben.
    So wurde schon vor 1933 (NS-„Kampfzeit“) durch eine Meinungsdiktatur der verhängnisvollen nationalsozialistischen Ideologie der Weg geebnet und die Deutschen ist Verderben geführt ! Heute kann man da nur sagen: Wehret den Anfängen und verteidigt Demokratie und Meinungsfreiheit !
    Ein Zitat:
    „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus»
    Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus».“
    (Ignazio Silone, 1900-1978 ital. Schriftsteller und Widerstandskämpfer gegen den Mussolini-Faschismus)

  89. Tja, Patrick Rohde, es gibt nicht „die AFD“ /SPD….. oder die Bäcker, oder die Autowerkstätten. Wer nur in solchen äußerst primitiven Schablonen denkt, will nicht differenzieren, will nur seine „Wahrheit“ hören und ohne Gegenrede der Welt „aufpressen“, bzw. diktieren. Das erinnert an den ex „Basta“ Kanzler. Zuhören nein, aber Trillerpfeifen ja. Wie armselig ist das! Alle Menschen& Berufsgruppen sind Individien mit unterschiedlichsten Ansichten. Deshalb ist es völlig egal, mit welchem Parteibuch der Einzelne durch die Gegend tapert. Deine Antwort= Aufruf zur „friedlichen“ Störung (so wie in Frankfurt?) ist billigste Unterdrückung. Meinungsbildung geht nur durch Zuhören…..Aber das wäre ja Demokratie…..Weiterhin „viel Spaß“ mit der Trillerpfeife.

  90. Linksfaschisten sind genau schlimm wie Rechtsfaschisten.
    Es ist traurig, daß Sie diese Veranstaltung abgesagt haben.

  91. Sehr geehrter Herr Rohde,

    als 1966 in der DDR Geborener habe ich hautnah miterlebt, wie linke Vordenker einem ganzen Land die einzig richtige Sichtweise auf das Weltgeschehen und die Tagespolitik nähergebracht haben.
    Sie hätten es wahrscheinlich weit gebracht diesem System. Pluralismus und eine offene Diskussionskultur wurden als Todfeinde des Systems bekämpft. Unbequeme Meinungen wurden mit allen Mitteln unterdrückt. Kein Wunder also, daß Sie Ihre politische Heimat bei den Grünen gefunden haben. Dort glaubt man auch zu wissen, was für den Rest der Bevölkerung gut ist, sowohl bei der gesunden Ernährung, als auch bei der Tagespolitik. Wer nicht spurt, der lernt die Antifa (Schwarzer Block) kennen.
    Den Organisatoren der Gesprächsrunde kann ich nur sagen: Seid nicht enttäuscht, denkt in Ruhe über die Angelegenheit nach, dieser Vorfall ist eine unbezahlbare Lehrstunde, was bedeutet Meinungsfreiheit, wo endet sie, wo beginnt Meinungsdiktatur… Stoff für viele spannende Debatten.

    Viele Grüße

    JH

    PS: Liebe Lehrer aus Bargteheide, liebe Bildungspolitiker in SH, wo ist Eure Stellungnahme?
    Euer Schweigen nährt den Verdacht, klammheimlich seid Ihr froh über den Ausgang der Geschichte.

  92. Geht es noch? Links gibt vor, was wir zu denken haben. Ich höre den Aufschrei von 100 Millionen Opfern sozialistischer, bolschewistischer und kommunistischer Regimes, in denen einige selbsternannte Auserwählte anderen mit Gewalt, Mord und Totschlag durch Verhungern (friedliches Stören *kotz*) eingeprügelt haben, was sie zu glauben und wie sie zu leben und denken ud zu sterben haben. Die mörderischsten Regimes waren links und im Nationalsozialismus steckt das Wort Sozialismus.
    Und heuer „denken“ Parteien wie die Grünen, sie hätten die Deutungshoheit gepachtet, was nichts anderes als Faschismus ist. Meinungsfaschismus. Orwell war ein Fliegensch*ss gegen Neusprech und -Denk der politischen Linken. Es herrscht hier immer noch Art 5 GG, sowie Art 19 der allg. Erklärung der Menschenrecht und die lasse ich mir von weder von grünen noch von linken Kleinstkindern ohne Lebenserfahrung und Leistung an der Gesellschaft nehmen!!! Das Schimme ist, sie wissen, dass Lügen nur mit der Stütze des Staates stehen können, die Wahrheit steht von ganz allein. Jeder wache, freie Verstand erkennt sie, wenn er sie sieht.

  93. Unserer Meinung nach setzt die Schule mit der Einladung von GRÜNEN die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe vollkommen unnötig den Parolen der GRÜNEN aus und handelt zusätzlich verantwortungslos, da die Schule dadurch die GRÜNEN gesamtgesellschaftlich aufwertet.

