Grüne Jugend Stormarn fordert attraktiven Nahverkehr

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 Aktiventreffen am 25. Februar per Videokonferenz

Nach der Vorstandswahl Ende Januar haben die Mitglieder der Grünen Jugend Stormarn ihre Beratung zur Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs abgeschlossen und auf ihrer Mitgliederversammlung am 11. Februar einstimmig ein Grundsatzpapier beschlossen. Verabredet ist jetzt ein Aktiventreffen am 25. Februar per Videokonferenz.

Bezug nimmt das Papier auf den Shuttle-Dienst ioki in Ahrensburg, den die Grüne Jugend sehr positiv sieht. Der Ausbau so einer bedarfsorientierten Dienstleistung in weiteren Kommunen wäre eine attraktive Verbesserung der Grundversorgung – dem Stadtverkehr vor Ort. „Wir wünschen uns für das gesamte Angebot im Öffentlichen Nahverkehr eine digitale Plattform und ein einheitliches Tarifsystem. Ioki dockt hier bereits vorbildlich an das HVV-Tarifsystem an“, so Malte Harlapp, Schatzmeister der Grünen Jugend Stormarn. „Ein weiterer Ausbau der Benutzerfreundlichkeit ist notwendig und geboten.“

HVV und individueller Zubringerverkehr soll frei von zusätzlichen Kosten sein

„Das Ziel muss sein, dass im HVV insgesamt sowohl der individuelle Zubringerverkehr als auch die starken Linien frei von zusätzlichen Kosten bleiben und die Fahrpreise für Bürger*innen langfristig reduziert und letztlich insgesamt von Bund, Ländern und Kommunen gestemmt werden“, sagt Damian Schwichtenberg, Sprecher der Grünen Jugend Stormarn.

Die Mitgliederversammlung sprach sich auch für die Einrichtung der Expresslinie X36 – von Reinbek nach Ahrensburg, die Expresslinie X37 – von Wentorf nach Willinghusen mit der Option Bahnhof Rahlstedt sowie die Expresslinie X81 von Reinfeld nach Trittau mit der Option Glinde Markt. Der Linienverlauf ist dem angehängten Grundsatzpapier zu entnehmen. Mit wenigen Knotenpunkt-Haltestellen, wie bei anderen Expresslinien des HVV, und der Nutzung von Schnellstraßen könnten so attraktive Alternativen zu bisherigen Routenverläufen aktiviert werden. Im Papier der Grünen Jugend werden außerdem Zwischenhalte aufgezeigt, die direkt auf der Strecke liegen und zu nicht wesentlich längerer Fahrzeit führen. „Uns war es wichtig, eine Balance zwischen schnellster Fahrzeit und größtmöglicher Erschließung zu finden.“ so Malte Harlapp. Die Linie 8120 solle zusätzlich im 30-Minuten-Takt verkehren.

Austausch mit Jugendlichen im Kreis

„Durch unser offenes Format per Video konnten wir auch in den Austausch mit Jugendlichen aus dem ganzen Kreis treten. Ein Schüler aus Reinfeld hat zum Beispiel dafür geworben, dass wir uns auch zum AST (Anruf- Sammel-Taxi) positionieren sollten“, Lena Benita Funke, Sprecherin der Grünen Jugend. Zu einer Abendveranstaltung müsse es möglich sein eine Hin- und Rückfahrt zu buchen. Derzeit fährt das AST aber nur bis 18 Uhr und wird nicht vom HVV-Tarif abgedeckt. Hier fordert die Grüne Jugend mindestens zu einem Angebot wie in Ahrensburg (ioki-Shuttle-Dienst) aufzuschließen und eine Eingliederung ins HVV-Tarif-System vorzunehmen.

„Der nächste Schritt ist nun, die Kreismitgliederversammlung der Stormarner Grünen von unseren Vorschlägen zu überzeugen, damit sie Eingang in die Kreispolitik finden“, so Lena Benita Funke.

Das Grundsatzpapier unter: www.gruene-stormarn.de

Einladung zum Aktiventreffen

Wer mit der Grünen Jugend weitere Aktionen starten möchte, ist herzlich zum Aktiventreffen am 25. Februar, 19 Uhr, eingeladen. Die Zugangsdaten sind über malte.harlapp@gruene-stormarn.de     erhältlich. Auch der Termin für die nächste Mitgliederversammlung steht fest: 11. März, 19 Uhr, per Videokonferenz.

 

 

 

 

 

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