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Neuer Baum fürs KGB – Stauden für die Bienen

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Neuer Baum als Symbol für Schulpartnerschaft

Ein Rotdorn ersetzt seit gestern die 20 Jahre alte Robinie, die zu Beginn der Schulpartnerschaft mit der Ngarenanyuki High School in Tansania 1998 gepflanzt worden war und aus Krankheitsgründen gefällt werden musste. „Der Baum symbolisiert, dass die Partnerschaft weiter besteht“, sagt der ehemalige Schulleiter des Kopernikus-Gymnasiums Peter Ilmberger und betont gleichzeitig die Bedeutung des Projekts: „Durch Spendengelder konnten bereits ein komplett neues Schulgebäude mit 10 Klassenräumen neu gebaut werden. Auch die Mädchenschlafsäle sind renoviert und eine Überdachung der Essensaugabe errichtet worden.“ Genau so wichtig aber seien die regelmäßigen menschlichen Begegnungen in Bargteheide und Ngarenanyuki, die über die Jahre zu vielen Bindungen und Freundschaften geführt haben.

Brigitte Menell, Klaus Griese, Martina Malzkorn, Ursula Brandt, Ulrike Lenz, Peter Rosanowski, Birte Kruse-Gobrecht, Peter Ilmberger

Im Zuge der Neupflanzung des Baumes nutzten Mitarbeiter*innen des Bargteheider Bauhofes die Gelegenheit zu einer kompletten Umgestaltung des Beetes. Im Rahmen des Projektes „Insekten- und bienenfreundliches Bargteheide“ schuf das Team um Martina Malzkorn hier ein weiteres Areal, in dem im Frühjahr statt eintöniger Bodendecker nun Salbei, Thymian, Schafgarbe und Sedum wachsen. Die Bepflanzung übernimmt Frau Malzkorn zumeist höchstpersönlich, denn: „Die ökologisch wertvollen Beete sind mir eine Herzensangelegenheit, für den Bauhof aber nur ein „Nebenbeiprojekt“. Häufig fehlt uns hierfür leider die Zeit“ erklärt die gelernte Gärtnerin und fügt augenzwinkernd hinzu: „ Wenn die vorbereitenden Arbeiten mit den großen Maschinen beendet sind, verabschieden sich meine männlichen Kollegen sowieso gern. Und die Gestaltung setze ich dann allein um.“

Seit längerem schon hat der Bauhof gemeinsam mit der Stadt Bargteheide und dem Verschönerungsverein ein Grünpflegekonzept entwickelt. Städtische Flächen sollen insekten- und bienenfreundlicher gemacht werden. Inzwischen gibt es im Stadtgebiet schon zahlreiche insektenfreundliche Biotope, wie Teiche, Wildblumen- oder Streuobstwiesen. Im Sommer entstanden Staudenbeete am Kreisel an der Rathausstraße und hinter dem Rathaus. „Es summt und brummt in unserem Kräuterbeet“, freut sich die Klimaschutzbeauftragte Ulrike Lenz. „Nicht einmal durch den angrenzenden Parkplatz lassen sich die Bienen bei der Mahlzeit stören.“

Nachmachen erwünscht

Nach und nach werden auf den neu gestalteten Flächen nun auch die knapp dreißig Insektenhotels aufgestellt, die im Rahmen einer Aktion beim verkaufsoffenen Sonntag im April dieses Jahres von engagierten Kindern und ihren Eltern gebaut wurden. Damit jeder sehen kann, was wo wächst und werden an den Beeten Schilder mit den Namen der verwendeten Gewächse aufgestellt. So fällt es Hobbygärtnern außerdem leichter, die eine oder andere Idee im eigenen Garten umzusetzen.

Weitere Informationen zur Gestaltung bienenfreundlicher Gärten finden Sie hier

NABUBUND, Mellifera e.V., netzwerk blühende Landschaften, InBienA Ahrensburg

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