  94. Nach meiner Wahrnehmung ist schon genug zum Demokratieverständnis von Herrn Rhode sowie zu seiner Vorstellung von „gewaltlosen Protest“ gesagt – ich möchte ergänzend das „Argumentationsverhalten“ von Herrn Rhode etwas beleuchten.
    Ganz allgemein argumentiert er anhand von Einzelfällen, die sein Weltbild stützen. Dokumente von grundsätzlicher Bedeutung (wie z.B. Parteiprogramme oder Leitlinien) werden lieber abgetan.
    Diese Form der Verunglimpfung einer Partei kann man nach meiner Überzeugung auf *jede* Partei anwenden. Man findet in der Tat negative Beispiele bei der AfD – aber auch bei den Grünen kann man entsprechende Beispiele finden vor allem, wenn man sich die Frühphase dieser Partei anschaut (… in der sich die AfD derzeit befindet)
    1.) Wahlplakate: Wie die AfD, so haben auch die Grünen mit Plakaten Werbung gemacht, die – diplomatisch formuliert – zweifelhafte Assoziationen bedienen. Exemplarisch sei hier verwiesen auf das rassistisch-sexistische Plakat, zu welchem man sich unter http://www.spiegel.de/politik/deutschland/zoff-in-nrw-gruene-stampfen-po-plakat-ein-a-642339.html nachlesen kann.

    2.) Rechtsverständnis: Die Grünen haben eine lange Tradition in der Entwicklung eines eigenen „Rechtsverständnisses“. Das Stören der öffentlichen Ordnung durch Trillerpfeifeneinsatz gegen ungewollte Meinungen (wozu Herr Rohde de facto aufgerufen hat) ist nur ein aktuelles Beispiel. Steinewerfen gegen Polizisten, Zersägen von Strommasten, Sachbeschädigungen an Plakaten oder rechtswidrige Hausbesetzungen sind Straftaten, die von grünen Spitzenpolitikern regelmäßig „im Interesse der guten Sache“ verteidigt (und teilweise begangen) wurden und werden.

    3.) Einzelpersonen: Exemplarisch greift Herr Rhode den ehemaligen Kreisvorsitzenden der AfD, Herrn Helms, persönlich an. Herr Helms hat eine(!) wenig geglückte Rede gehalten und ist in unmittelbarem Zusammenhang damit von seinen Ämtern zurückgetreten und hat kurz danach die AfD verlassen (müssen).

    Im Vergleich dazu haben die NRW-Grünen Herrn Werner Vogel im Bundestagswahlkampf 1983 zu ihrem Spitzenkandidaten gemacht. Herr Werner Vogel war NSDAP-Mitglied und hat als Sturmführer der SA auch einen aktiven Beitrag zum Wirken dieser Partei geleistet. Zu seinem „späteren Leben“ gibt es viele Zeugenberichte über sexuelle Übergriffe auf Jugendliche, die sich in seiner Betreuung befunden haben.

    Obwohl all dies bekannt wurde, konnte Herr Vogel Mitglied bei den Grünen bis zu seinem Lebensende bleiben (er gab immerhin sein Bundestagsmandat ab). Die Legalisierung von Sex mit Minderjährigen wurde ja bekanntermaßen in das Bundestagswahlprogramm der Grünen aufgenommen und in der jüngsten „Aufbereitung“ diesem Kapitel der grünen Geschichte wird der Name „Werner Vogel“ nicht erwähnt.

    Um es klar zu sagen: Aus meiner Sicht sind das Einzelfälle, die teilweise auch weit in der Vergangenheit liegen. Die Grünen sind eine politische Partei, die nach meiner Überzeugung im Wesentlichen auf Grundlage von Grundgesetz und Rechtsstaatlichkeit für ihre Inhalte kämpft – davon lebt unsere Demokratie. Und unsere Gesellschaft hat den Grünen insbesondere in Sachen „Umweltbewusstsein“ viel zu verdanken.
    Aber: Wenn man Parteien im „Rhodeschen Stil“ aufgrund von Einzelaktionen und –äußerungen diskreditieren will, so gelingt dies mühelos bei allen Parteien (übrigens keinesfalls nur bei AfD und Grünen). Und daraus lässt sich in einem Rechtsstaat nicht das Recht abzuleiten, Plakate zu beschädigen und Veranstaltungen zu stören.
    Was dabei aber insbesondere auf der Strecke bleibt, ist die sachliche Diskussion um die beste Lösung – etwas, was wir vor allem bei dem schwierigen Thema „Flüchtlinge“ dringend benötigen.
    Und so ist abschließend festzuhalten, dass keinesfalls die AfD der größte Verlierer der abgesagten Diskussion ist. Und auch nicht Herr Rhode, der sein Verständnis von Demokratie und Meinungsfreiheit jetzt der Öffentlichkeit dargestellt hat.
    Nein, der größte Verlierer des gesamten Vorgangs sind die Flüchtlinge, über deren Sorgen und Nöte jetzt kaum noch einer spricht.
    Insbesondere nicht am Kopernikus Gymnasium Bargteheide.

  95. Da sieht man mal wieder deutlich, dass die Grünen schlimmer sind, als es die AFD je werden kann.

  96. Gut auch, dass Patrick Rohde’s Mitstreiter (der zweite Ex-Schüler) seinen Namen nicht preisgeben will. Warum eigentlich nicht? Schämt er sich?

