EAF-Projekt: Bürgermeisterinnen im Norden vernetzen sich

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Auftakttreffen am 8. und 9. November in Lübeck

Bundesweit werden nur 10% aller Rathäuser von Frauen geführt. Auch wenn in Schleswig-Holstein  der Anteil bei 20% liegt, sind Frauen in der Führungspositionen der Kommunalpolitik unterrepräsentiert.

Am 8. und 9. November 2019 kamen Schleswig-Holsteins hauptamtliche Bürgermeisterinnen zu einem Arbeitstreffen in Lübeck zusammen. Im Rahmen des EU-Projektes „Mayoress“ wurden die Grundlagen für ein Netzwerk gelegt, das landesweit Bürgermeisterinnen zusätzliche Informations- und Austauschmöglichkeiten bieten und ein Sprachrohr für die Interessen von Bürgermeisterinnen werden soll.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Sabine Kählert (Tornesch), Britta Lang (Mittelangeln), Elke Christina Roeder (Norderstedt), Verena Jeske (Bad Bramstedt), Heike Döpke (Barmstedt), Julia Samtleben (Stockelsdorf), Birte Kruse-Gobrecht (Bargteheide), Tanja Rönck (Malente), Andrea Hansen (Uetersen) und Christiane Küchenhof (Schenefeld

Das internationale EU-Projekt „Mayoress“, das auch vom Bundesministerium für Familie, Jugend Frauen und Senioren unterstützt wird, richtet sich an Bürgermeisterinnen und Expertinnen aus Deutschland, Polen, Österreich und Frankreich und wird von der EAF Berlin umgesetzt. In Deutschland wird konkret der Aufbau von Netzwerken für Bürgermeisterinnen in Schleswig Holstein und NRW unterstützt.

Einigkeit besteht unter den Teilnehmerinnen über folgendes: „Starke Frauen brauchen starke Netzwerke. Die Bürgermeisterinnen in anderen Bundesländern machen es uns vor: Netzwerke bieten zusätzliche Ressourcen für Frauen im politischen Führungsalltag und weisen auf die fehlende Balance von Männern und Frauen in der Kommunalpolitik hin.“

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