Start Aktuell Ex-„Seeteufel“ ist jetzt Kulturdenkmal

Ex-„Seeteufel“ ist jetzt Kulturdenkmal

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Bargteheide – Das ehemalige Restaurant „Seeteufel“ am Bargteheider Bahnhof ist jetzt ein Kulturdenkmal. Es wurde am 10. April in die entsprechende Liste des Landesamts für Denkmalspflege aufgenommen und ist damit geschützt. Die Kommunalpolitik hatte bereits im Vorjahr eine Veränderungssperre für das Objekt beschlossen, um die Planungsziele fürs Bahnhofsumfeld zu sichern. Der Bau aus den späten Sechzigerjahren war zunächst ein Kiosk und wurde später als Restaurant genutzt.

Das Gebäude des ehemaligen Restaurants „Seeteufel“ ist jetzt als Kulturdenkmal geschützt.

Viele Wirte versuchten seitdem hier ihr Glück, aber keiner konnte sich längerfristig etablieren. „Eine Konzession gibt es nur für eine Schankwirtschaft mit kalter Küche“, sagt Jan Wagner von der Verwaltung. Die Verwaltung bemüht sich jetzt um Kontakte zum jetzigen Eigentümer. Über das Objekt wird voraussichtlich in der Sitzung des Ausschusses für Planung und Verkehr am 6. Juni beraten. Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht hofft auf Fremdmittel aus der Städtebauförderung für die Gestaltung des Bahnhofsumfelds: „Zwei Drittel der Kosten könnten Bund und Land übernehmen.“

Auf der Tagesordnung für die Stadtvertretung stehen jetzt viele Bauprojekte. Dabei geht es um die Beschlüsse für das Inklusionsprojekt „Bornink“, die Erweiterung von Getriebebau Nord und den Flächennutzungsplan für die geplante Feuerwehrwache. Die Sitzung im Stadthaus am kommenden Donnerstag beginnt um 19 Uhr.

Der Kinder- und Jugendbeirat soll im Herbst seine Arbeit aufnehmen. Die Stadtvertretung befasst sich am 27. Juni mit dem Projekt, eine Zustimmung gilt als sicher. Dann kann Bargteheide an den landesweiten Beiratswahlen im kommenden November teilnehmen.

Die Deutsche Bahn möchte den Lärm von der Schiene reduzieren. Ab dem Ende des kommenden Jahres sollen vorzugsweise nur noch „leise“ Güterzüge eingesetzt werden. Dann tritt das Schienenlärm-Schutzgesetz in Kraft. „Laute“ Güterzüge müssen dann mit verminderter Geschwindigkeit verkehren. Wenn die Beltquerung fertig ist, werden längere Züge eingesetzt. Sie dürfen dann 835 statt 740 Meter lang sein, was drei Waggons zusätzlich entspricht. Nach den vorliegenden Prognosen werden dann am Tag zehn Güterzüge weniger verkehren, Die bahn prüft zurzeit noch, ob es danach Ansprüche auf passiven oder aktiven Lärmschutz an der Strecke gibt.

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