    Mann, was seid ihr für Loser, wenn euch zur ‚wehrhaften Demokratie‘ nur noch Trillerpfeifen einfallen. Und hört endlich auf mit eurem verschissenen Gutmenschentum – das ist so widerlich, diese dauernde Überheblichkeit. Glaubt mir, ich kann und will selber denken, dafür brauch ich weder Antifa, noch Nazi – Propaganda, aber vor allem keine Grün-Veganen Weltverbesserer.

  97. Na, da haben die Grünen ja mal wieder ein Paradebeispiel für IHR Verständnis von Meinungsfreiheit, Demokratie und Friedfertigkeit beliefert – und gleichzeitig mal eben den Lehrer_innen und Schüler_innen beigebracht, dass die allesamt zu dämlich und unfähig sind, eine Veranstaltung zu organisieren und deren Inhalte und Ergebnisse ab- und einschätzen zu können..

    Hut ab!

  98. Ich kann nicht zulassen, dass GrünInnen im Rahmen ihrer faschistischen Auswüchse meine Homosexualität dazu missbrauchen um allen Menschen Ihre Meinung zu diktieren. Die AfD ist nicht homophob. Und ich als Akademiker werde diese Partei gemeinsam mit dem Bündnis ausländischer Studenten unterstützen. Gefährlich, diese GutmenschInnen-Partei – die nachweislich Pädophilie verherrlicht und Meinungsfreiheit durch Gleichschaltung unterdrückt.

  99. Puuuh, reichlich gute Kommentare zur Bewahrung bzw. Rückeroberung (?) der Demokratie. Unglaublich, denn es gibt hierzu keine Stellungnahme des KGB. Warum nicht? Will sich die Schule auch zukünftig von
    P.Rohde /Antifa u.a. einschüchtern lassen? Viele Fragen, aber keine Antworten vom KGB und vom grünen Superdemokraten Patrick Rohde. Feige?

  100. Ich hab die AfD gewählt und habe vorher die Wahlkämpfe miterlebt… Die AfD hat bei den Regierenden Angst und Schrecken verbreitet!!! Sie wurden gezielt überall in den Medien schlecht gemacht! Dank Lanz, Kerner und Bild! Die zwingen den Bürgern ihre Meinung auf!

  101. Unser Geheimdienst sollte wohl wirklich aufrüsten, um zukünftig solche Terroristen zu stoppen.

    Zitat aus Wikipedia: „Unter Terrorismus sind Gewaltaktionen gegen eine politische Ordnung zu verstehen, um einen politischen Wandel herbeizuführen. Der Terror dient als Druckmittel und soll vor allem Unsicherheit und Schrecken verbreiten oder Sympathie und Unterstützungsbereitschaft erzeugen.“

    Also da sehe ich Herr Rohdes Aktion absolut drin aufgehen. Nur weil jemand nicht gleich Menschen tötet, heißt das noch lange nicht, dass es nichts mit Terror zu tun hat. Die Schule hat die Veranstaltung sicher abgesagt, um die „friedlichen“ Proteste nicht auf die Probe zu stellen…

  102. Jeder Flüchtling ist mittelfristig gesehen ein (durchschnittlich) potenzieller linksgrüner Wähler. Vor allem die Grünen haben ihr ursprüngliches „Kernthema“ verloren und mit Zuwanderung und Asyl ein neues gefunden. Ein billigeres Wahlprogramm für zukünftig neue Stammwähler kann es nicht geben. Der „Braindrain“ und die Folgen für die entsprechenden Herkunftsländer ist vollkommen egal. Es ist wichtiger unsere Wirtschaft am laufen zu halten, als einem ausgebombten Land (später) beim Wiederaufbau zu helfen. Es gibt ein gutes Gefühl drei Kriegsflüchtlinge aus egoistischen Gründen zu retten und dafür 40 Arme die es nicht hier her schaffen (mittelfristig) im Stich zu lassen. Wenn dann später auch noch der Nachzug der Familien ansteht, wird es sich sogar noch mehr lohnen. Vorausgesetzt, dass die zurückgebliebenen Familien natürlich im letzten Winter in den Zelten an der syrischen Grenze nicht erfroren sind. Spendenaufrufe und Spendenkonzerte waren ja irgendwie ausgefallen. (Satire Ende)

    Zitat Rosa Luxemburg: „Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.“

    Zitat Wolfgang J. Reus: „Je weniger Informationen die Menschen in einer Demokratie erhalten, desto gefährdeter ist sie.“

    Fazit: Die Schüler haben gelernt, wie Demokratie unterdrückt wird.

  103. Sehr geehrter Herr Rhode,
    Ihre Aktion ist einfach nur erbärmlich! Die Grünen sprechen viele Themen an, für die es sich lohnt Grün zu wählen. Sie sind ein Grund es nicht zu tun!
    Mit freundlichem Gruß
    Leo Spisla

  104. …ist schon paradox!
    Ein Schwarzer, der selbst als „Flüchtling“ nach Deutschland kam, darf seine Meinung und seine Erfahrungen als „Integrierter“ nicht wiedergeben….weil er der „falschen“ Partei angehört!

    WER ist hier intolerant ???

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