Polizeieinsatz nach Bedrohungslage

0

Gemeinsame Medieninformation der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg

Am heutigen Tag, gegen 14.50 Uhr, kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in Lasbek, Kreis Stormarn. Aus einem Wohnhaus wurde eine Bedrohungslage gemeldet. Da es Hinweise auf eine mögliche Bewaffnung des 63jährigen Tatverdächtigen gab wurde der Einsatzort weiträumig abgesperrt.

Gegen 17.25 Uhr wurde der Tatverdächtige beim Verlassen des Hauses von Einsatzkräften vorläufig festgenommen.

Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen übernommen. Aufgrund der jetzt anlaufenden Ermittlungen können derzeit noch keine Angaben zum Hintergrund des Geschehens gemacht werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es in einem Wohnhaus zu Streitigkeiten zwischen drei Bewohnern. Aufgrund von Sprachbarrieren und z.T. fehlender Sprachkenntnissen wandte sich ein jugendlicher Bewohner über einen Freund an die Polizei. Anhand dieser Schilderung gab es Hinweise auf eine mögliche Bedrohungslage unter der Verwendung einer Waffe des 63-jährigen Hauseigentümers.

Der Einsatzort wurde daraufhin weiträumig abgesperrt und ein Spezialeinsatzkommando (SEK) angefordert. Als der 63-Jährige eigeninitiativ gegen 17.25 Uhr kurz vor das Haus trat, wurde er dort von Einsatzkräften vorläufig festgenommen. Der Tatverdächtige, der jugendliche Bewohner und eine 43-jährige Mieterin blieben unverletzt.

In den Räumlichkeiten des Hauses wurden mehrere Waffen, u.a. Schreckschuss- und Softairwaffen sowie ein Gewehr und eine Pistole vorgefunden und sichergestellt.

Der 63-Jährige Tatverdächtige wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern weiter an. Zu den Hintergründen des Geschehens können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine weiteren Angaben gemacht werden.

Kommentar schreiben (erst nach Moderation sichtbar)

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

*