Spielzeit-Auftakt am Sonntag, 23.8. ab 16 Uhr im Kleinen Theater

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Großer Spielzeit-Auftakt am Sonntag, 23.8. ab 16 Uhr
im Kleinen Theater Bargteheide:

Der große Hans-Albers-Abend mit Bühne und Kino:
Fünf Musik-Matrosen live mit „Albers Ahoi!“
und danach der Film „Große Freiheit Nr.7“

Fotograf-Fritz-Jaenecke

Für den Start nach der endlos langen Bühnenpause präsentiert das Kleine Theater Bargteheide einen ganz besonderen Abend. Hans Albers „lebt“ –
zuerst auf der Bühne ab 16 Uhr mit fünf Hamburger Musik-Matrosen
„Albers Ahoi!“ und um 19 Uhr dann (fast) leibhaftig im Film-Klassiker von 1943 „Große Freiheit Nr. 7“. Und in der Pause gibt’s Essen von der Waterkant bei Baki im Papillon.

„Wenn wir jetzt nach Corona endlich starten können, dann aber richtig“ kündigt Olaf Nehls an. Er und das große Theater- und Kino-Team vom Verein Kleines Theater Bargteheide e.V. freuen sich auf die nächsten Vorstellungen. Gleichzeitig bedauert Nehls das Stormarner Publikum, denn „leider können nur etwa ein Drittel an Zuschauern in unser schönes Theater einlassen, um die aktuellen Abstandsregeln einzuhalten. „Doch das soll uns nicht hindern, jetzt mit großer Freude das Programm vom März bis zum Sommer nachzuholen und zusätzliche tolle Akzente zu setzen.“ Kinochef Norbert Ohl ergänzt: „und damit der Sonntag richtig rund wird, bringen wir im Anschluss den Original-Hans-Albers-Film – „Große Freiheit Nr.7“ von 1943.
Das Theaterteam bittet darum, die Karten für „Albers Ahoi“ (16 Uhr) auf der Website www.kleines-theater-bargteheide zu kaufen oder bei den bekannten Vorverkaufs­stellen. Die Kinokarten für den Abend (19 Uhr) können online nur reserviert werden, gekauft werden diese ausschließlich an der Abendkasse.

Zuerst entern fünf Hamburger Musik-Matrosen die Bühne um 16 Uhr mit Liedern von Hans Albers. Die Jungs rockten bereits das Ohnsorg-Theater, das St. Pauli-Theater, das Schmidt Theater, Kampnagel, die Kammerspiele, das Reeperbahnfestival und viele weitere Locations mehr. Jetzt auch endlich Bargteheide, denn ursprünglich war das Konzert schon für den vergangen Mai gebucht.

 

 
Neun Takte genügen, schon ist es da, das Kiez-Feeling: „Auf! Der! Reeperbahn nachts um halb Eins!“ Auch ein Vierteljahrhundert, nachdem Hans Albers den Gassenhauer weltberühmt machte, steckt dieses Lied den Menschen im Norden unauslöschbar in ihrer DNA. Genauso wie  „La Paloma“, „Nimm mich mit, Kapitän“, „Ganz dahinten, wo der Leuchtturm steht“, „Komm auf die Schaukel, Luise“.
Am Sonntag, dem 23. August ab 16 Uhr, werden fünf junge Hamburger Musiker den Zuschauern im Kleinen Theater Bargteheide zeigen, wie die alten Juwelen funkeln können, wenn man sie ein wenig aufpoliert.

„Albers, Ahoi!“ nennen sich die fünf Bühnen-Matrosen Hans, Fiete, HoDi (Horst-Dieter), Fiörn und Hein Mück, die mit reichlich Seemannsgarn, Pauken, Trompete, Tuba, Klarinette und Schifferklavier durch ihr wildbewegtes Programm lotsen. Dass sich die Truppe auf jeder Theaterbühne, genauso wohl fühlt wie in der kleinen urigen Eckkneipe auf St. Pauli, liegt an der gemeinsamen Vergangenheit.

