Jersbeker Nachwuchsautorin veröffentlicht ihren ersten Roman

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Melissa Jahn veröffentlicht ihr Erstlingswerk „Rosa – Ein Sommer in Cornwall“

Einen eigenen Roman schreiben, davon träumen viele von uns. Melissa Jahn hat diesen Traum verwirklicht. In der letzten Woche erschien ihr Erstlingswerk  „Rosa – Ein Sommer in Cornwall“. Schon als Kind erfand die studierte Kulturwirtin gern Geschichten, die Freude am Schreiben blieb. Seit einigen Jahren veröffentlicht sie regelmäßig als Freie Journalistin Artikel im Hamburger Abendblatt sowie im Bargteheider Markt. „Nach einigen langweiligen Bürojobs habe ich mit dieser Arbeit meine Berufung gefunden“, freut sich Melissa Jahn. Schon lange habe sie die Ideen für einen Roman in der Schublade, es haperte jedoch bislang an der Umsetzung. Ausschlaggebend für die Entscheidung, das Geplante in die Tat umzusetzen, war dann der im vergangenen März vom Piper Verlag und Buchszene.de ausgeschriebene Wettbewerb „Stay home and write“.

Melissa Jahn mit ihrem ersten Roman

Angehende Autoren wurden aufgerufen, im unfreiwilligen „Hausarrest“ zu schreiben und ihre Manuskripte an den Verlag zu senden. Den Gewinnern winkte ein Verlagsvertrag inklusive Buchveröffentlichung.

„Im Lockdown kam der Wettbewerb wir gerufen, denn auf einmal gab es für mich nicht mehr viel zu berichten“, sagt die Autorin, die hauptsächlich über kulturelle Themen schreibt. „Die Vorstellung, die frei gewordene Zeit zu nutzen, um kreativ zu werden, fand ich verlockend. Und wer möchte sein Werk anschließend nicht veröffentlicht sehen? “

Ganz so einfach war es dann doch nicht. Mit der Krise kamen andere Herausforderungen, das mit der freien Zeit hielt sich in Grenzen. Der Mann im Homeoffice, die Kinder im Homeschooling. Statt eigenem Büro blieben ihr 40 Zentimeter Schreibtisch im Schlafzimmer, statt freier Zeit zum Arbeiten Kinder, deren Hausaufgaben betreut werden wollten.

Dennoch machte Melissa Jahn sich an die Arbeit. Entstanden ist ein spannender Generationenroman. Wie in den Romanen ihres Idols Lucy Maud Montgomery, die Anfang des letzten Jahrhunderts durch ihre Romanserie „Anne auf Green Gables“ berühmt wurde, spielt eine starke, unabhängige Frau dabei die Hauptrolle.

Eigentlich wollte die Journalistin Leona nach einem Schicksalsschlag nie wieder einen Fuß nach Cornwall zu setzen, aber ihr Job ließ ihr keine andere Wahl: Sie soll die betagte Bestsellerautorin Rosa Chiprel interviewen, deren Liebesromane sich millionenfach verkauft haben. Während sie immer tiefer in die Geschichte der zurückhaltenden alten Dame eintaucht, wird Leona auch mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. 

Melissa Jahn kam mit ihrem Werk unter die ersten 10 Platzierungen und gewann damit einen der begehrten Verträge. Derzeit entsteht ihr zweiter Roman. Die Geschichte werde diesmal in Frankreich spielen, mehr werde aber nicht verraten, so die Nachwuchsautorin.

Aufgewachsen in Plön fühlt sich Melissa Jahn als echtes Nordlicht. Heute lebt sie mit 3 Kindern, Mann und Hund in Jersbek. Als Buchbloggerin machte sich die Autorin bereits auf Instagram unter  melissas_wortwelten einen Namen.

„Rosa – Ein Sommer in Cornwall“ ist bei Piper erschienen und käuflich zu erwerben bei Piper Online, Amazon und Thalia Online.

 

 

3 KOMMENTARE

  1. Dieses Buch sollte in Bargteheide gekauft werden. Dort sind 2 unabhängige inhabergeführte Buchhandlungen, in denen dieses Buch gekauft werden kann.
    Absolut unverständlich die Hinweise auf Amazon et al.

    • Stimmt! Aber das liegt wohl daran, dass der Vertrag durch den Wettbewerb von Piper Online zustande gekommen ist, die dann auch entscheiden, wo das Buch verkauft wird. Zudem ist der Roman nicht in gedruckter Form vorrätig, sondern wird erst auf Bestellung gedruckt. Das ist wohl eine Frage der Finanzierung. Als Buchhändler kennen Sie sich da besser aus. Es wäre natürlich schön, wenn man mit dem Verlag reden und einen Vertrieb durch Bargteheider Buchhandlungen organisieren könnte. Vielleicht geht da ja noch was…Wir möchten nicht grundsätzlich Amazon und Co unterstützen, eine Nachwuchsautorin aus der Nachbarschaft aber schon. Darum die Erwähnung. Oft rufen wir ja dazu auf, vor Ort zu kaufen, das war in diesem Fall aber schlecht möglich.

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