Gelebte Partnerschaft zum Wohle aller

0

Die Heinrich Sengelmann Kliniken und die Gemeinde Bargfeld-Stegen blicken auf 15 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zurück

Eine Partnerschaft auf Gegenseitigkeit: Andreas Gerckens war 15 Jahre lang Bürgermeister von Bargfeld-Stegen, Professor Matthias Lemke wurde vor 15 Jahren zum Ärztlichen Direktor der Heinrich Sengelmann Kliniken berufen. Seit den Sechzigerjahren haben sich die Heinrich Sengelmann Kliniken (HSK) zu einer der führenden Einrichtungen für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in der Metropolregion Hamburg entwickelt. Ermöglicht wurde diese Erfolgsgeschichte nicht zuletzt durch die enge Partnerschaft mit der Gemeinde Bargfeld-Stegen.

 

Das Team der Heinrich Sengelmann Klinik

Als vor rund einem halben Jahrhundert in Bargfeld-Stegen der erste Bauabschnitt eröffnet wurde, war das Projekt nicht unumstritten. Die Idee, eine seelische Krankheit therapieren zu wollen, stieß in der Öffentlichkeit noch großenteils auf Skepsis. Erst langsam fand so etwas wie ein gesellschaftliches Umdenken bzw. eine „Normalisierung“ im Umgang mit psychisch Erkrankten statt, durchaus auch als Reaktion auf die erfolgreichen Therapieansätze in den HSK.

Mit einer Größe von rund 20 Hektar, ausgedehnten Rasenflächen, Waldbestand, einem Teich und grasenden Schafen erwies sich das HSK-Klinikgelände in Bargfeld-Stegen als Gegenentwurf zum Klischee bis dahin bekannter psychiatrischer Behandlungsmethoden: Lage und Ausstattung ließen eher an eine Alltagspause auf dem Lande denken als an einen Klinikaufenthalt. Eine weitere Besonderheit war, dass das Krankenhaus als Teil der Medizinischen Gesellschaften der Evangelischen Stiftung Alsterdorf von vornherein den Anspruch hatte, Patient*innen ganzheitlich zu behandeln, einschließlich seelsorgerischer Zuwendung. Mit den ersten nachweislichen Erfolgen und der folgenden öffentlichen Anerkennung kam es dann zu einer stetigen Ausweitung des Behandlungsangebotes und zu einer Individualisierung der Therapiekonzepte: So bieten die HSK neben den 230 Betten im Heinrich Sengelmann Krankenhaus in Bargfeld-Stegen, die heute vorwiegend für Patient*innen aus dem Kreis Stormarn und der Metropolregion Hamburg
bereitgehalten werden, inzwischen auch ein umfangreiches Netz aus psychiatrischen Tageskliniken, Institutsambulanzen und anderen Initiativen, die eine wohnortnahe Behandlung der Patient*innen möglich macht.

Die Öffnung des Klinikums hin zur Gemeinde zum beiderseitigen Nutzen – mit diesen Worten ließe sich die Entwicklung der letzten 15 Jahre vielleicht am besten überschreiben. Spätestens seit dieser Zeit sind die Heinrich Sengelmann Kliniken kein isolierter Therapiestandort, sondern vielfältig in das Leben der Gemeinde Bargfeld-Stegen und darüber hinaus eingebunden. Die HSK sind ein wichtiger Arbeitgeber im Kreis Stormarn, der zuverlässig zum Wirtschaftswachstum und zur Lebensqualität in der Region beiträgt.

 

Als Ausbildungspartner für Studierende der Humanmedizin an der Kieler Christian-Albrechts Universität kümmert sich die Klinikgruppe zudem intensiv um den wissenschaftlichen Nachwuchs. Für die Ausbildung zum*zur Facharzt*in für Psychiatrie und Psychotherapie findet eine Rotation innerhalb der Bereiche statt, um eine umfassende, praktische Erfahrung im Fachgebiet zu ermöglichen. Es wird ein umfangreiches Weiterbildungscurriculum angeboten, das sowohl verhaltenstherapeutische als auch tiefenpsychologische Schwerpunkte abdeckt. Dies gilt ebenfalls für die Ausbildung der Psychologischen Psychotherapeut*innen. Aber auch darüber hinaus wirken die HSK als Veranstalter und Impulsgeber weit in die umgebende Öffentlichkeit hinein: So bieten die Kliniken unter dem Titel „Im Gespräch“ ein regelmäßiges Fachforum, das sich an Ärzt*innen aus verschiedenen Fachbereichen wendet, oder mit den „Stormarner Gesundheitsgesprächen“ eine Informationsreihe, in denen Mitarbeiter*innen der Kliniken in allgemeinverständlichen Worten über psychische Erkrankungen und adäquate therapeutische Interventionsmöglichkeiten sprechen. Hinzu kommen Schulprojekte wie der jährliche Girls’ &Boys’ Day, mit dem Schüler*innen aus der Umgebung Gelegenheit haben, die Arbeitswelt im Krankenhaus kennenzulernen.

Ganz buchstäblich öffnet sich das Haus in Bargfeld-Stegen, indem es Zutritt zu bestimmten Einrichtungen bietet: So kann zum Beispiel das Schwimmbad von allen Anwohner*innen aus der Umgebung genutzt werden. Auf einer Linie mit der Gemeinde – 15 Jahre Partnerschaft. Diese enge Einbindung der Heinrich Sengelmann Kliniken in die Gemeinde sowie die daraus resultierenden Vorteile für beide Seiten wären ohne die intensive Zusammenarbeit zwischen der Geschäftsführung der HSK, bestehend aus dem Ärztlichen Leiter Prof. Dr. Matthias Lemke und Andrea Nielsen, und dem Bargfeld-Stegener Bürgermeister Andreas Gerckens undenkbar gewesen. Andreas Gerckens unterstreicht die besondere Partnerschaft mit diesem Fazit: „In unserer gemeinsamen Zeit haben die Gemeindeverwaltung und die Heinrich Sengelmann Kliniken zahlreiche Initiativen entwickelt, die entscheidend zur Belebung der lokalen Wirtschaft und zum Wohl der
Bürger*innen beigetragen haben. Ich konnte mich immer darauf verlassen, dass alle Argumente der Gemeinde von meinem Gegenüber mit Einsicht und Verständnis aufgenommen wurden.“

Kommentar schreiben (erst nach Moderation sichtbar)

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

*