Fünf junge Matrosen laden mit Pauken und Trompeten ihr Publikum auf eine musikalische Reise ein. Wer kennt sie nicht, die herrlich ehrliche Musik von Hans Albers mit Texten voller Leidenschaft, Humor und Seemannsromantik. In witziger Besetzung singt die Besatzung mit einem Augenzwinkern von der ewigen Sehnsucht nach Liebe, Freiheit und Ferne. Mit kleinen Einlagen und allerlei Floskeln über Frauen, Treue und die Heimat erzählen sie Geschichten über sich selbst und geben der nostalgischen Musik eine neue eigene Identität.

Als die Jungs die ersten Albers-Songs draufhatten und testen wollten, ob so etwas beim Publikum ankommen würde, stellten sie sich an die Hamburger Landungsbrücken und spielten drauflos. „Es war umwerfend“, so Hein Mück alias Christoph Jöde. „Nach kurzer Zeit sangen die Passanten mit und begannen spontan zu tanzen.“ Mit sicherer Hand erweiterten die musikalischen Leichtmatrosen ihr Repertoire, sammelten Döntjes und hauchten den alten Gassenhauern viel frischen Wind ein.

Danach – in der verlängerten Pause – gibt’s Essen von der Waterkant und die normale Karte bei Baki im Papillon.

… und anschließend um 19 Uhr der Original-Film von 1943 mit Hans Albers „Große Freiheit Nr.7“
Der Originalfilm wurde 1943 gedreht, durfte dann aber nicht aufgeführt werden, da es kein „Heldenepos“ wurde, sondern eine Liebesgeschichte. Großadmiral Dönitz fand den Film geradezu wehrkraftzersetzend. Und Lieder wie La Paloma mit den Worten
„.. einmal wird es vorbei sein… “ wurde von den Nazis als Anspielung gewertet.

Erst 1945 nach Kriegsende gaben die Alliierten den Film zur Aufführung frei.
Außer Hans Albers gibt’s ein Wiedersehen mit Ilse Werner, Hans Sönker, Gustav Knuth und vielen anderen Stars der damaligen Zeit.
Der Inhalt: Der schon ältere Seemann Hannes Kröger arbeitet derzeit an Land als Koberer, Sänger und Musiker im Hippodrom, das auf St. Pauli in der „Großen Freiheit Nr.7“ liegt. Sein Bruder Jan liegt, an Schwarzwasserfieber erkrankt, im Sterben. Hannes hatte sich mit ihm zerstritten, weil dieser ihm einst rücksichtslos die Zukunft verbaute. Jan bittet Hannes, er möge sich um seine Geliebte kümmern, die er verlassen hatte. Hannes reist aufs Land und bietet dem Mädchen Gisa an, mit nach Hamburg zu kommen. Gisa nimmt zögernd an und wohnt fortan in Hannes Zimmer, um ihm den Haushalt zu führen. Auch verschafft ihr Hannes eine Stelle als Verkäuferin. Sie verliebt sich in den frechen Werftarbeiter Willem.
Hannes empfindet ebenfalls Zuneigung für Gisa, nennt sie (La) Paloma. Er überlegt, sesshaft zu werden, Gisa zu heiraten und eine Barkasse für Hafenrundfahrten zu kaufen. Gisa jedoch liebt Willem und geht mit ihm eines Sonntags nach Blankenese zum Tanz. Hannes findet dessen Einladung an Gisa und folgt den beiden zusammen mit zwei Freunden. Eine Schlägerei bahnt sich an, doch ein starkes Gewitter verhindert Schlimmeres. Wenig später kommt es doch dazu, als Willem seine Gisa in der Großen Freiheit beobachtet und glaubt, sie sei ein leichtes Mädchen und dazu noch die Geliebte von Hannes….

Mit Bühne und Kino wird der große Hans-Albers-Tag zur Eröffnung der Spielzeit im Kleinen Theater zum großen Event.

„ALBERS AHOI!“
Sonntag, 23.08.2020, 16 Uhr
Eintritt
VVK 24 Euro, VVK ermäßigt 22 Euro
AK 26 Euro, VVK ermäßigt 24 Euro

Theatertickets bitte online buchen unter
www.kleines-theater-bargteheide.de

„Kino: „Große Freiheit Nr. 7“
Sonntag, 23.08.2020, 19 Uhr
Kinotickets können nicht online gebucht werden,
sondern nur an der Abendkasse: 10 €, erm. 8 €
Reservierung ist möglich und erbeten unter
www.bargteheide-kino.de

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